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Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

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Die Deutsche Telekom möchte diversen Hinweisen zufolge zur Internationalen Funkausstellung (IFA) im September den Nachfolger zum Telekom Speedport W724V Router vorstellen. Der neue Router wird Speedport Smart heißen und soll zum Standard-Router im Telekom Portfolio werden. In den letzten Wochen sind nun neben ersten Bildern auch ausführliche Informationen zu den technischen Daten, zum Preis und zum Erscheinungstermin aufgetaucht. Speedport Smart: W724V Nachfolger Bislang ist der Speedport W724V der Standard DSL-Router der Telekom in Deutschland. Das Modell wird von drei verschiedenen Herstellern produziert: Arcadyan, Huawei und SerComm. Der neue Speedport Smart soll – zumindest vorerst – nur von Huawei produziert werden, wenn man der Auflistung eines Telekom-Mitarbeiters im Onlinekosten-Forum glaubt. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Speedport Smart soll bei 159,99 € liegen, der Marktstart ist für September 2016 geplant. Optisch sieht der Speedport Smart dem Speedport W724V sehr ähnlich, wie aus Bildern von einer eBay-Auktion hervor geht. Auch die in diesem Artikel eingebundenen Bilder (sie stammen übrigens direkt von der Telekom Webseite und sind frei zugänglich!) zeigen nur marginale Änderungen gegenüber dem W724V. Technisch soll es aber deutliche Verbesserungen geben, sowohl bei der Hardware als auch bei der Software. Technische Daten zum Speedport Smart Der Telekom Speedport Smart hat ein integriertes DSL Modem für alle aktuellen Technologien bis hin zu VDSL2-Vectoring. Je nach Tarif können so bis zu 100 MBit/s im Downlink und bis zu 40 MBit/s im Downlink erreicht werden. Der Speedport Smart hat allerdings auch einen Gigabit WAN Anschluss und ist damit für den Anschluss an ein externes Glasfaser-Modem geeignet, sodass noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Die weiteren Anschlüsse umfassen vier RJ-45 Gigabit Ethernet Schnittstellen, eine USB 2.0 Schnittstelle, und zwei TAE-Ports für analoge Telefone. Der Telekom Speedport Smart hat ein modernes WLAN-Funkmodul mit 4×4 Multi-User MIMO Technik integriert. Bis zu 2,1 GBit/s sind so über WLAN 802.11ac möglich. Die WLAN-Reichweite soll im Vergleich zum Vorgänger W724V deutlich verbessert worden sein. Eine NFC-Schnittstelle soll die einfache und sichere Verbindung mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets ermöglichen, ein langes Passwort muss im Idealfall nicht mehr eingegeben werden. Natürlich steht beim Speedport Smart auch wieder eine DECT Basisstation mit Cat-iq HD-Voice zur Verfügung, bis zu 5 drahtlose Telefone können so mit dem Router verbunden werden. Wie auf homepioneers.de zu lesen ist, soll der Speedport Smart Router auch Funktionen im Bereich Smart Home übernehmen, sodass ggfs. weniger Geräte für die Administrierung von Smart Home Devices notwendig sind. Dazu gibt es aber noch keine genaueren Infos. Software mit Experten Modus Der Telekom Speedport Smart wird einfach zu bedienen sein und eine weitgehend automatische Konfiguration bieten. Für erfahrene Anwender soll es aber – erstmals bei einem Speedport Router – einen Experten Modus geben, welcher deutlich detailliertere Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Details zu diesem Experten-Modus sind bislang noch nicht bekannt, allerdings sollen sich zum Beispiel die Router LEDs auf Wunsch deaktivieren lassen. Der Router-Hersteller AVM bietet bei seinen beliebten FRITZ!Box Modellen bereits seit vielen Jahren einen Experten-Modus an, welcher neben erweiterten Einstellungsmöglichkeiten auch detaillierte Einblicke in die Verbindungsparameter ermöglicht. Präsentation zur IFA Daten und Bilder gibt es zum Speedport Smart schon eine ganze Menge, der Router wird wohl bereits seit einiger Zeit im Personalverkauf der Telekom für Mitarbeiter zum Kauf angeboten, auch einen Friendly-User Test gibt es bereits seit einiger Zeit. Die Deutsche Telekom wird den Speedport Smart vermutlich dennoch erst zur IFA Anfang September in Berlin vorstellen. Bis dahin können sich natürlich noch diverse Dinge ändern, insbesondere die Angaben zum Preis und zum Erscheinungstermin. Glaubt man den Gerüchten, so sollen zur IFA auch neue Breitband-Tarife präsentiert werden, möglicherweise ja mit Smart-Home Integration oder gar „echte“ Bündel-Tarife aus Mobilfunk- und Festnetz. Lassen wir uns überraschen!


Gute Neuigkeiten für 1&1 Mobilfunk-Kunden im E-Netz: ab sofort kann LTE von O2 benutzt werden, was an vielen Orten zu einer deutlich verbesserten LTE Verfügbarkeit führt. Bislang durften sich 1&1 Kunden nur in das E-Plus LTE Netz einbuchen, dieses war hauptsächlich in Städten und Ballungsregionen ausgebaut. Hintergrund für den Netzwechsel von E-Plus zu O2 LTE ist, dass das E-Plus LTE Netz bis Ende Juni 2016 abgeschaltet werden muss, da der dort verwendete 1800 MHz Frequenzbereich bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur im Jahr 2015 von Vodafone ersteigert wurde.  Mehr LTE für 1&1 Kunden Für 1&1 Kunden im E-Netz wird die Änderung in den meisten Fällen positive Auswirkungen haben. Da O2 im Gegensatz zu E-Plus sein LTE Netz im weit reichenden 800 Megahertz Frequenzband ausgebaut hat, ist die Versorgung in der Fläche deutlich besser als früher bei E-Plus. Auch innerhalb von Gebäuden kann die Verfügbarkeit besser sein. Möglicherweise bemerken manche 1&1 Kunden allerdings auch einen schlechteren Empfang, weil das E-Plus LTE Netz im Gegenzug abgeschaltet wurde und nicht mehr zur Verfügung steht. Insbesondere in Städten kann dadurch vereinzelt ein schlechterer Empfang verursacht werden. Möglich sind auch Einbußen bei der maximalen LTE Geschwindigkeit, so berichten die Kollegen von teltarif.de, dass das O2 LTE Netz durch die Abschaltung des E-Plus Netzes und den dadurch bedingten Nutzer-Zuwachs im O2 Netz deutlich langsamer geworden ist. 1&1 nennt in der Pressemeldung eine ganze Reihe von Regionen, welche nun von verbesserter Netzversorgung mit LTE profitieren sollen: Aachen, Berlin, Bonn, Bremen, Chemnitz, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt/Main, Gießen, Halle/Saale, Hamburg, Karlsruhe, Kassel, Koblenz, Krefeld, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mainz, Mannheim, München, Oldenburg, Potsdam, Rostock, Saarbrücken, Stuttgart, Wiesbaden und Wuppertal. Außerdem erreicht die LTE-Netzabdeckung große Teile des Ruhrgebiets und des Rheinlands sowie viele weitere Städte und Regionen. Für 1&1 Kunden im Vodafone Netz ändert sich übrigens nichts. Diese Nutzer müssen weiterhin komplett auf LTE verzichten und sind auf das 3G (UMTS) Netz beschränkt!


Der koreanische Hersteller LG bietet seit April 2016 sein neues Flaggschiff G5 an. Das Gerät bietet einige Alleinstellungsmerkmale, um gegen starke Konkurrenten wie das Samsung Galaxy S7 und das Apple iPhone 6s anzutreten. Dazu gehören zum Beispiel ein wechselbarer Akku trotz Metall-Gehäuse und eine Dual-Kamera mit Weitwinkel-Linse. Auch beim Zubehör hat sich LG mit den „G5 Friends“ einiges einfallen lassen, optional gibt es ein Sound-Modul von Bang & Olufsen, einen Kamera-Griff mit integriertem Zusatzakku und 360 Grad VR Zubehör. Ob das LG G5 im täglichen Einsatz überzeugen kann, lest ihr in diesem Testbericht. Erster Eindruck und Gehäuse Das LG G5 kommt in einer schicken Verpackung. Man kann das Smartphone wahlweise in den Farben Gold, Silber oder Titan erwerben, wobei ich für diesen Test hier die Titan-Version erhalten habe. Im Lieferumfang befindet sich neben dem G5 noch ein USB Typ C Kabel sowie ein Quick-Charging Netzteil. Ein Headset sowie einen Öffner für den SIM- und Speicherkarten-Schacht gibt es ebenfalls im Karton. Der erste Eindruck vom LG G5 ist zwiegespalten. Zuerst finde ich es optisch in der Realität deutlich schöner als auf Bildern. Auch finde ich, dass sich die Rückseite durchaus nach Metall anfühlt – manche hatten bemängelt, es fühle sich eher wie Plastik an, weil wohl eine entsprechende Beschichtung verwendet wird. Leider ist die Verarbeitung des Gehäuses bei meinem Modell nicht einwandfrei. Im Bereich des Ansteckmoduls für den wechselbaren Akku sind die Spaltmaße ungleichmäßig und nicht einwandfrei. Auch gefällt mir die Größe des LG G5 nicht so recht. Das Gerät ist deutlich größer und „bulliger“, als es mit seinem 5,3 Zoll Display hätte sein müssen. Vermutlich liegt das irgendwie auch am wechselbaren Akku, ich weiß es nicht. Es geht mir nicht mal um die Dicke (die ist vollkommen okay), eher um das drum herum. Insbesondere mit den Ansteckmodulen für Sound oder Kamera ist das LG G5 einfach ein extrem großes und damit auch unhandliches Smartphone. Ebenfalls negativ: das Display-Glas ist nach oben hin deutlich abgerundet, dadurch treten oft störende Spiegelungen oberhalb des Displays auf. Der 2.800 mAh große Akku ist problemlos durch den Nutzer wechselbar, wie oben auf den Bildern sichtbar ist. Dazu drückt man einfach seitlich einen Knopf und zieht die Unterseite aus dem Gerät heraus, der Teil unter dem Display dient als Halterung für den Akku. Der Mechanismus ist einfach verständlich und wirkt recht stabil, auch wenn die Verarbeitung wie gesagt nicht einwandfrei ist. Schnelle Hardware und Software Bei Hardware und Software kann das LG G5 punkten. Ein schneller und top aktueller Qualcomm Snapdragon 820 Chipsatz mit einer Prozessor-Taktrate von 2,15 GHz je Kern sorgt für ordentlich Tempo. Dazu kommen stolze 4 GB Arbeitsspeicher und 32 GB interner Speicher. Der Nutzerspeicher kann durch eine MicroSD Karte um bis zu 2 Terabyte erweitert werden, auch wenn bislang erst mal maximal 256 GB große MicroSD Karten verfügbar sind. Beim Betriebssystem kommt natürlich – wie auch schon bei den Vorgängern – Android zum Einsatz. Vorinstalliert ist Version 6, ein Update auf Android N wird sicher folgen. Besonders gut hat mir die Benutzeroberfläche gefallen, LG verzichtet auf einen sogenannten App-Drawer, also ein separates Menü für die Apps. Das machen zum Beispiel auch Apple und Huawei schon seit einiger Zeit und ich bin der Meinung, dass dies insbesondere für technisch wenig interessierte Menschen ein Vorteil bzw. eine Vereinfachung ist. Insgesamt arbeitet das Betriebssystem sehr schnell und zeigte keine Hänger oder Abstürze. Die Entsperrung des Bildschirms mit dem im Home-Button eingelassenen Fingerabdruck-Sensor ging stets schnell und zuverlässig. Die Einschalt-Taste auf der Rückseite ist gewöhnungsbedürftig, allerdings kann man das Display auch per Doppel-Tap auf dem Touchscreen einschalten bzw. ausschalten. Dunkles Display Das 5,3 Zoll große QHD Display war im Test leider nicht in jeder Hinsicht einem Flaggschiff-Smartphone angemessen. Zwar konnten Farbdarstellung und Blickwinkel-Stabilität überzeugen und auch die Darstellung der Farbe schwarz war gut, doch bei der Display-Helligkeit gab es arge Probleme. Ich weiß nicht ob es ein Problem bei grundsätzlich allen LG G5 Smartphones ist, aber einige Kollegen konnten es bestätigen: die Display-Helligkeit ist vergleichsweise gering, im Außenbereich kann man das Display im Zweifel nur sehr schwer ablesen. Auch arbeitet der Helligkeits-Sensor nicht so präzise, das G5 schaltet öfter als notwendig die Beleuchtung um, sodass ich den Sensor schnell ausgeschaltet habe. Überzeugende Dual-Kamera Die Kamera – oder besser gesagt die Kameras – sind meiner Meinung nach das interessanteste am LG G5. Ich habe während dem Test sehr viele Fotos gemacht und bin begeistert, in mehrfacher Hinsicht. Doch der Reihe nach: LG hat zwei Kamera-Sensoren und zwei Linsen auf der Rückseite verbaut, ein „normaler“ Sensor mit 16 Megapixel Auflösung und „normaler“ Linse sowie ein zweiter Sensor mit 8 Megapixel Auflösung und Weitwinkel-Linse. In der Kamera-Anwendung kann man schnell mit einem einzigen Klick zwischen den beiden Kameras umschalten. Wer besonders gute Fotos mit hoher Qualität und Schärfe haben möchte, sollte den Hauptsensor mit 16 Megapixel Auflösung nehmen. Die Bilder haben mir sehr gut gefallen, nur wenige Smartphones können eine so gute Qualität liefern. Auch Makro-Aufnahmen gelingen sehr gut. Die Weitwinkel-Linse ist von der Qualität her weit weniger gut, aber keinesfalls schlecht. Dafür bekommt man hier eine ganz andere Perspektive, die wirklich großen Spaß macht. Oft macht man einfach zwei Fotos vom gleichen Motiv mit beiden Kameras. Das LG G5 kann natürlich auch Videos aufnehmen. Wie es sich für ein aktuelles Flaggschiff-Smartphone gehört, ist auch die 4K Auflösung möglich. Die Qualität war im Test einwandfrei, hier gibt es nichts zu meckern. Schnelle Funkverbindungen Das LG G5 unterstützt theoretisch LTE Cat12 mit bis zu 600 MBit/s im Downlink, da das Snapdragon X12 Modem im Qualcomm Snapdragon 820 Chipsatz verbaut wurde. In Deutschland bewirbt LG das G5 aber „nur“ mit LTE Cat6, also bis zu 300 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink, vermutlich weil dies die derzeit in Deutschland bei den Netzbetreibern verfügbare LTE Geschwindigkeit ist. Zukunftssicher ist man mit dem Smartphone daher auf jeden Fall. Im Test war der Empfang im LTE-Netz auf 800 und 1800 Megahertz einwandfrei, bei einem Speedtest im Telekom Netz konnten mehr als 200 MBit/s erreicht werden. Auch die Sprachqualität war sehr gut. Das LG G5 unterstützt sehr viele verschiedene Frequenzbereiche, sodass es sich gut für den Einsatz im internationalen Umfeld eignet. Bei LTE sind dies die Bänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 20, 28, 38 und 40, außerdem wird Quadband UMTS und Quadband GSM unterstützt. Neben schnellem Mobilfunk kann das LG G5 auch diverse weitere Funktechnologien wie Dualband WLAN a/b/g/n/ac, GPS, NFC und Bluetooth 4.2 LE. G5 Friends: VR, Kamera und Sound Ein starkes Argument für den Kauf des LG G5 sollen die sogenannten „Friends“ sein, das sind Module, welche sich an das LG G5 anstecken lassen und gleichzeitig die Halterung für den Akku ersetzen, also den unteren Teil des LG G5. Bislang gibt es zwei Module: das LG CAM Plus und das LG Hi-Fi Plus. Zuerst zum CAM Plus Modul. Dieses ist im Grunde ein Kamera-Griff mit integriertem 1000 mAh Zusatzakku und Auslöse-Taste sowie Zoom-Rad für die Kamera. Leider wirken die Materialien recht billig und das Zoom-Rad ist nicht nur viel zu leichtgängig, es wird auch ständig unbeabsichtigt bedient. Irgendwie ist der Kamera-Griff auch nicht wirklich bequem, da er zu flach ist. Auch zum Transport in der Hosentasche ist der Griff unpraktisch, weil er das Gerät deutlich größer macht. Dauerhaft werden daher wohl die wenigsten Leute das CAM Plus Modul benutzen, aber zum ständigen wechseln ist es auch zu umständlich. Daher sehe ich das Modul nicht als sinnvolle Ergänzung zur guten Kamera des LG G5. Das Hi-Fi Plus Modul soll dem LG G5 einen deutlich besseren Sound über Kopfhörer verleihen. Es wurde von Bang & Olufsen mit entwickelt und ist vom Material her sehr hochwertig. Man kann das Modul auch an anderen Geräten nutzen, dazu steht ein MicroUSB Anschluss zur Verfügung. Auch wird eine kleine Leder-Tasche zum Transport mitgeliefert. Leider wird das LG G5 durch das Modul recht lang, sodass es deutlich unpraktischer zu bedienen ist. Der Sound ist dagegen ausgezeichnet, mit guten Kopfhörern merkt man einen deutlichen Unterschied zum Klang ohne Lautsprecher. Neben Kamera und Sound ist VR der dritte Teil der LG Friends. LG bietet eine leichte und schmale VR Brille an, die per Kabel mit dem Smartphone verbunden wird. Das ist ein anderes Konzept als bei Samsung, wo ja das Endgerät in die Brille eingelegt wird und als Display fungiert. Die LG 360 VR Brille ist durch die aktive Technik deutlich teurer als die von Samsung, allerdings auch bequemer und schicker. Auch das Bedienkonzept der LG 360 VR ist deutlich besser als das der Samsung Brille, denn man kann das Smartphone-Display als Touchpad für die Bedienung nutzen, was sehr komfortabel ist. Auch die Menüführung ist um einiges besser gelöst als bei der Konkurrenz. Zum Aufnehmen von 360 Grad Aufnahmen gibt es die LG 360 CAM – eine kleine Kamera mit zwei Linsen, welche auf Knopfdruck entsprechende Raumaufnahmen anfertigt. Zum Speichern ist eine MicroSD Karte Voraussetzung, auch VR Videos können so aufgenommen werden. Die Kamera hat mir gut gefallen und die Handhabung mit dem LG G5 war sehr einfach. Die Bildqualität ist nicht so gut wie bei der internen Kamera des LG G5, insbesondere bei schlechteren Lichtverhältnissen rauscht das Bild stark. Eine 360 Grad Aufnahme mit 16 Megapixel Auflösung ist etwa 5 Megabyte groß und kann innerhalb weniger Sekunden auf das Smartphone übertragen werden. Fazit: Potenzial nicht ausgeschöpft Das LG G5 hinterlässt im Testbericht einen gemischten Eindruck. Die Dual-Kamera gehört sicherlich zum positiven Teil, sie erstellt tolle, scharfe Bilder und gehört auf jedem Fall mit zum besten, was man derzeit bekommen kann. Die zweite Linse mit Weitwinkel-Funktion macht großen Spaß und ist eine tolle Ergänzung zur normalen Kamera, auch wenn die Qualität etwas schlechter ist. Ebenfalls lobenswert ist die gut gemachte Software sowie die Systemgeschwindigkeit. Dank aktueller Hardware wird man hier vermutlich eine ganze Zeit lang sehr zufrieden sein. An sehr vielen Ecken beim G5 merkt man, das die Produktentwickler sich viele Gedanken um das Gerät und vor allem auch um das Zubehör gemacht haben, das bleibt positiv in Erinnerung. Das Gehäuse hat mir leider nicht gefallen, auch wenn das Konzept mit dem wechselbaren Akku durchaus interessant ist. Auch die wechselbaren „LG G5 Friends“ verdienen das Prädikat „interessant“, aber mir wären sie das Geld nicht wert. Zu umständlich ist der Modulwechsel, zu selten würde man die Module wirklich nutzen. Schlussendlich konnte auch das Display nicht überzeugen, da es in hellen Umgebungen deutlich zu dunkel ist. Als Fazit bleibt: das Konzept des LG G5 hat auf dem Papier viel Potenzial, in der Praxis fand ich das Gerät zumindest zum Preis von mehr als 500 Euro ohne Vertrag leider nicht so sehr überzeugend. Anmerkung: während des Testzeitraumes gab es das LG G5 immer mal wieder für 399 Euro ohne Vertrag. Das ist ein sehr fairer Preis für das Gerät und zu diesem Kurs kann man auf jeden Fall zugreifen, denn dann stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.


Verschlüsselte Firmennetze für sicheren Datenaustausch zu installieren und zu pflegen ist in der Regel aufwendig und teuer. Dank Cloud VPN der Telekom können auch kleinere Betriebe leicht solche getunnelten Verbindungen aufsetzen und selbst steuern. Ob Server, Anwendungen oder Speicherplatz: Immer mehr Unternehmen verlagern ihre IT-Infrastruktur in die Cloud. Der Grund: Neue Standorte lassen sich leicht integrieren und Lastspitzen im Saisongeschäft zu bedarfsgerechten Kosten auffangen. Nicht selten können Firmen die Cloud-Anwendungen sogar selbst steuern und müssen nicht wegen jeder Änderung den Weg über den IT-Dienstleister gehen. Verschlüsselte Firmennetze ermöglichen zwar einen sicheren Austausch der Daten, sind in der Regel aber nicht so flexibel. Ein Virtual Private Network zu betreiben ist außerdem teuer und aufwendig, denn es besteht aus vielen Geräten wie Routern, Switches oder VPN-Gateways. Steht eine Anpassung an eine neue Struktur an, muss die IT-Abteilung die Konfiguration ändern, in der Regel manuell und an der jeweiligen Hardware. Virtuelles Netzwerk Mit Cloud VPN bietet die Telekom ein verschlüsseltes Netzwerk aus der Cloud an. Die Virtualisierung macht die Verbindungen flexibel, verringert Aufwand und Kosten erheblich. Die Lösung funktioniert mit Plug‘n‘Play-Technik, Unternehmen können das getunnelte Netz also komfortabel selbst installieren, ohne IT-Know-How und Techniker. Mithilfe eines speziellen Routers wird eine verschlüsselte Verbindung an jedem beliebigen Internetanschluss generiert. Das Gerät meldet sich selbstständig in der TelekomCLOUD an und zieht die passende Konfiguration. Die Firma steuert das Virtual Private Network per Self Service App: Neue Filialen sind schnell in das Netz integriert. Über die sogenannte Visual Quality of Service-Anwendung verwalten die Unternehmen ihren Datenverkehr in Echtzeit: Sie sehen, welche Applikation oder welcher Standort wie viel Bandbreite verbraucht und können die Verkehrsströme lenken. Wichtige Daten haben Vorfahrt im Netz, während fürs Geschäft eher irrelevante Anwendungen wie Instand Messaging oder Soziale Netzwerke blockiert werden. Mobil auf Geschäftsdaten zugreifen Auch wer von unterwegs oder im Home Office arbeitet, kann zuverlässig und sicher über VPN Tunnel auf den Server im Büro und die dort gelagerten Daten zugreifen: . Die Telekom stellt das sichere Netzwerk aus der Cloud aus deutschen Rechenzentren zur Verfügung, die sehr strengen Datenschutzbestimmungen unterliegen. Weil sich Cloud VPN der Telekom selbständig installiert und steuert, können sich nun nicht mehr nur große Unternehmen, sondern auch kleine und mittlere Betriebe ohne eigene IT-Abteilung Virtual Private Networks leisten. Auch die Kosten bleiben kalkulierbar, denn die Anbindungen und mobilen Zugänge sind jederzeit individuell konfigurierbar, und Unternehmen bezahlen nur für die Bandbreite und Anwendungen, die sie auch wirklich nutzen. Bei diesem Artikel handelt es sich um einen vergüteten Gastartikel. Weitere Informationen zur Telekom Cloud und zu Cloud VPN gibt es unter cloud.telekom.de.


Die Deutsche Telekom bietet ab heute Wi-Fi Calling in Deutschland an. Die Technik ermöglicht Handy-Telefonate auch an Orten, an denen ausschließlich ein WLAN Netzwerk, aber kein Mobilfunk-Empfang zur Verfügung steht. WLAN Call – wie die Telekom den Dienst nennt – ist an sich grundsätzlich kostenfrei, die Minutenpreise entsprechen jedoch denen im jeweiligen Mobilfunk-Tarif. Für viele Nutzer dürfte der Dienst eine willkommene Neuerung sein, so ist man doch zukünftig zum Beispiel auch im heimischen Keller erreichbar, wo bislang eventuell keine Gespräche möglich waren. Die Telekom hatte Wi-Fi Calling bereits im Februar 2016 auf dem Mobile World Congress in Barcelona gezeigt und den offiziellen Start für diesen Sommer angekündigt. Nachdem Konkurrent Vodafone den Dienst bereits im Mai gestartet hat, zieht die Telekom nun nach. Im Gegensatz zu Vodafone bietet die Telekom Wi-Fi Calling aber von Beginn an deutlich mehr Kunden an, da bezüglich der Tarife keine Beschränkung gemacht wird. Einzige Voraussetzung ist die kostenfreie Voice over LTE Tarif-Option und natürlich ein WiFi Calling fähiges Smartphone. Letzteres dürfte zum Start die größere Hürde darstellen als der passende Tarif. Vorerst sind nur Samsung Galaxy S6 und S6 edge Android Smartphones für Wi-Fi Calling geeignet. Später sollen dann natürlich auch weitere Hersteller und Modelle hinzu kommen, so unterstützen zum Beispiel die Apple Geräte iPhone 6, iPhone 6s und iPhone SE in anderen Ländern den Dienst. Für die Deutsche Telekom muss Apple aber sein Netzbetreiber-Profil aktualisieren, was einige Wochen dauern kann. WLAN Call braucht laut Telekom Pressemitteilung eine Mindestbandbreite von 100 KBit/s, das schafft selbst der älteste DSL Anschluss. Im WLAN Bereich begonnene Gespräche werden unterbrechungsfrei in das LTE Mobilfunknetz übergeben. Ein Fallback zu 2G oder 3G ist bei der Telekom aber nicht vorgesehen, obwohl es technisch möglich wäre. Interessant: WLAN Call ist auch im Ausland möglich und wird dann wie ein innerdeutsch geführtes Gespräch behandelt. Hohe Roaming-Kosten können so vermieden werden.


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