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Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

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Mit dem Huawei B310 gibt es nach einiger Zeit mal wieder einen neuen LTE Router für die stationäre Nutzung. Die genaue Modellnummer für den europäischen Markt lautet Huawei B310s-22, in dieser Version unterstützt der B310 selbstverständlich alle wichtigen Frequenzbereiche für LTE, UMTS und GSM. Die maximale Geschwindigkeit über LTE beträgt 150 MBit/s im Downlink (LTE Kategorie 4), als Highlight gibt es neben einem Anschluss für ein analoges Telefon einen Gigabit-Ethernet Anschluss für die schnelle Anbindung des Routers an das heimische Netzwerk. Der Huawei B310 ist sowohl vom Preis als auch von der Ausstattung her im Einsteiger-Segment platziert, das Spitzenmodell bleibt der Huawei E5186 mit einer nochmals deutlich besseren Ausstattung, aber auch einem höheren Preis. Ob der Huawei B310s-22 auch in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist bislang leider noch ungewiss. Dennoch gibt es mit diesem Artikel eine ausführliche Vorstellung des Routers. Schnelles LAN, beschränktes WLAN Ein großer Kritikpunkt bei vielen bisherigen LTE Router Modellen war oft die LAN-Schnittstelle, welche auf 100 MBit/s beschränkt war, wohingegen das integrierte Modem oft bis zu 150 MBit/s nutzen konnte. Das ist natürlich völliger Blödsinn, denn so hat man einen nervigen Flaschenhals in ein modernes Gerät eingebaut. Beim Huawei B310 besteht das Problem glücklicherweise nicht mehr: hier gibt es einen Gigabit LAN Port auf der Rückseite des Routers, sodass man die maximal 150 MBit/s der LTE-Verbindung vollständig ausnutzen kann. Leider ist nur ein einziger LAN-Anschluss verbaut, wer mehr als ein Gerät per Kabel anschließen möchte, muss einen Switch hinter den Router hängen. Die WLAN-Verbindung soll durch Nutzung von 2×2 MIMO Antennen zwar weniger Störungen vorweisen als noch beim Vorgänger Huawei B593,  doch die Geschwindigkeit dürfte trotzdem nicht besonders gut ausfallen: statt auf ein aktuelles WLAN-ac Modul verbaut Huawei beim B310 ein WLAN 802.11b/g/n Funkmodul, welches ausschließlich auf dem 2,4 GHz Band arbeitet. Zur Geschwindigkeit findet man keine Angaben, mehr als 300 MBit/s wird es aber sicherlich nicht sein. RJ-11 Telefon Anschluss Der Huawei B310s-22 verfügt über einen RJ-11 Anschluss für ein analoges Telefon. Welche Arten der Telefonie darüber möglich sind, ist jedoch noch nicht bekannt. Möglich wäre die Telefonie entweder nativ über das Mobilfunknetz oder über die Internetverbindung per VoIP. Bei letzterem müssten natürlich noch Zugangsdaten eines VoIP Anbieters im Webinterface des B310 hinterlegt werden – wenn diese Funktion denn unterstützt wird, denn beim Schwestermodell Huawei E5180 ist zum Beispiel nur die Telefonie über das Mobilfunknetz möglich. Design & Sonstiges Der Huawei B310 ist in den Farben schwarz und weiß erhältlich, wie man auf den Bildern hier im Artikel sehen kann. Auf der Front gibt es LEDs für Empfang, Power, Datenverbindung, Telefon und WLAN. Oben am Gerät befindet sich eine Power-Taste und eine WPS-Taste. Drückt man beide Tasten gleichzeitig, so wird laut Huawei automatisch die vorherige Software-Version installiert – zum Beispiel falls mal ein Update schief gehen sollte. Für den Anschluss von externen Antennen bzw. einer MIMO LTE Antenne gibt es auf der Rückseite zwei SMA Anschlüsse, welche durch eine Plastik-Abdeckung geschützt werden. Auch der SIM-Karten Schacht wird durch eine Abdeckung geschützt. International ist der Huawei B310 schon bei einigen Online-Händlern gelistet, wobei die für den deutschen Markt angepasste Version B310s-22 noch nirgends gelistet ist. Sollte sich Huawei für einen Marktstart in Deutschland entscheiden, so wird dieser Artikel selbstverständlich aktualisiert. Weitere Infos findet ihr bis dahin auch auf der internationalen Huawei Produkt-Webseite.


Der Huawei E5180 ist ein LTE Router, bei dem nicht nur auf die Technik, sondern auch auf das Design großen Wert gelegt wurde. Die meisten LTE Router möchte man am liebsten hinter einem Schrank verstecken, doch der Huawei E5180 macht dank schickem weißem Quader-Gehäuse mit integrierter LED-Beleuchtung auch auf der Kommode eine gute Figur. Ins Internet geht es mit bis zu 150 MBit/s, das WLAN Modul versorgt bis zu 32 Geräte gleichzeitig und eine Telefon-Funktion rundet die Ausstattung ab. Ich habe den Huawei E5180 für diesen Testbericht einige Wochen im Praxis-Einsatz genutzt und mit SIM-Karten von Telekom, Vodafone und E-Plus im LTE Netz verwendet.  Technische Daten Das wichtigste bei einem LTE-Router sind wohl die technischen Daten. Die folgende Tabelle zeigt in einer kompakten Übersicht alle Funktionen des Huawei E5180: Kriterium Daten Hersteller & Modell: Huawei E5180 Technologien: LTE (4G), UMTS (3G), GSM (2G) Frequenzen: LTE: 800/1800/2600 | UMTS: 850/900/1900/2100 | GSM: 850/900/1800/1900 Maximale Geschwindigkeiten: LTE: 150 Mbit/s down, 50Mbit/s up | UMTS: 42,2 Mbit/s down, 5,76 Mbit/s up (bei Nutzung von DC-HSPA+) | GSM: 384 KBit/s (bei Nutzung von EDGE) WLAN 802.11b/g/n, bis zu 32 Geräte, bis zu 4 SSIDs Software: Firmware-Version: 21.270.21.00.1080 Sonstiges: Ethernet-LAN Anschluss 100 MBit/s, RJ-11 Telefonanschluss, MicroSIM Lieferumfang und erster Eindruck Der Huawei E5180 wird in einer kleinen Schachtel samt Netzteil und kurzem LAN-Kabel geliefert. Schon auf der Packung wird das Design mit Deko-LED zur Schau gestellt. Beim vorliegenden Testgerät wurde zudem eine ausführliche Anleitung in deutscher Sprache mitgeliefert – diese gibt es aber nur beim Kauf über WLAN-Unterwegs.de (siehe Ende des Testberichts). Auf den ersten Blick wirkt der Huawei E5180 sehr klein und leicht, normalerweise sind LTE-Router deutlich größer. Die Verarbeitung ist gut, einzig der Schacht für die MicroSIM-Karte ist zu bemängeln, da dieser die Nutzung einer NanoSIM-Karte mit Adapter unmöglich macht. Die LED-Beleuchtung auf der Oberseite des Huawei E5180 ist ein schönes Design-Element und insgesamt sehr gelungen. Mit einem kurzen Tastendruck auf das Huawei-Logo kann man die Beleuchtung ein- und ausschalten, alternativ kann man die LED auch über das Webinterface steuern. Mit einem langen Druck schaltet man den kompletten Router ein bzw. aus. Die Inbetriebnahme ist sehr einfach. Im Normalfall reicht es, einfach die SIM-Karte einzulegen, dann sollte sich das Gerät automatisch mit dem Internet verbinden. Eventuell muss über das Webinterface noch die SIM-PIN eingegeben werden. Zugangsdaten wie etwa der APN sind bereits hinterlegt, können aber natürlich auch manuell eingetragen oder abgeändert werden. Das WLAN Netzwerk ist ab Werk verschlüsselt, das dafür nötige Passwort ist auf dem Etikett auf der Unterseite des E5180 aufgedruckt. LTE, UMTS und GSM Das Modem des Huawei E5180 kann alle aktuellen Mobilfunk-Standards nutzen. Angefangen von GSM über UMTS bis hin zu LTE mit bis zu 150 MBit/s. Einzig auf den Geschwindigkeits-Turbo LTE Cat6 muss man verzichten, wobei das bei der alltäglichen Nutzung sowieso nicht auffallen dürfte. Im Test war der Empfang sowohl bei LTE als auch bei UMTS gut bis sehr gut. Auch die Geschwindigkeiten waren ordentlich, über LTE800 wurden bis zu 55 MBit/s erreicht und über UMTS bis zu 28 MBit/s, jeweils im Downlink. WLAN und Telefon Das WLAN Modul im Huawei E5180 arbeitet ausschließlich im 2,4 GHz Frequenzband, der Bereich um 5 GHz wird nicht unterstützt. Im Test hat sich mein MacBook Air mit maximal 144 MBit/s mit dem Router verbunden, trotz einer Entfernung von nur 2 Meter zwischen den beiden Geräten. Schade, Huawei hätte hier gerne ein etwas schnelleres WLAN Modul verbauen können, denn sonst macht das WLAN eine gute Figur: die Reichweite ist gut und man kann bis zu vier separate WLAN-Netze gleichzeitig nebeneinander betreiben, mit unterschiedlichen Namen und unterschiedlichen Passwörtern. Maximal können 32 Geräte gleichzeitig verbunden werden. Auch die Telefon-Funktion ist – wie das WLAN – etwas halbherzig umgesetzt. So ist der RJ-11 Anschluss für ein analoges Telefon auf der Rückseite des E5180 nur für Telefonate über das GSM- oder UMTS-Netz nutzbar, für VoIP gibt es im Webinterface keine Einstellungsmöglichkeiten. Im Test mit einem einfachen analogen Telefon war die Gesprächsqualität mit der eines gewöhnlichen Handy-Telefonats vergleichbar. Sobald ein Anruf auf der SIM-Karte eintrifft, klingelt das angeschlossene Telefon zuverlässig. Im UMTS-Netz sind Telefonie und Datenverbindungen gleichzeitig möglich. VoLTE unterstützt der Huawei E5180 vermutlich noch nicht, dies konnte mangels VoLTE Test-Karte allerdings nicht geprüft werden. Webinterface Bedienung und Konfiguration des Huawei E5180 erfolgen über ein Webinterface im Browser eines angeschlossenen Gerätes. Um das Webinterface aufzurufen, muss man die Adresse 192.168.8.1 und dann Benutzername und Passwort eingeben. Die erforderlichen Daten stehen auf einem Etikett auf der Unterseite des Routers. Das Webinterface ist gut strukturiert und einfach bedienbar, zudem ist die Geschwindigkeit einwandfrei, die Ladezeiten der einzelnen Menüs fallen kaum ins Gewicht. Auf der Startseite werden alle für die Verbindung wichtigen Informationen angezeigt, darunter etwa die Empfangsstärke, das verbrauchte Datenvolumen aufgetrennt in Uplink und Downlink sowie die Online-Zeit. Diese Informationen sind übrigens für Jedermann im Netzwerk einsehbar, da erst für die weiteren Menüs Benutzername und Passwort benötigt werden. Über das Webinterface können SMS empfangen und gesendet werden, auch die Software kann einfach aus dem Browser heraus aktualisiert werden, sofern eine neue Version zur Verfügung steht. Alternativ ist auch das Update per Firmware-File vom PC aus möglich. Wie für Mobilfunk-Router üblich besteht die Möglichkeit, die Netztechnologie auf LTE, UMTS oder GSM festzulegen, wenn der Automatik-Modus nicht das gewünschte Netz zur Verfügung stellt. Besonders in Regionen mit schwachem Empfang kann es von Vorteil sein, den Router zum Beispiel auf „3G only“ einzustellen. Test-Video zum Huawei E5180 Im folgenden Video zeige ich den Huawei E5180 von allen Seiten und stelle die Funktionen nochmals kurz vor. Auch gibt es einen kurzen Blick auf das Webinterface sowie die blaue LED Beleuchtung: Fazit Der Huawei E5180 ist ohne Frage einer der schönsten LTE Router auf dem Markt. Die Geschwindigkeit über LTE ist gut und die WLAN-Reichweite ordentlich. Wenn man vorrangig einen gut aussehenden Router sucht, macht man mit dem E5180 auf jeden Fall nichts falsch. Doch lässt man das Design außen vor, so sind die technischen Daten für den Preis von im Schnitt rund 150 Euro zu schwach. Kein LTE Cat6, kein 5 GHz WLAN, kein Gigabit-LAN, keine Anschlüsse für externe Antennen, kein DECT und kein USB – das sind die größten Kritik-Punkte an dem Router. Mit Geräten wie der Telekom Speedbox LTE III oder der AVM FRITZ!Box 6840 gibt es besser ausgestattete Geräte zu einem ähnlichen Preis. Der Huawei E5180 wurde freundlicherweise vom Online-Shop WLAN-Unterwegs.de zur Verfügung gestellt. Exklusiv bei WLAN-Unterwegs.de wird eine ausführliche deutschsprachige Anleitung zum Huawei E5180 mitgeliefert. Ihr könnt den Router unter diesem Link dort kaufen. 


Die Unternehmen Telefónica Deutschland und Deutsche Telekom haben bekannt gegeben, dass die Telekom 7.700 Mobilfunk Netzstandorte von der Telefónica Deutschland übernimmt. Dort werden viele Standorte nach der Integration der E-Plus und O2 Netze überzählig sein, sodass beide Seiten von dem Geschäft profitieren werden. Nach dem Verkauf der Standorte wird die Telefónica Deutschland noch über rund 25.000 Sender-Standorte verfügen. Über den Kaufpreis der 7.700 Netzstandorte haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart, die Vereinbarung muss zudem noch von der Kartellbehörde genehmigt werden.  Vorteile für beide Unternehmen Wie in der Pressemitteilung bekannt gegeben wird, hat die Übernahme der Standorte Vorteile für beide Unternehmen: Telefónica Deutschland kann sein LTE-Netz schneller ausbauen und profitiert nach eigenen Angaben von Synergieeffekten. Zudem entfällt der kostenintensive Rückbau der überflüssigen Standorte. Kunden der Telekom können sich auf ein dichteres Netz und einen schnelleren Netzausbau freuen: „Durch die Übernahme der Standorte können wir unsere Ausbau-Planung schneller umsetzen und unsere Kunden profitieren noch früher von zusätzlicher Leistung im Telekomnetz“ – so Bruno Jacobfeuerborn, Technik-Chef bei der Telekom Deutschland GmbH. Details zu den Standorten Die beiden Unternehmen haben die 7.700 Standorte gemeinsam ausgewählt. Es handelt sich nach Angaben von Telefónica hauptsächlich um Netzstandorte auf Dächern. Telefónica Deutschland kann die jeweiligen Standorte so lange nutzen, bis sie durch die Zusammenführung von E-Plus und O2 Netz überflüssig geworden sind, erst dann werden sie an die Telekom übergeben.


Microsoft bietet sein Surface 3 Tablet ab Mitte Juli 2015 in einer Version mit LTE-Modem in Deutschland an. Als Vertriebspartner konnte Microsoft neben autorisierten Vertriebspartnern die Deutsche Telekom gewinnen: dort soll das Surface 3 LTE vorrangig Geschäftskunden angeboten werden. Das Tablet wird mit einem vollwertigen Windows 8.1 Betriebssystem ausgeliefert und kann ab Ende Juli 2015 kostenlos auf Windows 10 aktualisiert werden. Die technischen Daten entsprechen denen des bereits erhältlichen Surface 3 mit WLAN, zusätzlich gibt es nun aber einen Schacht für Nano-SIM Karten und ein Modem für LTE mit bis zu 150 Megabit pro Sekunde im Downlink. Technische Daten Das Microsoft Surface 3 LTE hat ein 10,8 Zoll großes Full HD Display im 3:2 Seitenverhältnis und einen Akku für bis zu 10 Stunden Betriebszeit. Der interne Speicher ist wahlweise 64GB oder 128GB groß, hier hat der Käufer die Wahl zwischen zwei verschiedenen Versionen. Prozessor und Arbeitsspeicher sind unabhängig vom internen Speicher identisch: ein Intel Quadcore Prozessor vom Typ X7-Z8700 und 4GB RAM sorgen für eine gute Arbeitsgeschwindigkeit. Als Anschlüsse stehen eine USB 3.0 Schnittstelle in normaler Größe, ein Mini DisplayPort, ein MicroSD Kartenleser, ein Micro-USB Ladeanschluss sowie ein Headset-Anschluss zur Verfügung. Zudem gibt es natürlich den Nano-SIM Schacht für die SIM-Karte. Das Modem kann LTE Cat4 mit bis zu 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink nutzen. Natürlich ist auch ein Fallback auf 2G und 3G möglich, im UMTS-Netz kann man via DC-HSPA+ bis zu 42,2 MBit/s im Downlink und 5,76 MBit/s im Uplink erreichen. Selbstverständlich ist auch ein WLAN-Modul verbaut, dieses funkt auf 2,4 GHz und 5 GHz über 802.11a/b/g/n/ac. Bluetooth und diverse Sensoren sind natürlich ebenfalls eingebaut. Mit Tastatur erweiterbar Das Microsoft Surface 3 LTE ist mit Abmessungen von 267 x 187 x 8.7 mm bei einem Gewicht von 622 Gramm recht kompakt, auch wenn es bei weitem nicht so flach und handlich wie ein Apple iPad Air 2 ist. Dafür bietet Microsoft ein vollwertiges Betriebssystem und die Möglichkeit, das Surface 3 LTE per Tastatur zum vollwertigen Laptop auszubauen. Die Tastatur ist optional erhältlich und wird über den Docking-Anschluss angebunden. Hilfreich zum Arbeiten, für Präsentationen und um Videos zu schauen ist der integrierte Klappständer, mit dem man das Gerät in 3 Positionen aufstellen kann.


Vodafone hat als erster deutscher Netzbetreiber Voice over LTE (VoLTE) auf dem Apple iPhone 6 und Apple iPhone 6 Plus gestartet. Voraussetzung ist die aktuelle iPhone Software iOS 8.4, welche am 30.06.2015 erschienen ist sowie ein Update der Netzbetreiber-Einstellungen. Außerdem muss zwingend ein Vodafone RED GB Tarif, ein Red Business+ Tarif oder der Vodafone Black Tarif gebucht sein. Sind Tarif und iPhone für VoLTE geeignet, so kann man ab sofort auch über das LTE Netz telefonieren, was zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Die Sprachqualität ist besser, die Rufaufbauzeiten sind kürzer und die Akku-Laufzeit dürfte sich teils deutlich verbessern, wie unser Test gezeigt hat. Nur die neueste Apple iPhone Generation kann VoLTE Vorerst unterstützt nur das Apple iPhone 6 und sein größerer Bruder iPhone 6 Plus Voice over LTE. Ältere Apple-Smartphones wie etwa das iPhone 5s oder das iPhone 5c nutzen weiter die CSFB Technik, bei der für Telefonate in das 2G oder 3G Netzwerk gewechselt wird. Ob Apple auch die älteren iPhone-Generationen in Zukunft noch per Update für VoLTE ausrüsten wird ist nicht bekannt. Apple ist nicht der erste Hersteller, der seine Geräte für Sprachdienste im LTE-Netz ausgestattet hat. Erst kürzlich hat Vodafone bekannt gegeben, dass das Microsoft Lumia 640 nun VoLTE kann – ein vergleichsweise günstiges Smartphone. Die ersten VoLTE Smartphones bei Vodafone waren das Samsung Galaxy S5 und das Sony Xperia Z3, der Startschuss für den Dienst erfolgte auf der CeBIT 2015. Einschränkungen je nach Vodafone Tarif Bislang dürften nur wenige Nutzer von VoLTE profitieren, was nicht nur an den wenigen Endgeräten liegt, die mit der Funktion ausgestattet sind. Das Problem ist vor allem, dass nur die neuesten Vodafone Tarife für VoLTE geeignet sind: die ab Oktober 2014 eingeführten „RED GB“ Tarife, der Vodafone Black Tarif sowie die Vodafone Red Business+ Tarife. Doch damit nicht genug, auch diverse Tarif-Optionen können dafür sorgen, dass VoLTE nicht funktioniert. So erklärt Vodafone auf einer Hilfe-Seite, dass folgende Optionen nicht für VoLTE geeignet sind: UltraCard/MultiCard/RedDataSIM Vodafone Zuhause Happy International Office Net Corporate VPN und Wireless Office Flexible Rufnummern-Anzeige (FNN) bei Office Net DuoBill Vodafone Visual Mailbox Vodafone BestCity Reine Datentarife


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