maxwireless.de

Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

Letzte Beiträge

Immer mehr Menschen verzichten in Deutschland auf ein klassisches Festnetz-Telefon und nutzen nur noch ihr Mobiltelefon für die Kommunikation. Das Internet wird dagegen in den meisten Fällen immer noch ganz klassisch über das Festnetz bezogen, da mobiles Internet über das Handy-Netz diverse Nachteile wie etwa eine Drosselung mit sich bringt. Für den heimischen Router sind die Anforderungen aus diesem Nutzungsszenario schnell abgeleitet: er soll ein aktuelles und möglichst schnelles Modem besitzen, gutes WLAN haben und im Idealfall noch Heimnetz-Funktionen bieten. Der Hersteller AVM bietet mit der FRITZ!Box 3490 einen solchen Router ohne Telefon-Funktion an, als kleinen Bruder der vollausgestatteten FRITZ!Box 7490. Wir haben die AVM FRITZ!Box 3490 für diesen Test einige Wochen lang an einem VDSL-Anschluss betrieben. Technische Daten und Lieferumfang Die AVM FRITZ!Box 3490 besitzt fast die gleiche Ausstattung wie die FRITZ!Box 7490, verzichtet jedoch auf sämtliche Telefon-Schnittstellen wie TAE, RJ-11, FON S0 und DECT. Folglich fehlen die Einstellungen für die Telefon-Funktion natürlich auch in der FRITZ!OS Oberfläche, welche für die Konfiguration zuständig ist. Auf der Rückseite der AVM FRITZ!Box 3490 gibt es einen WAN-Anschluss, um das DSL/VDSL-Modem mit dem Telefon-Netz zu verbinden. Selbstverständlich ist der Betrieb des Routers auch ohne Splitter möglich, in unserem Test lief das Gerät völlig problemlos an einem IP-Anschluss eines regionalen VDSL-Anbieters. Direkt neben der WAN-Buchse sind vier Gigabit LAN-Anschlüsse verbaut, welche zum Beispiel zur Verbindung mit einem Desktop PC, einem Smart-TV oder einer Spielekonsole verwendet werden können. Ich habe am LAN-Anschluss mein Synology DiskStation NAS angeschlossen, dieses arbeitete zuverlässig und der Zugriff über das Heimnetzwerk ging gewohnt schnell. Neben LAN- und WAN-Anschlüssen stehen auch zwei USB 3.0 Schnittstellen zur Verfügung. Diese sind zum Beispiel zur Einbindung von Speichermedien, LTE-Internetsticks oder einem Drucker geeignet. Die Verbindung zu weiteren Endgeräten erfolgt im Normalfall über WLAN. Die AVM FRITZ!Box 3490 unterstützt Dualband-WLAN auf 2,4 GHz und 5 GHz, die maximale Geschwindigkeit beträgt rund 1300 MBit/s über den Standard 802.11ac. Im Lieferumfang ist neben dem Router natürlich noch das Netzteil enthalten. Außerdem dabei: ein 4m langes DSL-Anschlusskabel, ein RJ-11/TAE Adapter, ein 1,5m langes CAT 5e Netzwerk-Kabel und diverse Dokumentationen. Die Verpackung ist im typischen AVM-Design gehalten, wie man es schon von vielen anderen Routern des Herstellers kennt. Erster Eindruck und Inbetriebnahme Kennt man bereits FRITZ!Box Modelle und hält die AVM FRITZ!Box 3490 das erste Mal in der Hand, so fällt auf, dass das Gerät vergleichsweise groß ist. Insbesondere im Vergleich zum Vorgänger FRITZ!Box 3390 sind einige Zentimeter in der Länge und der Breite hinzugekommen. Das Design ist aber weitestgehend identisch zu den Vorgänger-Modellen: rot und silber dominieren beim Gehäuse. Die Inbetriebnahme gestaltet sich sehr einfach, der Käufer wird durch die mitgelieferte Schnellstart-Anleitung mit vielen Grafiken unterstützt. Sobald das Gerät richtig verkabelt und mit Energie versorgt ist, kann man das Webinterface im Browser aufrufen. Dort legt man zuerst ein Kennwort für den Router fest, um dann mit der Einrichtung des Anschlusses fortzufahren. Ein Assistent führt durch die wichtigsten Menüpunkte, auch das WLAN-Passwort und der WLAN-Name kann dort festgelegt werden. VDSL-Modem im Test Das Herzstück der AVM FRITZ!Box 3490 ist sicherlich das integrierte Modem. Es unterstützt alle aktuell in Deutschland verfügbaren DSL-Standards, angefangen von ADSL über ADSL2+ bis hin zu VDSL-Vectoring. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 100 MBit/s im Downlink, wobei an unserem Test-Anschluss nur ein VDSL-Tarif mit 20 MBit/s geschaltet war. Das Modem der FRITZ!Box 3490 lief stets zuverlässig und schnell, es gab keine Unregelmäßigkeiten. Vermutlich hat AVM das gleiche Modem verbaut wie im Schwestermodell FRITZ!Box 7490, denn die Daten Leitungskapazität usw. wurden bei einem Vergleich der beiden Modelle beinahe identisch angezeigt. Das ist durchaus positiv, denn das Modem der FRITZ!Box 7490 wurde bereits von vielen Nutzern als gut bewertet, insbesondere auch an Anschlüssen mit schlechterer Leitungs-Qualität. Dualband WLAN ac und Heimnetz Das WLAN-Modul in der AVM FRITZ!Box 3490 arbeitet sowohl auf 2,4 GHz als auch auf 5 GHz und bietet über den WLAN 802.11 ac Standard eine Geschwindigkeit von bis zu 1300 MBit/s – das passende Endgerät vorausgesetzt. Insgesamt waren die Datenraten im Test recht gut, über eine Entfernung von etwa 6 Meter und durch eine dünne Wand hindurch konnten noch die vollen 867 MBit/s des zum Test verwendeten WLAN USB-Sticks erreicht werden. Die WLAN Reichweite des Routers ist ordentlich und lässt sich im FRITZ!OS auf Wunsch in 10%-Schritten verringern, aber um ein ganzes Einfamilienhaus mit dem Router zu versorgen, benötigt man vermutlich noch den einen oder anderen WLAN-Repeater. Selbstverständlich bietet die FRITZ!Box 3490 auch alle von früheren AVM-Modellen bekannten WLAN-Funktionen wie etwa den Gastzugang oder die Zeitschaltung. Im Heimnetz kann die FRITZ!Box 3490 als Media-Server fungieren. Schließt man über einen der USB-Anschlüsse zum Beispiel einen USB Speicher-Stick mit Fotos, Videos oder Musik an, so lässt sich der Inhalt an einem entsprechenden Netzwerk-Gerät wie etwa einem Smart-TV problemlos abrufen. Die maximale Geschwindigkeit der USB-Schnittstelle wurde nicht getestet, reicht aber für das Streaming von HD-Filmen absolut aus. Fazit: AVM FRITZ!Box 3490 Sucht man nach einem möglichst gut ausgestattetem VDSL-Router mit schnellem WLAN und einfacher Bedienung, so kommt man um die AVM FRITZ!Box 3490 kaum herum. Im Test lieferte das Gerät eine einwandfreie Leistung, daher können wir das Gerät in jeder Hinsicht empfehlen. Natürlich gibt es auch Alternativen, etwa das Vorgänger-Modell FRITZ!Box 3390 oder die technisch etwas abgespeckte FRITZ!Box 3370. Links: Datenblatt | Handbuch | AVM-Webseite


Die Deutsche Telekom hat via Twitter bekannt gegeben, ab dem 1. Mai 2015 eine höhere Geschwindigkeit im Magenta Mobil S Tarif zur Verfügung zu stellen. Ab diesem Datum sollen 25 MBit/s im Downlink möglich sein, bisher sind maximal 16 MBit/s nutzbar. Beim Magenta Mobil S handelt es sich um den günstigsten Smartphone-Tarif der Telekom, für einen Grundpreis von 29,99 Euro (ohne subventionierte Hardware) erhält man eine Telefon-Flatrate in alle deutschen Netze, eine SMS-Flatrate in alle deutschen Netze und eine Internet-Flat mit 500 MB Highspeed-Volumen. Junge Kunden wie etwa Studenten erhalten beim Magenta Mobil S wahlweise zusätzlich 500 MB Highspeed-Volumen oder eine Spotify Musik-Flat gratis. Ab 1. Mai erhöht die #Telekom die Internet-Geschwindigkeit für alle #Magenta Mobile S Kunden – 25 MBit/s im Downstream. ^lr — Deutsche Telekom AG (@deutschetelekom) 22. April 2015 Nach Verbrauch der im Tarif enthaltenen 500 MB (bzw. 1 GB bei Studenten) wird die Geschwindigkeit auf 64 KBit/s gedrosselt, wobei via SpeedOn zusätzliches Volumen gekauft werden kann. SpeedOn kann mehrfach hintereinander gebucht werden und kostet 4,95 Euro pro Buchung für 250 MB Volumen. Daten-Optionen für den Magenta Mobil S Tarif Wenn noch mehr Datenvolumen benötigt wird, können die Zubuchoptionen Data S, Data M und Data L für den Magenta Mobil S Tarif die richtige Wahl sein. Mit der Data S Option erhält man 1 GB zusätzlich (insgesamt also 1,5 GB) für monatlich 9,95 Euro, mit der Data M Option 2 GB zusätzlich für 14,95 Euro mtl. und mit der Data L Option 5 GB zusätzlich für mtl. 24,95 Euro. Die Mindestlaufzeit der Optionen beträgt drei Monate, die Geschwindigkeit bleibt unverändert bei 25 MBit/s im Downlink. Mit der Speed Option LTE Max kann man die Geschwindigkeit im Magenta Mobil S Tarif für einen monatlichen Zusatz-Preis von 5 Euro auf bis zu 300 MBit/s steigern. Dabei ist jedoch zu beachten, dass ein geeignetes LTE Cat6 Endgerät verwendet wird, wie etwa das Samsung Galaxy S6.


Die Bundesnetzagentur wird am 27. Mai 2015 eine neue Auktion für Mobilfunk-Frequenzen eröffnen. Als Teilnehmer wurden zur Auktion die Anbieter Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und Vodafone GmbH zugelassen. Diese Informationen gab die BNetzA heute per Pressemeldung bekannt. Damit ist nun auch klar, dass es mittelfristig keinen neuen Mobilfunk-Anbieter in Deutschland geben wird, denn Funkspektrum ist die Grundvoraussetzung zur Errichtung eines Mobilfunk-Netzes. In den letzten Monaten hatte der Anbieter Liquid Broadband bekannt gegeben, als vierter Netzbetreiber in Deutschland starten zu wollen. Letztendlich scheint der Anbieter aber keinen Antrag zur Teilnahme an der Auktion gestellt zu haben oder der Antrag wurde von der Bundesnetzagentur abgelehnt. Frequenzauktion der Bundesnetzagentur in Mainz Wie schon die letzten beiden großen Auktionen für Funkspektrum im Mobilfunk-Bereich (2000, 2010) findet auch die diesjährige Auktion in den Gebäuden der Bundesnetzagentur in Mainz statt. Ab dem 27. Mai 2015 finden sich dort die Bieter ein und bieten nach einem festgelegten Verfahren um die einzelnen Frequenzblöcke. Die Auktion kann durchaus mehrere Wochen dauern, ein festgelegtes Datum, wann die Auktion beendet sein wird, gibt es daher nicht. Spektrum von 700 bis 1800 Megahertz Bei der Frequenzauktion kommt Spektrum in den Bereichen um 700, 900, 1500 und 1800 Megahertz zum Einsatz, wobei für die drei Netzbetreiber insbesondere der Bereich um 700 MHz interessant ist. Dieses Spektrum wird derzeit noch für das digitale Antennen-Fernsehen DVB-T verwendet und bietet besonders gute Eigenschaften, um große Flächen auf dem Land mit wenig Bewohnern kostengünstig mit schnellem Internet zu versorgen. Doch nicht nur die 700 MHz Frequenzen, auch der Bereich um 900 MHz und 1800 MHz ist interessant. So wird der Frequenzbereich um 900 MHz derzeit für GSM genutzt, hier müssen sich die Betreiber zwingend Lizenzen ersteigern, wenn sie die GSM-Dienste in diesem Band weiter anbieten wollen. Spannend wird zudem, ob Vodafone Spektrum im Bereich um 1800 MHz ersteigern kann, um LTE1800 anbieten zu können. LTE im Bereich um 1800 MHz ist bei der Deutschen Telekom und bei E-Plus schon länger im Einsatz und kombiniert eine ordentliche Reichweite mit einer guten Kapazität – dieses Band eignet sich also ideal, um eine Grundversorgung mit LTE in dichter besiedelten Gebieten herzustellen.


Huawei hat in London die P8 Smartphone Reihe angekündigt. Neben dem Huawei P8, welches das Flaggschiff-Gerät der Serie ist, wird es noch ein Huawei P8 Max mit stark vergrößertem Display und ein Huawei P8 Lite mit abgespeckten Funktionsumfang geben. Das Huawei P8 – auf den “Ascend”-Produktnamen verzichtet Huawei erstmals – soll den Kunden mit diversen Highlights locken. So wird die Qualität der Kamera bisher durchweg in höchsten Tönen gelobt (z.B. bei Techstage) und auch beim Gehäuse hat Huawei scheinbar alles richtig gemacht. Das P8 ist klar als Huawei Gerät der P-Serie erkennbar, da das Design im Vergleich zum Vorgänger Ascend P7 nur wenig verändert wurde. Insgesamt ist das Gehäuse aber flacher, hochwertiger und erstmals fast komplett aus einem Metall-Block gefräst. Huawei P8 Das Huawei P8 kommt mit einem 5,2 Zoll großen Display mit FullHD-Auflösung, als Betriebssystem wird Android 5.0 Lollipop samt Huawei EMUI 3.1 Oberfläche verwendet. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 499 Euro ohne Vertrag. Die Kamera ist wie gesagt eines der Highlights, sie hat eine Auflösung von 13 Megapixel, verfügt über einen optischen Bildstabilisator und steht trotz der sehr geringen Abmessungen des Huawei P8 nicht aus dem Gehäuse heraus. Eine besondere Kamera-Funktion ist zum Beispiel die Möglichkeit, Fotos lange zu belichten und damit Licht-Effekte wie “Lightpainting” zu ermöglichen. Videos können mit bis zu 1920×1080 Pixel (FullHD) aufgenommen werden. Der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß und lässt sich per MicroSD-Karte erweitern. Als Prozessor kommt beim Huawei P8 ein Kirin 930 aus dem Hause HiSilicon zum Einsatz, welcher über 8 Kerne verfügt. Vier davon haben eine Taktrate von maximal 2,0 GHz, die anderen vier arbeiten mit maximal 1,5 GHz. Sehr enttäuschend für ein Flaggschiff-Gerät: WLAN wird nur im Frequenzbereich um 2,4 GHz unterstützt (WLAN 802.11 b/g/n) und LTE ist auf Kategorie 4, also rund 150 MBit/s im Downlink, beschränkt. Von einem Netzwerk-Hersteller wie Huawei hätte man durchaus LTE Cat6 und WLAN-ac erwarten können, zumal dies in der Oberklasse im Jahre 2015 absoluter Standard ist. Huawei P8 Lite Das Huawei P8 Lite ist mit einer UVP von 249 Euro nur halb so teuer wie der große Bruder Huawei P8, bietet aber dennoch eine gute Ausstattung und ein ähnliches Design. Mit Abmessungen von 143,0 x 70,6 x 7,7 mm ist es recht kompakt, wenn man bedenkt, dass auf der Front ein 5 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln verbaut ist. Auch beim Huawei P8 Lite lässt sich der 16 GB große interne Speicher mit einer MicroSD-Karte erweitern. Die Kamera löst – wie beim großen P8 – mit 13 Megapixel auf, dürfte sich von der Bildqualität aber trotzdem unterscheiden, da zum Beispiel der optische Bildstabilisator fehlt. Das Huawei P8 Lite kommt mit einem HiSilicon Kirin 620 Prozessor, der acht Kerne mit je 1,2 GHz besitzt und über 2 GB Arbeitsspeicher verfügt. Auch beim P8 Lite ist LTE Cat4 mit an Bord, sodass Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s über LTE erreicht werden können. Ob das WLAN auch beim P8 Lite auf 2,4 GHz beschränkt ist, wurde in der Pressemeldung nicht bekannt gegeben. Huawei P8 Max Das Huawei P8 Max ist der große Bruder des P8 und wird vorerst nicht nach Deutschland kommen, zumindest ist das Gerät nicht auf der deutschen Huawei Webseite gelistet und auch die üblichen Händler wie Saturn oder Amazon bieten das P8 Max nicht zur Vorbestellung an. Die beiden größten Unterschiede zum “normalen” Huawei P8 sind das größere Display (6,8 Zoll anstatt 5,2 Zoll) sowie der deutlich stärkere Akku mit 4360 mAh. Das Huawei P8 Max unterstützt zudem LTE Cat6 mit bis zu 300 MBit/s, ist im Mobilfunk-Netz also doppelt so schnell unterwegs wie das normale P8. Auch WLAN-ac auf 2,4 GHz und 5 GHz werden unterstützt. Als Prozessor kommt beim Huawei P8 Max ein HiSilicon Kirin 935 zum Einsatz, dem 3 GB RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher ist 64GB groß und lässt sich per MicroSD erweitern. Leider ist das Display trotz seiner enormen Größe von 6,8 Zoll “nur” mit FullHD-Auflösung ausgestattet, hier wäre eine QHD-Auflösung durchaus zeitgemäß gewesen.


Wie Telefónica Deutschland vor einigen Tagen bekannt gab, ist die Telefonie über das LTE-Netz (VoLTE) ab sofort im gesamten LTE-Netz von O2 möglich. Damit ist Telefónica nach Vodafone der zweite Anbieter in Deutschland, der VoLTE für alle Endkunden freigeschaltet hat. Dennoch: vorerst dürften nur wenige Nutzer von VoLTE profitieren, da neben einem geeigneten Endgerät auch eine passende Firmware genutzt werden muss. Der Anbieter verspricht für den Start die Unterstützung des Samsung Galaxy S5, weitere Modelle folgen schon bald. Viele Vorteile bei VoLTE Bislang werden alle Telefonate über das GSM- oder UMTS-Netz abgewickelt. Die Kompatibilität mit der LTE-Technik wird via Circuit Switched Fallback, kurz CSFB, sichergestellt. Befindet sich das Endgerät im LTE-Netz und ein Anruf geht ein bzw. ein Anruf wird gestartet, so wechselt das Smartphone in ein Netz der älteren Generation. VoLTE nutzt das LTE-Netz dagegen nicht nur zum Datentransfer, sondern auch für die Telefonie. Die Vorteile: der Gesprächsaufbau geht viel schneller als bisher und die Sprachqualität ist dank standardmäßig aktiviertem HD-Voice deutlich besser als etwa im GSM-Netz von O2. Natürlich ist die Technik auch abwärtskompatibel, d.h. Anrufe werden via SRVCC (Single Radio Voice Call Continuity) einfach an das GSM- oder UMTS-Netz weitergegeben, sofern die LTE-Versorgung nicht mehr gegeben ist. Geringe Endgeräte-Auswahl LTE ist mittlerweile eine absolute Standard-Funktion, selbst bei günstigen Smartphones im Bereich um 100 Euro ist LTE oft bereits integriert. Anders sieht es bei VoLTE aus: dies ist zwar in vielen Fällen nur eine Funktion, die in der Firmware des Smartphones freigeschaltet werden muss, aber bisher gibt es nur wenige Endgeräte, die bereits VoLTE können. Meist sind dies teure Smartphones aus dem High-End Segment. O2 hat zum Start von VoLTE zum Beispiel das Samsung Galaxy S5 mit einer entsprechenden Firmware ausgestattet. In Kürze folgen laut O2 weitere Smartphones, darunter zum Beispiel die Microsoft-Smartphones Lumia 640 und Lumia 830 sowie das Sony Xperia Z3. Auch die neuen Samsung Flaggschiff-Geräte Galaxy S6 und Galaxy S6 edge sind schon für VoLTE vorbereitet, möglicherweise wird aber auch bei diesen Geräten noch ein kleines Update benötigt, damit sie VoLTE bei O2 unterstützen. Nicht mit Multicard nutzbar Einschränkungen müssen Nutzer von einer O2 Multicard hinnehmen: Verträge mit dieser Zweit- oder Dritt-Karte können derzeit noch kein VoLTE nutzen und müssen sich noch etwas gedulden.


1 2 3
Folgen: