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Mobile LTE-Router mit WLAN-Hotspot und Akku sind im Trend und lösen immer stärker die früher verbreiteten USB-Surfsticks ab. Die Netzbetreiber haben den Trend erkannt und bringen stets neue und leistungsfähigere Geräte auf den Markt. So auch die Deutsche Telekom: mit der Speedbox LTE mini II ist seit September 2014 bereits die zweite Generation des mobilen LTE-Routers erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger Speedbox LTE mini verfügt das Gerät über ein schnelleres Modem und ein leistungsfähigeres WLAN-Modul. Ich habe mir die Telekom Speedbox LTE mini II für diesen Testbericht etwas genauer angesehen. Lieferumfang und erster Eindruck Die Telekom Speedbox LTE mini II kommt in einer kleinen Papp-Schachtel im Telekom-Design daher. Auf der Schachtel sind die technischen Daten abgedruckt und es gibt einen Hinweis auf den Hersteller sowie die Modell-Nummer des Gerätes: “Huawei E5786s-32a” steht da neben der IMEI Nummer und der Seriennummer. Bei der Speedbox LTE mini II handelt es sich also um eine gebrandete Version des Huawei E5786, welchen ich im letzten Jahr bereits getestet hatte. Der mobile LTE-Router liegt sehr gut in der Hand und ist problemlos in der Hosentasche oder zum Beispiel in einer Laptop-Tasche transportierbar. Die Front samt Display ist mit einer durchsichtigen Plastik-Abdeckung geschützt, der restliche Teil des Gerätes besteht aus einer abnehmbaren Rückseite, welche leicht gummiert ist. Unter der Rückseite befinden sich aber nur die Steckplätze für Micro-SIM und MicroSD-Speicherkarte, der Akku ist nicht wechselbar. An den Seiten findet man zudem eine Menü-Taste, einen Micro-USB-Anschluss zum Aufladen und zur Verbindung mit dem PC und zwei Anschlüsse für externe Antennen. Auf der Front gibt es neben dem Display noch die Power-Taste, welche im Betrieb pulsierend leuchtet. Alles in Allem macht die Telekom Speedbox LTE mini II auf jeden Fall einen guten ersten Eindruck. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Gerät selbst noch ein USB zu Micro-USB Kabel, ein Netzteil mit einem Output von 2A sowie eine Schnellstart-Anleitung. Software: Webinterface und App Die Bedienung bzw. Konfiguration der Speedbox LTE mini II erfolgt entweder in einem beliebigen Browser über ein Webinterface oder über eine App für Android sowie iOS Systeme. Das Webinterface kennen viele Nutzer womöglich noch von früheren Huawei-Endgeräten, hier hat sich über die letzten Jahre wenig getan. Das Webinterface ist schnell und bietet viele Funktionen, aber andere Hersteller wie etwa Netgear mit dem AirCard 785s Hotspot zeigen, dass es auch noch deutlich schicker, umfangreicher und einfach besser geht. Hier wäre eine deutliche Aufwertung der Software für die Zukunft mal angebracht. Die App ist dagegen deutlich schicker und wird zudem regelmäßig durch Updates auf dem aktuellen Stand gehalten. Informationen wie etwa das verbrauchte Datenvolumen werden übersichtlich dargestellt und diverse Einstellungen sind ganz einfach am Smartphone und am Tablet vorzunehmen. Auch die Sharing-Funktionen für die Speicherkarte sind über die App nutzbar. Eine weitere Möglichkeit zur Bedienung stellt das Display auf der Front der Telekom Speedbox LTE mini II dar. Dieses zeigt nicht nur wichtige Informationen wie Akku-Ladezustand, Netztechnologie und verbrauchtes Datenvolumen an, sondern lässt in Kombination mit der Power- und der Menü-Taste auch einige Einstellungen zu. So kann man zum Beispiel QR-Codes für den WLAN-Schlüssel und die App anzeigen lassen oder das WLAN-Frequenzband ändern. Das Display ist dank weißer Schrift auf schwarzem Grund sehr gut ablesbar und ist zudem energiesparend, da es nach kurzer Zeit automatisch aus geht. Mobilfunk Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s ist die Telekom Speedbox LTE mini II einer der schnellsten mobilen LTE-Router. Derzeit (Stand: Januar 2015) bietet mit der Telekom Speedbox LTE III nur ein weiteres Modem im Sortiment der Telekom diese Geschwindigkeit. Möglich wird dies durch LTE-Advanced Kategorie 6 und Carrier Aggregation: zwei Träger können zu einem einzigen gebündelt werden und so die höhere Geschwindigkeit am Endgerät genutzt werden. Voraussetzung dafür ist aber natürlich, dass das Netz am Standort ebenfalls entsprechend ausgerüstet ist. Im Test konnte ich LTE-Advanced Cat6 mit der Speedbox LTE mini II leider nicht testen, da technische Probleme auftraten. Im “normalen” LTE Cat4 Netz der Telekom waren über LTE1800 aber Geschwindigkeiten von bis zu 130 MBit/s im Downstream und 44 MBit/s im Upstream messbar. Die Empfangs- und Sendeleistung der Telekom Speedbox LTE mini II ist sowohl bei UMTS als auch bei LTE sehr gut. Auch im Zug war die Verbindung stabil und gut nutzbar, der Handover zwischen verschiedenen Zellen lief problemlos. Auf Wunsch lassen sich auch externe Antennen Anschließen, dazu stehen zwei TS-9 Anschlüsse zur Verfügung. Ich habe mittels zweier TS-9 auf SMA-Adapter meine novero Dabendorf LTE 800 MIMO Antenne angeschlossen und die Antenne wurde sofort vom Gerät erkannt. WLAN und Akku Der Akku der Telekom Speedbox LTE mini II hat eine Kapazität von etwa 3000 mAh und liefert laut Hersteller eine Betriebszeit von rund 10 Stunden. Im Test konnte ich eine ähnlich lange Laufzeit ermitteln, wobei natürlich ständig WLAN und LTE aktiv waren und ein Webradio-Stream lief. Leider ist der Akku nicht wechselbar, obwohl die Rückseite für SIM- und MicroSD-Karte entfernt werden kann. Das WLAN-Modul konnte ebenfalls überzeugen. Die Reichweite ist für einen so kleinen Router sehr ordentlich, auch durch 3 Wände und bei einer Entfernung von etwa 12 Metern Luftlinie konnte man noch ordentlich surfen. Liegt die Speedbox LTE mini II nicht weit vom Computer bzw. Tablet entfernt, dann sind über WLAN-ac bis zu 866 MBit/s möglich – diese Datenrate zeigte zumindest mein Windows-PC an. Kritikpunkte gibt es aber auch: so verfügt die Speedbox LTE mini II nicht über eine WLAN-Repeater-Funktion und auch ein WLAN-Gastnetzwerk kann man nicht einrichten. Fazit: Telekom Speedbox LTE mini II Die Telekom Speedbox LTE mini II ist einer der besten mobilen LTE-Router auf dem Markt. Durch die Unterstützung für LTE-Advanced Kategorie 6 ist das Gerät sehr zukunftssicher. Der eh schon gute Empfang lässt sich dank zwei Anschlüssen für eine externe Antenne noch verbessern. Der Preis von rund 240 Euro ohne Vertrag ist derzeit (Stand: Januar 2015) noch sehr hoch, aber nur der originale Huawei E5786 bietet zu einem vergleichbaren Preis noch mehr Funktionen. Natürlich gibt es die Telekom Speedbox LTE mini II auch mit einem Daten-Vertrag der Telekom, je nach Tarif ist das Gerät ab 1 Euro Zuzahlung erhältlich. Als Alternative bietet sich zum Beispiel der Netgear AirCard 785s LTE-Hotspot an. Dieser kann zwar “nur” 150 MBit/s, bietet dafür aber einige andere interessante Funktionen wie ein WLAN-Gast-Netzwerk.


Mit der Telekom Speedbox LTE III hat die Deutsche Telekom im September 2014 die mittlerweile dritte Generation ihres LTE-Routers für Zuhause auf den Markt gebracht. Wie auch die Telekom Speedbox LTE und die Telekom Speedbox LTE II wird das Gerät vom chinesischen Hersteller Huawei gefertigt. Die Neuerungen umfassen ein aktuelles LTE-Advanced Modem für bis zu 300 MBit/s, schnelles WLAN-ac und Anschlüsse für Gigabit Ethernet. Ich habe den Router einige Tage getestet und möchte in diesem Testbericht die Stärken und Schwächen des Gerätes aufzeigen. Technische Daten und Überblick Die Telekom Speedbox LTE III wird zusammen mit einem Netzteil (12V, 2A), einem kurzen LAN-Kabel sowie einer Schnellstart-Anleitung ausgeliefert. Der Karton ist im typischen Telekom-Design gehalten. Ein kleines Label auf der Seite verrät mehr über den Hersteller und die Modellbezeichnung: Huawei E5186s-22a steht da neben IMEI und Seriennummer abgedruckt. Eben diesen Huawei E5186 hatten wir bereits im August 2014 getestet, allerdings ist die Telekom Speedbox LTE III im Vergleich doch recht deutlich abgespeckt. So sind die RJ-11 Telefon-Anschlüsse und der USB-Anschluss beim Telekom-Modell unter der Rückseite versteckt und die entsprechenden Funktionen in der Software deaktiviert. Außerdem ist natürlich ein Telekom Branding in Form eines kleinen Logos auf der Front der Speedbox LTE III sowie in der Software vorhanden. Einen SIM- oder NET-Lock gibt es aber nicht, der Router ist mit jeder Micro-SIM-Karte nutzbar. Das Modem der Telekom Speedbox LTE III unterstützt als eines der ersten auf dem Markt LTE-Advanced der Kategorie 6 und damit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink. Der Vorgänger Speedbox LTE II war mit maximal 150 MBit/s nur halb so schnell. Auch die Netzwerk-Schnittstellen wurden deutlich aufgewertet. So bietet die Telekom Speedbox LTE III auf der Rückseite vier Gigabit-LAN-Schnittstellen und das WLAN-Modul sendet sowohl auf 2,4 GHz als auch auf 5 GHz. Die maximale Geschwindigkeit über WLAN-ac sind 866 MBit/s. Design und erster Eindruck Das Design ist im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen bei der Telekom Speedbox LTE III etwas runder und gefälliger geworden. Das glatte, teilweise glänzende Plastik ist mattem grauen und schwarzen Plastik gewichen – insgesamt keine große Veränderung, aber der erste Eindruck ist gut. Auf der Front sind wieder die bekannten LED-Anzeigen für Empfang, WLAN und Power angebracht. Diese sind gut ablesbar, aber dadurch auch sehr hell und leider nicht abschaltbar oder wenigstens dimmbar, sodass der Router für einen Betrieb im Schlafzimmer nicht besonders geeignet ist. Ebenfalls wieder dabei sind die beiden SMA-Anschlüsse für eine externe Antenne, sie befinden sich unter einer Abdeckung auf der Rückseite und sind nun deutlich einfacher erreichbar als noch bei den Vorgänger-Modellen, wo das Anschrauben der Antennen-Kabel teilweise etwas fummelig war. Die Telekom Speedbox LTE III ist von Haus aus sehr sicher: nicht nur die WLAN-Verbindung ist durch ein sehr langes Passwort geschützt (welches man mit der ersten Einrichtung natürlich trotzdem ändern sollte), auch das Webinterface ist mit einem individuellen Passwort geschützt. Die Passwörter stehen zum Beispiel auf der abnehmbaren Abdeckung der Antennen-Anschlüsse, so kann man sie bequem am PC abtippen. Alternativ kann für das erste Verbinden mit dem WLAN natürlich auch die seitlich am Router angebrachte WPS-Taste verwendet werden, sofern das Endgerät WPS ebenfalls unterstützt. Mobilfunk und WLAN Im Gegensatz zu einigen anderen LTE-Routern wie etwa den AVM Modellen FRITZBox 6810, FRITZ!Box 6840, FRITZ!Box 6842 und D-Link DWR-921 unterstützt die Telekom Speedbox LTE III neben LTE auch die Mobilfunk-Standards UMTS und GSM. Für einige Nutzer dürfte das durchaus ein wichtiges Argument sein, denn so ist der Router auch in Gebieten ohne LTE-Versorgung nutzbar. Im UMTS-Netz sind über DC-HSPA+ Geschwindigkeiten von bis zu 42,2 MBit/s im Downlink und 5,76 MBit/s im Uplink nutzbar. Im LTE-Netz unterstützt die Telekom Speedbox LTE III den Betrieb in den Frequenzbereichen um 800, 900, 1800, 2100 und 2600 MHz. Um die maximale Geschwindigkeit von 300 MBit/s zu erreichen, kombiniert der Router bis zu zwei 20 MHz breite Träger. Die Telekom nutzt diese als Carrier Aggregation bezeichnete Technologie zum Beispiel, um LTE1800 und LTE2600 zu kombinieren. Im Test konnte das leider nur kurz getestet werden, die Datenraten waren mit um 150 MBit/s niedriger als erwartet. Der Empfang ist sowohl auf LTE800 als auch auf LTE800 sehr gut. Auch in schwach versorgten Gebieten konnte man die Speedbox LTE III noch benutzen. Eine weitere Verbesserung kann man durch eine externe Antenne erreichen, meine novero Dabendorf LTE 1800 MIMO Antenne wurde problemlos vom Router erkannt. Ein Menü zur Umstellung von interner auf externe Antenne gibt es aber nicht. Auch das WLAN-Modul der Telekom Speedbox LTE III konnte im Test überzeugen. Mit einem passenden WLAN-ac Stick konnten laut Windows-Anzeige selbst durch eine dünne Wand bei 5m Entfernung noch die vollen 866 MBit/s brutto erreicht werden (zum Vergleich: eine AVM FRITZ!Box 7490 schafft bei gleicher Entfernung nur etwa 580 MBit/s). Die WLAN-Reichweite ist gut, so konnte ich das Signal im 5 GHz Bereich auch durch mehrere Wände und eine Entfernung von etwa 12m noch nutzen. Software: Webinterface und App Es gibt zwei Wege, die Telekom Speedbox LTE III einzurichten und zu bedienen. Da ist zum einen das klassische Webinterface, welches mit jedem Browser über die IP-Adresse 192.168.8.1 erreichbar ist. Das Webinterface entspricht vom Aussehen und den Funktionen her dem, was man bereits seit vielen Jahren von ähnlichen Geräten des Herstellers Huawei kennt. Die zweite Möglichkeit zur Bedienung ist die Huawei HiLink App, welche für Android- und iOS-Systeme verfügbar ist. Die App ist sowohl für Smartphones als auch für Tablets optimiert und bietet ein deutlich moderneres und ansprechenderes Design als das Webinterface. Auch die Funktionalität der App ist dem Webinterface mittlerweile nahezu ebenbürtig. Alles in Allem sind die Einstellungs-Möglichkeiten jedoch recht begrenzt, viele kleine Details wie etwa die erwähnte Steuerung LED-Beleuchtung oder zum Beispiel die Möglichkeit, WLAN-Gastnetzwerke zu öffnen, fehlen. Das es besser geht, zeigen etwa die LTE_Router von AVM oder der Netgear AC785. Fazit Die Telekom Speedbox LTE III ist eine konsequente Verbesserung im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen. Durch die Unterstützung für LTE-Advanced Cat6 ist der Router sehr zukunftssicher und auch im Heimnetz ist die Speedbox LTE III dank Gigabit-LAN und WLAN-ac schnell unterwegs. Schade: die Telefon-Funktion inkl. der nötigen Anschlüsse und auch der USB-Anschluss mussten im Vergleich zum Schwester-Gerät Huawei E5186 weichen. Das mag aus Telekom-Sicht sinnvoll erscheinen (Daten-Tarife ohne Telefonie-Möglichkeit), aus Nutzer-Sicht ist es aber negativ. Auch beim Web-Interface müssen sich Huawei und Telekom Kritik gefallen lassen: dieses ist seit vielen Jahren gleich und kann mittlerweile weder beim Design noch bei den Funktionen überzeugen. Wenigstens ist es recht schnell und es gibt eine gute App für Smartphones und Tablets. Alles in Allem ist die Telekom Speedbox LTE III sicher empfehlenswert, wenn man einfach nur einen schnellen und zukunftssicheren LTE-Router sucht. Mit derzeit knapp 260 Euro ohne Vertrag (Stand: Januar 2015) ist das Gerät aber auch recht teuer. Möchte man aber möglichst viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, so sollte man sich vor dem Kauf auch andere Router wie etwa die AVM FRITZ!Box 6840 genauer anschauen.


Der mobile LTE-Router Huawei E5786 ist ab sofort auch in der Original-Version ohne Branding lieferbar. Der Händler wlan-unterwegs.de listet den Hotspot in seinem Online-Shop für einen Preis von 239,00 Euro in der Farbe weiß als sofort lieferbar. Der Huawei E5786 ist dank Unterstützung für LTE der Kategorie 6 der bislang schnellste mobile WLAN-Hotspot. In unserem Test zum Huawei E5786 konnte das Gerät zudem durch eine einfache Bedienung und eine sehr gute Akku-Laufzeit von rund 10 Stunden überzeugen. Auch beim Netzbetreiber erhältlich Die Deutsche Telekom bietet den Huawei E5786 als “Telekom Speedbox LTE mini II” an, Vodafone verkauft das Gerät als “Vodafone R226“. Bislang war der Huawei E5786 nicht in der originalen Version ohne Branding erhältlich, welche gegenüber den Branding-Versionen der Netzbetreiber einige Vorteile bietet. Ursprünglich hatte Huawei den Marktstart des E5786 Hotspot schon für November 2014 angekündigt, die Unverbindliche Preisempfehlung sollte bei 159,00 Euro liegen. Auf Nachfrage von maxwireless.de wurde seitens Huawei bestätigt, dass der Marktstart auf Januar 2015 verschoben wurde. Auch der ursprünglich geplante Preis konnte scheinbar nicht eingehalten werden, auch die Versionen von Telekom und Vodafone sind deutlich teurer, sie kosten derzeit ebenfalls rund 240 – 250 Euro (Stand: Januar 2015). Wie erwähnt, kann der Huawei E5786 ab sofort für 239,00 Euro bei wlan-unterwegs.de bestellt werden, der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenfrei. Der Händler liefert auch ins Ausland, nach Österreich wird zum Beispiel eine Versand-Gebühr von 10 Euro fällig. Im Lieferumfang ist neben dem Router (Exakte Modellnummer: Huawei E5786s-32a noch ein Micro-USB Kabel sowie ein Quick-Start-Guide und ein ausführliches, deutschsprachiges Handbuch. Weiterführende Details zum Huawei E5786 gibt es in unserem Test.


Seit einigen Wochen bietet die Deutsche Telekom Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s über ihr LTE-Netz an. Möglich macht dies LTE-Advanced Kategorie 6 samt Carrier Aggregation, so können zwei bis zu 20 MHz breite Frequenzbereiche gebündelt werden. Da mittlerweile mit Geräten wie dem Samsung Galaxy Note 4, dem Samsung Galaxy Alpha, der Telekom Speedbox LTE mini II oder dem Huawei Ascend Mate 7 auch schon einige Endgeräte für LTE Cat6 verfügbar sind, haben wir uns mit zwei Test-Simkarten auf den Weg gemacht und die neue Technik getestet. Telekom bündelt LTE1800 und LTE2600 Es gibt mehrere Möglichkeiten, mittels Carrier Aggregation die Geschwindigkeit zu steigern. Die Deutsche Telekom setzt bei ihrem Netzausbau für LTE auf 800, 1800 und 2600 Megahertz, wobei LTE2600 hauptsächlich in Städten sowie an Punkten mit sehr hohem Datenaufkommen wie etwa Fußballstadien zum Einsatz kommt. Bei LTE Cat6 können maximal 2 Träger gebündelt werden, für die Telekom ergeben sich also folgende Möglichkeiten: LTE800+LTE1800, LTE800+LTE2600 oder LTE1800+LTE2600. Bei LTE1800 und LTE2600 stehen jeweils 20 MHz für den Uplink und den Downlink zur Verfügung, hier sind daher Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink möglich. Kombiniert man diese beiden Träger, dann sind 300 MBit/s im Downlink möglich. Im Uplink wird nicht gebündelt, daher bleibt die Geschwindigkeit hier bei 50 MBit/s. Auf LTE800 stehen nur jeweils 10 MHz für den Uplink und Downlink zur Verfügung, daher ist hier bei etwa 75 MBit/s im Downlink und 25 MBit/s im Uplink Schluss. Kombiniert die Telekom LTE800 mit LTE1800 oder LTE2600, so würde man einen Downlink von bis zu 225 MBit/s und einen Uplink von 25 MBit/s haben. Die Deutsche Telekom setzt vorerst auf die Carrier Aggregation mit LTE1800 und LTE2600. Die Verfügbarkeit ist zwar noch sehr gering (siehe Karte zum Netzausbau), doch man kann dadurch im Marketing mit 300 MBit/s werben, was Hauptkonkurrent Vodafone durch eine schlechtere Frequenzausstattung nicht kann. Geschwindigkeiten enttäuschend Im Test kamen die Geräte Samsung Galaxy Alpha, Telekom Speedbox LTE mini II und Telekom Speedbox LTE III zum Einsatz. Während Galaxy Alpha und Speedbox LTE III problemlos im LTE Cat6 Netz funkten, wollte die Speedbox LTE mini II trotz gutem Empfang weder in LTE1800 noch in LTE2600, geschweige denn in beide Bänder, einbuchen. Auch ein Zurücksetzen auf Werkzustand brachte nichts, sodass der Test nur mit dem Samsung Galaxy Alpha und der Telekom Speedbox LTE III durchgeführt wurde. Das Samsung Galaxy Alpha signalisierte die Verfügbarkeit von LTE-Advanced Cat6 mit einem “4G+” Symbol, wohingegen “normales” LTE mit einem “4G” signalisiert wurde. Die Geschwindigkeit lag sowohl beim FTP-Download als auch beim Speedtest.net Speedtest immer deutlich über 80 MBit/s, meist zwischen 100 und 120 MBit/s. Leider war das Maximum bei etwa 150 MBit/s im Downlink und 44 MBit/s im Uplink erreicht – ein wenig enttäuschend, wenn man bedenkt, dass die Technik theoretisch bis zu 300 MBit/s kann. Eine interessante Beobachtung war außerdem, dass das Samsung Galaxy Alpha immer nur dann Carrier Aggregation (also den zweiten Frequenzbereich) aktivierte, wenn Daten übertagen wurden. Die Telekom hat ihr Netz hier scheinbar so konfiguriert, dass es möglichst energiesparend für Smartphone und Netztechnik arbeitet. Ähnliches kennt man bereits vom UMTS-Netz, hier wird im Telekom-Netz auch immer sehr zügig von HSPA+ auf “normales” UMTS zurückgeschaltet, sofern die Verbindung im Leerlauf ist. Fazit: LTE-Advanced noch am Anfang Ein erster Test mit verschiedenen Endgeräten hat gezeigt, dass LTE-Advanced Cat6 mit Carrier Aggregation durchaus schon an einigen Standorten im Telekom-Netz verfügbar ist. Bisher (Stand: Januar 2015) ist die Verbreitung aber noch gering und der Nutzen fraglich, da die hohen Geschwindigkeiten bisher nur selten erreicht werden. Bei der für viele Business-User wichtigen Uplink-Geschwindigkeit wird es erst mit LTE Cat10 die Carrier Aggregation Technologie geben, sodass man mit einem Upgrade des Endgerätes durchaus noch warten kann. LTE-Advanced steht noch am Anfang – das merkt man!


Das Samsung Galaxy Alpha ist eines der dünnsten und kompaktesten High-End Smartphones auf dem Markt. Außerdem ist es für Samsung der Beginn einer neuen Material-Strategie: während bisher selbst bei teuren Flaggschiff-Geräten ausschließlich auf oft billig wirkendes Plastik gesetzt wurde, soll ab sofort viel hochwertiges Metall zum Einsatz kommen. Das Galaxy Alpha ist zudem eines der ersten Smartphones, die LTE-Advanced der Kategorie 6 mit 300 MBit/s unterstützen. Genug Gründe für mich, das Samsung Galaxy Alpha einem ausführlichen Test zu unterziehen. Lieferumfang und erster Eindruck Das Samsung Galaxy Alpha ist in fünf Farben erhältlich: schwarz, weiß, silber, blau und gold. Es wird in einem kleinen Pappkarton geliefert, in dem außerdem noch ein 1860 mAh starker Akku, ein In-Ear Headset mit 3 verschiedenen Gummi-Aufsätzen und ein USB-Kabel enthalten ist. Das Netzteil, welches mit dem Micro-USB Kabel verbunden wird, hat einen Output von 1,55 Ampere und lädt den Akku zügig auf. Jedem, der das Galaxy Alpha das erste Mal in die Hand nimmt, fällt sofort das erstaunlich geringe Gewicht von nur 114,3 Gramm auf. Das erwartet man nicht, denn sonst sind große Smartphones mit 4,7 Zoll Display deutlich schwerer. Trotz des geringen Gewichts wirkt das Galaxy Alpha unheimlich wertig und gut verarbeitet. Stünde nicht groß “SAMSUNG” auf der Front und der Rückseite, so würde man das Galaxy Alpha wohl erst auf den zweiten Blick als Samsung-Smartphone erkennen. Durch die vergleichsweise geringe Breite von nur 65mm liegt das Gerät noch gut in der Hand, die Einhandbedienung ist nach kurzer Eingewöhnung problemlos möglich. Insbesondere für frühere Besitzer eines Apple iPhone 5 oder 5s dürfte das Galaxy Alpha daher ein ganz heißer Tipp sein. Insgesamt erinnert sowieso einiges am Alpha an die 2012er iPhone Generation, was natürlich hauptsächlich dem hochwertigen Metallrahmen geschuldet ist, der oben unten leicht abgeschliffen ist. Gute technische Ausstattung und ordentliche Software Als Prozessor kommt beim Galaxy Alpha ein Samsung Exynos mit 2x 4 Kernen zum Einsatz. Der erste Quad-Core arbeitet mit bis zu 1,3 GHz, der zweite mit bis zu 1,8 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 2 Gigabyte groß. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat mit TouchWiz Oberfläche zum Einsatz. Im Vergleich zu vorherigen Galaxy Smartphones arbeitet das Alpha erstaunlich flüssig und schnell, auch wenn es noch nicht ganz an die Geschwindigkeit eines Google Nexus Telefons heran kommt. Beim Speicher muss man leider mit 32 GB (bzw. etwas über 25 GB) auskommen, da Samsung keinen Speicherkarten-Schacht verbaut hat. Für die meisten Nutzer dürfte das reichen, schade ist es dennoch, vor Allem weil man die Rückseite ja sowieso abnehmen kann… Die Kamera des Samsung Galaxy Alpha besitzt einen Sensor im 16:9 Format und kann in diesem Seitenverhältnis Bilder mit einer Auflösung von bis zu 12 Megapixel aufnehmen. Die Bilder sind von sehr guter Qualität und die Kamera löst bei normalen Lichtverhältnissen sehr schnell aus, sodass nur äußerst selten unscharfe oder verwackelte Bilder entstehen. Videos können auf Wunsch sogar in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, dann jedoch ohne Bildstabilisator und mit einem enormen Speicher-Verbrauch. Das Display ist mit 4,7 Zoll etwas kleiner als bei den meisten anderen High-End Smartphones, was vielen Nutzern aber entgegenkommen dürfte. Da Samsung auf ein sAMOLED Display setzt, sind die Schwarzwerte sehr gut und die Farben kräftig. Auch die Helligkeit ist absolut ordentlich und für helle Tage geeignet. Einzig bei der Display-Auflösung gibt es Grund zur Kritik: wenn man ganz genau hinschaut, kann man hier bei Schriften leicht ausgefranste Ränder sehen – der Grund liegt wohl bei der Pentile-Matrix, in der die 1280 x 720 Pixel angeordnet sind. Ideal wäre hier eine RGB-Matrix oder gar ein Full-HD Display gewesen! Funkverbindungen und Akku Der Akku des Samsung Galaxy Alpha ist mit einer Kapazität von 1860 mAh eher klein, allerdings sollte man sich von dieser Zahl nicht blenden lassen: die Laufzeit ist dank stromsparendem Prozessor und recht gering aufgelöstem Display gut, man kommt völlig problemlos über einen Tag. Zum Vergleich: ein Samsung Galaxy S4 (2.600 mAh) hat sogar eine etwas kürzere Akku-Laufzeit bei gleichem Nutzungsverhalten. Der Akku des Samsung Galaxy Alpha hat übrigens auch ein NFC-Chip integriert, sodass man verschiedenste Dienste wie etwa den Bezahl-Service MyWallet von der Deutschen Telekom nutzen kann. Das Modem des Samsung Galaxy Alpha ist ein Intel XMM 7260 und kann LTE-Advanced der Kategorie 6 mit bis zu 300 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink. Wird diese Erweiterung des LTE-Netzes genutzt, so erscheint ein “4G+” Symbol in der Status-Leiste. Natürlich ist das Gerät auch abwärtskompatibel zu älteren Standards, so kann im UMTS-Netz zum Beispiel der Datenbeschleuniger DC-HSPA+ genutzt werden. Mit einer Test-Simkarte der Telekom erreichten wir über LTE Cat6 mit 1800+2600 MHz Geschwindgkeiten von etwa 160 MBit/s im Download und 45 MBit/s im Upload, im UMTS-Netz waren etwa 28 MBit/s im Download möglich. Die Empfangs- und Sendeleistung ist insbesondere im LTE-Netz hervorragend, gleiches gilt für das WLAN-Modul. Sowohl LTE800 als auch LTE1800 und LTE2600 sind auch bei schwachem Empfang noch stabil nutzbar. Auch die Sprachqualität kann überzeugen. Besonders interessant für Bastler: über den Code *#0011# kommt man in den Netmonitor, der viele zum Netz relevante Daten anzeigt. Bei LTE-Advanced Cat6 wird zum Beispiel auch angezeigt, welche Frequenzbänder kombiniert werden. Fazit: Samsung Galaxy Alpha Das Samsung Galaxy Alpha ist ein sehr gutes Smartphone mit nur wenigen Schwächen. Besonders gut finde ich die kompakten Abmessungen, das geringe Gewicht und den hochwertigen Metallrahmen. Auch der schnelle, energiesparende Prozessor und das moderne Modem sind Pluspunkte. Leichte Kritik muss sich Samsung beim Display und beim nicht erweiterbaren Speicher gefallen lassen – aber das sind beides Punkte, die beim derzeitigen Straßenpreis von etwa 350 Euro ohne Vertrag (Stand: Januar 2015) absolut in Ordnung sind.


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