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Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

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Die Deutsche Telekom hat heute die neuen MagentaZuhause Hybrid Tarife vorgestellt, welche LTE und DSL bündeln. Das besondere: die Hybrid-Tarife werden nicht gedrosselt, d.h. für viele Bewohner ländlicher Gebiete und Ortschaften gibt es erstmals die Möglichkeit, einen schnellen, ungedrosselten Internet-Zugang zu erhalten. Kunden in den Regionen West, Nord und Nordost können die MagentaZuhause Hybrid Tarife ab sofort telefonisch bei der Telekom buchen, los geht es ab 29,95€ monatlich. Ab Frühjahr 2015 ist das Hybrid-Angebot dann in ganz Deutschland verfügbar. MagentaZuhause Hybrid Tarife Potenzielle Kunden haben die Auswahl zwischen drei verschiedenen Tarif-Angeboten, die sich hauptsächlich durch die maximale Geschwindigkeit unterscheiden. Der MagentaZuhause Hybrid S Tarif enthält einen bis zu 16 MBit/s schnellen DSL-Anschluss sowie zusätzlich einen LTE-Anschluss mit bis zu 16 MBit/s – kombiniert sind also maximal 32 MBit/s im Downlink möglich. Im Uplink sind jeweils 2,4 MBits über DSL und LTE erreichbar, insgesamt damit bis zu 4,8 MBit/s. In den ersten 12 Monaten kostet der Tarif 29,95 Euro, danach 34,95 Euro. Der Magenta Zuhause M bietet für monatlich 34,95 Euro (in den ersten 12 Monaten, danach 39,95 Euro) VDSL und LTE mit je bis zu 50 MBit/s im Downlink und je 10 MBit/s im Uplink. Der schnellste Tarif MagentaZuhause L kombiniert VDSL-Vectoring mit 100 MBit/s sowie LTE mit bis zu 100 MBit/s – theoretisch sind so bis zu 200 MBit/s im Downlink möglich. Im Uplink sind je 40 MBit/s über VDSL und LTE erreichbar. Der monatliche Grundpreis liegt bei 39,95 Euro in den ersten 12 Monaten, danach sind 44,95 Euro fällig. In allen drei Tarifen enthalten: eine Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz! Die Internet-Verbindung wird zudem nicht gedrosselt, es handelt sich um eine “echte” Flatrate. Voraussetzungen für die Hybrid-Nutzung Um die Hybrid-Tarife buchen zu können, müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein: am Standort muss IP-fähiges DSL mit mindestens 384 KBit/s verfügbar sein, außerdem muss zwingend LTE verfügbar sein, UMTS reicht für das Hybrid-Angebot nicht aus.  Weiterhin muss ein entsprechender Router genutzt werden, der die Bündelung von LTE und DSL unterstützt. Die Telekom bietet hier den Speedport Hybrid an, welcher monatlich entweder für 9,95 Euro zusätzlich zur regulären Grundgebühr gemietet werden kann oder einmalig bei Abschluss eines Hybrid-Tarifes für 249,99 Euro gekauft werden kann. Ohne Tarif ist der Router für 399,95 Euro erhältlich. Das Angebot, auf das viele gewartet haben?! Mit den Telekom MagentaZuhause Hybrid Tarifen bekommen viele Menschen das erste Mal die Möglichkeit, einen schnellen Internet-Anschluss ohne Drosselung der Geschwindigkeit nach Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens zu nutzen. Bisher wurden die Tarife, bei denen LTE als Zugangstechnik verwendet wurde, immer ab einem gewissen Datenvolumen gedrosselt.


Nur noch etwa vier Wochen, dann ist das Jahr 2014 auch schon vorbei. Schnell ging es, nicht wahr? In den nächsten Wochen möchte ich euch die Mobilfunk-Highlights aus 2014 noch mal zusammengefasst vorstellen, angefangen von LTE Cat6 über die Entwicklung bei Router- und Surfstick-Modellen bis hin zu interessanten, neuen Smartphone Modellen. Bei Smartphones hat sich im Vergleich zu 2013 nicht allzu viel verändert, dennoch sind dieses Jahr einige interessante Smartphones auf den Markt gekommen und ich möchte euch in diesem Artikel meine persönliche Top 3 vorstellen.  Platz 3: Samsung Galaxy Alpha Das Galaxy Alpha ist für Samsung der Beginn einer neuen Produktstrategie gewesen: es war das erste Samsung Smartphone mit einem Metall-Rahmen um das Gehäuse. Mittlerweile hat Samsung mit dem Galaxy A3 und A5 zwar Geräte vorgestellt, deren Gehäuse vollständig aus Metall gefertigt wird, für mich ist das Alpha aber dennoch das Samsung-Highlight des Jahres 2014. Hält man das Galaxy Alpha das erste Mal in der Hand, so fällt sofort das geringe Gewicht von nur 115 Gramm und die Bauhöhe von nur 6,7 Millimeter auf. Es wirkt einfach hochwertig und durch das 4,7 Zoll Display (720p Auflösung) dennoch sehr kompakt. Technisch kann das Galaxy Alpha zwar nicht mit den absoluten Flaggschiff-Smartphones aus 2014 mithalten, dennoch wurde aktuelle Technik verbaut: die Kamera löst mit 12 Megapixel aus, kann 4K-Videos aufnehmen und der Prozessor ist ein moderner Samsung Octa-Core. Highlight: LTE wird mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Megabit pro Sekunde im Downlink (LTE Cat6) unterstützt! Leider ist der Akku nur 1860 mAh stark, wenigstens lässt er sich ohne Probleme durch den Nutzer auswechseln. Weiterer Nachteil des Galaxy Alpha: der 32 GB große, interne Speicher ist nicht erweiterbar. Das Samsung Galaxy Alpha ist derzeit (Stand: November 2014) ab rund 500 Euro ohne Vertrag in den Farben schwarz, weiß, silber, blau und gold erhältlich – natürlich kann man das Galaxy Alpha auch mit einem passenden Mobilfunk-Vertrag kaufen. Platz 2: HTC One (M8) Das HTC One (M8) kam im April 2014 auf den Markt und hat sich für mich ganz klar ein Platz auf dem Treppchen verdient. Insbesondere die Farbvariante “Gunmetal Grey”, welche aus gebürstetem Metall besteht, ist ein absoluter Handschmeichler und sieht einfach unglaublich gut aus. Die Designer von HTC haben bei diesem Gerät hervorragende Arbeit geleistet. Aber nicht nur äußerlich hat das One (M8) einiges drauf, auch die technischen Daten sind sehr gut. So werkelt im Inneren ein leistungsstarker Qualcomm Snapdragon 801 Quad-Core Prozessor, dem 2 Gigabyte RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher lässt sich mit MicroSD-Karten erweitern und die Stereo-Lautsprecher auf der Front produzieren kräftigen Sound. Als Betriebssystem kommt Android in Version 4.4 KitKat zum Einsatz, ein Update auf die neueste Version 5.0 Lollipop soll in Kürze folgen. Natürlich ist auch die HTC Sense Oberfläche mit an Bord. Warum es meiner Meinung nach nicht für den ersten Platz gereicht hat? Die “Ultrapixel Duo-Kamera” hat eine recht geringe Auflösung von nur 4 Megapixeln und die Größe des HTC One (M8) ist mit dem 5 Zoll großen Display und den Stereo-Lautsprechern schon recht grenzwertig. Platz 1: Sony Xperia Z3 compact Sony hat mit dem Xperia Z3 compact meiner Meinung nach das beste Smartphone im Jahr 2014 gezeigt. Entscheidend sind die angenehm geringen Abmessungen bei zugleich sehr leistungsstarker Hardware. Im Vergleich zu Konkurrenz-Modellen, welche mit ihren Display-Diagonalen von oft mehr als 5 Zoll kaum noch sinnvoll mit einer Hand zu bedienen sind, ist das Xperia Z3 compact ein Lichtblick. Das Sony Xperia Z3 compact verfügt über ein 4,6 Zoll großes Display mit 720p Auflösung, hat eine 20,7 Megapixel Kamera und Stereo-Lautsprecher auf der Front. Das Gehäuse ist gegen Wasser und Staub geschützt und der Akku ist mit einer Kapazität von 2.300 mAh sehr stark. Der Qualcomm Snapdragon 801 Quad-Core Prozessor gehört mit zu den leistungsfähigsten Prozessoren, die aktuell für Smartphones erhältlich sind. Natürlich sind auch aktuelle Funk-Schnittstellen wie LTE Cat4, DC-HSPA+, WLAN 802.11a/b/g/n/ac sowie GPS an Bord. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz. Das Sony Xperia Z3 compact kostet derzeit (Stand: November 2014) etwa 440 Euro ohne Vertrag. Es wird in den Farben schwarz, weiß, mandarinrot und meergrün angeboten. Natürlich ist das Xperia Z3 compact auch bei allen deutschen Netzbetreibern im Sortiment.


Nachdem die Deutsche Telekom LTE-Advanced Cat6 mit 300 MBit/s als erster Anbieter in Deutschland gestartet hat (wir berichteten), zieht nun der erste österreichische Provider nach: A1 Austria bietet seinen Kunden in Graz ab sofort LTE mit bis zu 300 MBit/s im Downlink. Weitere Städte sollen schon bald folgen. Anders als die Deutsche Telekom kombiniert A1 nicht die Frequenzbereiche um 1800 und 2600 MHz, sondern bündelt je 20 MHz aus den Frequenzbereichen um 800 und 2600 MHz. Im Downlink stehen damit im Idealfall 40 MHz zur Verfügung, was in der beschriebenen Spitzen-Geschwindigkeit von 300 MBit/s resultiert. Mehr Speed durch Carrier Aggregation A1 Austria führt den LTE-Advanced Ausbau in Zusammenarbeit mit dem Netztechnik-Ausrüster Ericsson durch. Laut Gottfried Madl, Geschäftsführer Ericsson Austria GmbH, werden in nicht allzu ferner Zukunft durch LTE-Advanced mit Carrier Aggregation Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit/s im Netz von A1 Austria möglich sein, die ab sofort in Graz verfügbaren 300 MBit/s seien erst der Anfang. Carrier Aggregation, zu deutsch Trägerbündelung, ermöglicht die gleichzeitige Nutzung verschiedener Frequenzbereiche zur Steigerung der Geschwindigkeit. Vorerst wird nur der Downlink erhöht (LTE Kategorie 6), in der nächsten Ausbaustufe, welche für das Jahr 2015 geplant ist, wird allerdings auch der Uplink mittels Carrier Aggregation auf bis zu 100 MBit/s angehoben (LTE Kategorie 10). A1 LTE-Ausbau schreitet voran Die neue Spitzen-Geschwindigkeit von 300 MBit/s steht wie eingangs beschrieben derzeit nur in Graz zur Verfügung, wird im Jahr 2015 aber in diversen Ballungsgebieten in ganz Österreich ausgebaut werden. Wie der Anbieter A1 Austria ebenfalls per Pressemeldung bekannt gab, sind derzeit bereits 60% der österreichischen Bevölkerung mit LTE versorgt, Ende 2015 soll der Ausbau dann abgeschlossen sein. Für die Grundversorgung setzt A1 auf LTE800, hier kann man eine gute Reichweite und eine stabile Indoor-Versorgung gewährleisten. Mit 20 MHz Spektrum kann der Anbieter hier bis zu 150 MBit/s im Downlink anbieten. In den Städten und Ballungsgebieten wird das vorhandene LTE800 Netz perspektivisch mit LTE2600 erweitert, welches zusätzliche Kapazität bietet.


Die AVM FRITZ!Box 7412 ist exklusiv beim Anbieter 1&1 als “WLAN-Modem VDSL” erhältlich und ist das derzeit günstigste Router-Modell von AVM. Dennoch bietet die FRITZ!Box 7412 eine solide Grundausstattung, zum Beispiel ein VDSL-Modem für schnelles Internet und eine DECT-Schnittstelle für drahtlose Telefone. Wir haben uns das 1&1 WLAN-Modem VDSL für diesen Test mal etwas genauer angeschaut und den Router einige Zeit an einem VDSL50 Anschluss betrieben.  Nur mit VDSL ohne Mindestlaufzeit 1&1 bietet die FRITZ!Box 7412 derzeit nur in seinen VDSL-Tarifen ohne Mindestvertragslaufzeit an. Je nach Verfügbarkeit kann man entweder den VDSL-Tarif mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde im Downlink wählen oder den mit 100 MBit/s, in beiden Tarif-Varianten kostet der Router einmalig 49,99 Euro bei Abschluss eines Neuvertrages. Wie gewohnt, kommt die FRITZ!Box 7412 im schwarzen 1&1 Design mit 1&1 Logo auf der Front daher. Anders als der direkte Vorgänger FRITZ!Box 7312 ist der Router aber als “stehendes” Modell konzipiert – diese neue Design-Linie hat AVM erstmals bei der FRITZ!Box 4080 anlässlich der CeBit 2014 gezeigt. Ohne 1&1 Vertrag wird die AVM FRITZ!Box 7412 derzeit nicht angeboten. Gehäuse und Schnittstellen Die FRITZ!Box 7412 hat recht kompakte Abmessungen und nur wenige Schnittstellen für kabelgebundene Endgeräte. So findet man auf der Rückseite insgesamt nur fünf Anschlüsse: den RJ-45 Anschluss für die Verbindung zur Telefon-Dose, einen RJ-45 Ethernet Anschluss für ein Endgerät wie etwa einen PC, eine PlayStation oder einen Fernseher, einen Anschluss für das Netzteil und einen Anschluss für ein analoges Telefon. Der Telefon-Anschluss ist in zweifacher Ausführung verbaut, einmal als RJ-11 und einmal als TAE Buchse. Außerdem gibt es die kabellosen Schnittstellen DECT und WLAN, mehr dazu aber später. Das Gehäuse ist komplett aus Plastik gefertigt und wirkt nicht so hochwertig, wie man es sonst von (teureren) AVM FRITZ!Box Modellen bzw. 1&1 WLAN-Routern gewohnt ist. Die Plastik-Abdeckungen lassen sich recht leicht eindrücken. Der Router ist sehr leicht, sodass dickere Kabel das Gerät schnell anheben oder umkippen lassen. Auch beim Zubehör wurde der Rotstift angesetzt: das mitgelieferte LAN-Kabel ist als Flachkabel ausgeführt und ungeschirmt, auch das Telefon-Kabel ist ungeschirmt und der TAE-Stecker wirkt nicht sehr hochwertig. Auf der Front findet man fünf LEDs, welche den Betriebsstatus anzeigen (Info, Fon, WLAN, DECT, Power/DSL). Leider leuchten die LEDs nur recht punktuell und nicht so breitflächig wie man es etwa von den Modellen FRITZ!Box 7390 und FRITZ!Box 7490 kennt, denn AVM hat keinen Diffusor verbaut, welcher das Licht gleichmäßig streuen würde. Software und Performance Als Betriebssystem kommt bei der FRITZ!Box 7412 das zum Test-Zeitpunkt aktuelle FRITZ!OS in Version 6.20 zum Einsatz. Die Einrichtung ist wie von 1&1 bzw. AVM gewohnt sehr einfach und selbsterklärend, auch beim günstigsten Router-Modell wurden hier keine Abstriche gemacht. Auch die restlichen Funktionen sind im großen und ganzen mit denen der teureren AVM Modelle vergleichbar, wobei auf Komfort-Funktionen wie NAS verzichtet werden muss. Einen USB-Anschluss für Drucker oder Speichermedien hat die FRITZ!Box 7412 ohnehin nicht. VDSL-Modem für bis zu 100 MBit/s Das integrierte Modem der FRITZ!Box 7412 kommt mit allen aktuellen DSL-Standards zurecht. ADSL, ADSL2+, VDSL und VDSL-Vectoring sind problemlos möglich, mit Vectoring können bis zu 100 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink genutzt werden. Die Performance an unserem Test-Anschluss war sehr gut, im Vergleich zur FRITZ!Box 7390 war die angezeigte Leitungskapazität auch deutlich höher: während die 7390 in Empfangsrichtung maximal 72 MBit/s anzeigte, wären bei der 7412 laut Diagnose-Bildschirm bis zu 83 MBit/s möglich gewesen. Im Uplink verhält es sich ähnlich, die 7390 zeigte eine Leitungskapazität von 15 MBit/s an, während die 7412 knapp 18 MBit/s signalisierte. Natürlich sind diese Werte nicht zu 100% zuverlässig, aber ein guter Indikator für die Qualität des Modems sind sie auf jeden Fall. WLAN und DECT Da die FRITZ!Box 7412 wie anfangs erwähnt nur eine RJ-45 LAN-Schnittstelle besitzt, dürfte die WLAN-Funktion für die meisten Nutzer sehr wichtig sein. Hier kann man deutlich mehr Endgeräte mit dem Router verbinden und auch die maximale Geschwindigkeit ist mit 300 MBit/s deutlich höher als über Kabel. Die FRITZ!Box 7412 funkt leider nur im 2,4 GHz Band (WLAN 802.11 b/g/n), doch angesichts des günstigen Preises ist das durchaus nachvollziehbar. Die Datenraten und die Reichweite sind in Ordnung, stechen aber nicht aus der Masse heraus. Um eine Wohnung oder ein kleines Haus zu versorgen, reicht es auf jeden Fall aus: auch nach zwei dicken Beton-Wänden kann man noch einwandfrei surfen. Datenraten und Reichweite sind in etwa mit der FRITZ!Box 7390 vergleichbar. Telefone kann man bequem über die integrierte DECT-Schnittstelle mit dem Router verbinden, eine separate DECT-Basis ist nicht nötig. Über die Web-Oberfläche können die einzelnen Telefonie-Geräte entsprechend eingerichtet und verwaltet werden. Fazit Die AVM FRITZ!Box 7412 ist eine gute Wahl für alle, die einfach nur einen günstigen VDSL-Router mit guter WLAN- und Telefon-Funktion suchen. Die Bedienung ist einfach, das Modem gut und die Basis-Funktionen erfüllt das Gerät so, wie man es erwartet. Auf Extras wie eine USB-Schnittstelle oder WLAN im 5 GHz Band muss man aber verzichten. Das Material des Routers und die Qualität des Zubehörs sind verglichen mit den anderen FRITZ!Box Modellen nicht besonders hochwertig, hier merkt man den günstigen Preis ebenfalls. FRITZ!Box 7412 als 1&1 WLAN-Modem VDSL beim Anbieter 1&1 (Partnerlink)


Erst vor wenigen Tagen wurde in Deutschland LTE Kategorie 6 mit einer Geschwindigkeit von 300 Megabit pro Sekunde im Downstream gestartet, doch die Entwicklung geht unaufhaltsam weiter und schon 2015 soll mit LTE Kategorie 6 die nächste Geschwindigkeits-Stufe gezündet werden. Nach LTE Cat6 kommt LTE Kategorie 10, welches Geschwindigkeiten von bis zu 450 MBit/s im Downlink und 100 MBit/s im Uplink ermöglicht. Der Chip-Spezialist Qualcomm hat heute mit dem Gobi 9×45 ein erstes Modem für LTE Cat10 vorgestellt, welches bereits im Frühjahr 2015 in ersten Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder mobile WLAN-Hotspots verbaut sein könnte. Carrier Aggregation bringt erneuten Geschwindigkeits-Schub Bei LTE Advanced Kategorie 6 können bis zu 300 Megabit durch Kombination zweier Frequenzbereiche erreicht werden. So bündelt die Deutsche Telekom zum Beispiel 2x 20 MHz Spektrum im Downlink um 1800 und 2600 Megahertz, um die entsprechende Geschwindigkeit zur Verfügung zu stellen. Im Uplink bleibt alles wie von LTE Cat3 und LTE Cat4 gewohnt, hier gibt es weiterhin “nur” 50 Megabit pro Sekunde, da LTE Cat6 noch keine Trägerbündelung (engl. Carrier Aggregation) im Uplink beinhaltet. Das ändert sich mit LTE Kategorie 10: mit dieser neuen Entwicklungsstufe von LTE ist erstmals auch eine Verdoppelung der Upload-Geschwindigkeit auf 100 MBit/s möglich. Das Qualcomm Gobi 9×45 Modem kann 2 bis zu 20 Megahertz breite Träger bündeln. Die erneute Steigerung der Geschwindigkeit im Downlink verglichen mit LTE Cat6 wird ebenfalls durch eine weitere Trägerbündelung erreicht: statt bisher maximal 2 können nun bis zu 3 Frequenzbereiche á 20 MHz zusammengefasst werden. Da je 20 MHz Block bis zu 150 MBit/s möglich sind, ergibt sich eine Spitzen-Geschwindigkeit von bis zu 450 Megabit pro Sekunde im Downlink. Weitere Verbesserungen beim Qualcomm Gobi 9×45 Neben der Steigerung der Spitzen-Geschwindigkeit hat Qualcomm beim Gobi 9×45 nach eigener Aussage im Vergleich zur Vorgänger-Generation Gobi 9×35 den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent senken können. Auch wird nun Carrier-Aggregation zwischen FDD-LTE und TDD-LTE unterstützt. Das Qualcomm Gobi 9×45 Modem unterstützt alle wichtigen Mobilfunk-Standards wie GSM, DC-HSPA, EVDO und TD-SCDMA. Außerdem werden die Satelliten-Systeme GPS, Glonass, Galileo und Beidou unterstützt. Alle wichtigen LTE Funktionen wie LTE-Broadcast, VoLTE und LTE Dual SIM sind natürlich ebenfalls für die Endgeräte-Hersteller nutzbar. LTE Kategorie 10 in Deutschland Auch wenn erste Endgeräte mit LTE Cat10 bereits im nächsten Jahr bei uns auf den Markt kommen werden, so ist wohl vorerst nicht mit einer weiteren Steigerung der Downlink-Geschwindigkeit bei LTE zu rechnen. Die Deutsche Telekom könnte zwar durch die Bündelung von LTE800, LTE1800 und LTE2600 Geschwindigkeiten von etwa 375 MBit/s mit LTE Cat10 erreichen, eine Realisierung in 2015 ist aber recht unwahrscheinlich. Die Anbieter Vodafone und Telefónica dürften ebenfalls vorerst bei LTE Cat6 Geschwindigkeiten im Downlink bleiben, zumal diese mit 225 MBit/s auch bei Cat6 nicht die maximal mögliche Bandbreite ausschöpfen können. Einen positiven Effekt wird LTE Cat10 allerdings für die Uplink Geschwindigkeit haben: es ist durchaus wahrscheinlich, dass die in Deutschland tätigen Anbieter ihr Frequenzspektrum künftig auch im Uplink bündeln und so bis zu 100 MBit/s ermöglichen.


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