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Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

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Als erster Anbieter in Europa hat die Schweizer Swisscom angekündigt, die Standards FDD-LTE und TDD-LTE mittels Carrier Aggregation zu bündeln, um so noch höhere Geschwindigkeiten im LTE-Netz zu ermöglichen. Bislang wird in der Schweiz – wie auch im Rest Europas – der FDD Standard für LTE eingesetzt, bei dem der Downlink und der Uplink auf getrennten Frequenzbereichen liegen (FDD = Frequency Division Duplex). Das TDD-Verfahren wird derzeit vorrangig im asiatischen Raum eingesetzt, dort liegen Uplink und Downlink im gleichen Frequenzbereich, die Trennung der Signale erfolgt durch Zeitschlitze (TDD = Time Division Duplex). Ab 2016 im Live-Betrieb Swisscom arbeitet eng mit dem Netzwerk-Ausrüster Ericsson und dem Chipsatz-Entwickler Qualcomm zusammen, um die Technik für den kommerziellen Einsatz vorzubereiten. Ericsson liefert die notwendige Netztechnik samt Software, während Qualcomm die Chipsätze für die Endgeräte entwickelt und liefert. Seit kurzem ist die Technik im Swisscom Füsslishop in Zürich verfügbar, der Live-Betrieb für alle Swisscom Nutzer soll voraussichtlich im Sommer 2016 starten – dann sind über die Kombination aus FDD und TDD LTE in Ballungszentren bis zu 335 MBit/s im Downlink möglich. Dreifaches Carrier Aggregation Damit die verschiedenen Frequenzbereiche gebündelt werden können, kommt die Carrier Aggregation Technik zum Einsatz, welche auch in Deutschland bereits von der Deutschen Telekom und von Vodafone für LTE Cat6 verwendet wird. Swisscom setzt als einer der ersten Anbieter in Europa auf dreifaches Carrier Aggregation, es werden also drei verschiedene Frequenz-Blöcke gebündelt, um möglichst hohe Datenraten zu ermöglichen. Bislang wird meistens nur zweifaches Carrier Aggregation genutzt, etwa um FDD LTE auf 1800 und 2600 Megahertz zu bündeln. Details zum Carrier Aggregation verfahren hatten wir vor einiger Zeit in diesem Artikel beschrieben. Neue Hardware notwendig Nicht nur die Netztechnik muss die Kombination von FDD und TDD LTE beherrschen, auch die Hardware wie Smartphones, Tablets und mobile Hotspots brauchen einen entsprechenden Chipsatz, der beide LTE-Verfahren versteht und zudem die Bündelung via Carrier Aggregation beherrscht. Laut Swisscom ist mit ersten entsprechenden Endgeräten ab Sommer 2016 zu rechnen, also pünktlich zum Start des Live-Betriebs in ersten Schweizer Ballungsräumen.


Mit dem Huawei B315 gibt es seit längerer Zeit mal wieder einen interessanten LTE-Router in Deutschland. Nachdem das Flaggschiff-Modell Huawei E5186 in Europa so gut wie gar nicht in der originalen Version mit allen Funktionen erhältlich ist, könnte der B315 für viele Nutzer auf jeden Fall eine interessante Alternative darstellen. Der Router bietet zwar nicht das aktuelle LTE Cat6 mit bis zu 300 MBit/s, kann dafür aber mit Gigabit-Ethernet, Telefon-Anschluss und USB-Schnittstelle punkten. Technische Daten Wie bei jedem LTE Router Test auf maxwireless.de gibt es nun erst mal die wichtigsten technischen Daten als Tabelle im Überblick: Kriterium Daten Hersteller & Modell: Huawei B315s-22 Technologien: LTE (4G), UMTS (3G), GSM (2G) Frequenzen: LTE FDD: 800/900/1800/2100/2600 | LTE TDD: 2600 MHz UMTS: 900/2100 | GSM: 850/900/1800/1900 Maximale Geschwindigkeiten: LTE: 150 Mbit/s down, 50Mbit/s up | UMTS: 42,2 Mbit/s down, 5,76 Mbit/s up (bei Nutzung von DC-HSPA+) | GSM: 384 KBit/s (bei Nutzung von EDGE) WLAN 802.11b/g/n, bis zu 32 Geräte Firmware: 21.300.07.00.00 Sonstiges: 4x RJ-45 Gigabit Ethernet, RJ-11 Telefonanschluss Lieferumfang und erster Eindruck Der Huawei B315 wird in einem einfachen Pappkarton mit Netzteil, Ethernet-Kabel und Schnellstart-Anleitung geliefert. Der Router selbst ist vollständig aus matt-weißem Plastik gefertigt und mit Abmessungen von 186 x 139 x 46 mm weder besonders klein noch außergewöhnlich groß. Ohne Netzteil wiegt der Huawei B315 etwa 275 Gramm. Der Router ist leicht Trapezförmig gestaltet, unten ist er deutlich dicker als oben. Dadurch steht er stets sicher auf dem Untergrund – eine Wand-Montage ist aber nicht möglich.Auf der Front findet man fünf LED-Anzeigen für Power, Netztechnologie, WLAN, Ethernet und Empfang. Außerdem ist auf der Front ein kleines Huawei Logo abgedruckt. Oben am Router gibt es eine Taste für Power und eine für die schnelle WPS-Verschlüsselung. Auf der rechten Seite wurde der SIM-Karten Schacht positioniert (Standard Mini-SIM 2FF Formfaktor, Micro- und Nano-SIM gehen mit Adapter gefahrlos). Auf der linken Seite findet man keine Anschlüsse, dafür aber umso mehr auf der Rückseite: hier hat Huawei unter einer Abdeckung zwei SMA Anschlüsse für externe Antennen positioniert, die meisten externen LTE-Antennen wie etwa die novero Dabendorf LTE 800 Antenne lassen sich hier ohne zusätzlichen Adapter anschließen. Außerdem gibt es auf der Rückseite einen Reset-Knopf, den Anschluss für das externe Netzteil, vier Gigabit LAN-Anschlüsse, einen USB 2.0 Anschluss und einen RJ-11 Telefon-Anschluss. Mobiles Internet: LTE, UMTS & GSM Der Huawei B315 unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink, dies entspricht LTE der Kategorie 4. Das noch schnellere LTE-Advanced Cat6 wird leider nicht unterstützt. Im UMTS-Netz kann über DC-HSPA+ bis zu 42,2 MBit/s im Downlink und 5,76 MBit/s im Uplink erreicht werden, außerdem ist der B315 natürlich auch abwärtskompatibel zu GSM samt Datenbeschleuniger EDGE. Im Test mit SIM-Karten von Telekom und Vodafone waren die erreichten Datenraten stets gut bis sehr gut. Im LTE-Netz auf 1800 MHz konnten etwa 140 MBit/s im Downlink und 43 MBit/s im Uplink erreicht werden, im UMTS-Netz auf 2100 MHz bis zu 31 MBit/s im Downlink und 4,2 MBit/s im Uplink. Die Ping-Zeiten lagen im LTE-Netz meist zwischen 20 und 35 Millisekunden, auch Online-Games sollten damit problemlos möglich sein. Die Verbindung war auch bei schwachem Empfang stets stabil, surfen, streamen und downloaden ist mit dem B315 also jederzeit problemlos möglich. Insgesamt ist die Empfangs- und Sendeleistung sehr gut. Insbesondere bei LTE im Bereich um 800 MHz ist der Huawei B315 deutlich empfangsstärker als die meisten anderen Geräte. Im Test wurden auch die externen Antennen novero Dabendorf LTE 800 und novero Dabendorf LTE 1800 angeschlossen, der Huawei B315 konnte damit bei schwachem Empfang nochmals deutlich bessere Geschwindigkeiten erzielen als ohne externe Antenne. Ein großer Kritikpunkt betrifft die Verbindungseinstellungen. Huawei hat im Vergleich zu früheren Modellen die Möglichkeit entfernt, die Netztechnologie manuell festzulegen, also zum Beispiel auf „nur LTE“ oder „nur UMTS“. Stattdessen kann man nun nur noch wählen, ob LTE eingeschaltet oder ausgeschaltet sein soll. Gerade für Nutzer mit schwachem Empfang ist das sehr schlecht, denn so kann man nicht mehr steuern, welche Netztechnik verwendet wird, der Router entscheidet sich im Zweifelsfall für das langsamere Netz. LAN, WLAN und Telefon Erfreulicherweise hat Huawei beim B315 vier Gigabit Ethernet Anschlüsse verbaut, so ist die volle LTE-Geschwindigkeit zu jeder Zeit nutzbar. Über WLAN können bis zu 32 Geräte gleichzeitig verbunden werden, hier sind theoretisch bis zu 300 MBit/s über den Standard 802.11b/g/n möglich. Leider funkt der Router nur im Frequenzbereich um 2,4 GHz, was einer der größten Kritikpunkte an dem Gerät ist. Eine Unterstützung für 5 GHz und den aktuellen WLAN-ac Standard wäre angesichts des recht hohen Kaufpreises auf jeden Fall schön gewesen. Nichts zu kritisieren gibt es dagegen bei der WLAN-Reichweite: Huawei gibt diese mit bis zu 250 Meter an, doch im Gebäude ist natürlich deutlich früher Schluss. Dennoch ist die WLAN-Reichweite für einen LTE-Router sehr gut, ich konnte bei 2 dünnen Wänden auch in 45 Meter Entfernung noch flüssig surfen, bei 3 Wänden war nach etwa 20 Metern Schluss. Schließt man an den Huawei B315 ein analoges Telefon über den rückseitigen RJ-11 Anschluss an, so kann man problemlos über die SIM-Karte im GSM oder UMTS-Netz telefonieren. Voice over LTE (VoLTE) wird nicht unterstützt, dafür aber CSFB (Circuit Switched Fallback), sprich sobald ein Anruf getätigt wird, wechselt der Router in ein GSM oder UMTS Netz. Laut Huawei soll über den Telefon-Anschluss auch VoIP möglich sein, im Webinterface findet man aber keinen entsprechenden Menüpunkt zur Konfiguration, daher unterstützt der B315 zumindest in der hier getesteten Firmware-Version 21.300.07.00.00 nur CS-Voice, also Telefonie über die SIM-Karte. Webinterface und App Die Steuerung und Konfiguration des Huawei B315 erfolgt – wie für Router üblich – über ein Browser-Webinterface, welches unter der IP-Adresse 192.168.8.1 erreichbar ist. Egal ob über ein Tablet oder ein Laptop aufgerufen, die Darstellung ist ansprechend, die Schaltflächen groß genug und die Geschwindigkeit einwandfrei. Neben Einstellungsmöglichkeiten zu diversen Themen gibt es auch die Möglichkeit, Statistiken zur Datennutzung und zur Online-Zeit einzusehen oder entsprechende Limits zu hinterlegen. Auch besteht die Möglichkeit, Daten im Netzwerk freizugeben, welche an einem angeschlossenen USB-Stick oder einer USB-Festplatte gespeichert sind. Auf Wunsch ist neben der Bedienung per Webinterface auch eine Konfiguration per Smartphone bzw. Tablet App möglich. Die „Huawei HiLink“ App ist für Android und iOS Betriebssysteme verfügbar und bietet eine angepasste Ansicht des Webinterface, aber keine weitergehenden Funktionen. Test-Video zum Huawei B315 Das folgende Video zeigt den Huawei B315 von allen Seiten, außerdem wird das Webinterface und seine Funktionen kurz vorgestellt: Fazit: Huawei B315 Der Huawei B315s-22 ist ein solider LTE Router für den stationären Einsatz. Das Design ist ansprechend und die Schnittstellen sind zeitgemäß. Im täglichen Einsatz konnte das Gerät durch sehr guten Empfang, eine gute WLAN-Reichweite und eine ordentliche Software überzeugen. Kritik gibt es für die fehlende Möglichkeit, die Netztechnologie manuell festzulegen sowie das fehlen von WLAN im 5 GHz Bereich. Auch die fehlende VoIP Funktion, obwohl von Huawei im Handbuch versprochen, ist zu bemängeln. Als Alternative bietet sich zum einen der Huawei E5180 an, welcher etwas günstiger ist und eine ähnliche technische Ausstattung verbunden mit einem interessanten Design bietet. Der große Bruder Huawei E5186 bietet mit LTE Cat6 und WLAN-ac sogar eine deutlich bessere Ausstattung, ist in Deutschland aber nur als Telekom Speedbox LTE III erhältlich. Der Huawei B315 wurde freundlicherweise vom Online-Shop WLAN-Unterwegs.de zur Verfügung gestellt. Ihr könnt den Router unter diesem Link dort kaufen. 


Otelo, der hauseigene Discounter von Vodafone, bietet aktuell einen sehr interessanten Tarif als DSL-Ersatz an. Der “Internet Zuhause” Tarif kostet einmalig 24,99€ und monatlich 14,99€ und bietet 15 GB Highspeed-Volumen für Geschwindigkeiten bis 16 MBit/s im Downlink. Die Besonderheit: nach Verbrauch des Volumens wird die Geschwindigkeit auf 1 MBit/s gedrosselt – das ist deutlich schneller als alle bisher bekannten Drosselungen bei DSL-Ersatz Tarifen und ermöglicht durchaus noch ein angenehmes surfen im Netz. Ob die SIM-Karte nur im UMTS-Netz von Vodafone funktioniert oder auch das LTE-Netz genutzt werden kann, ist bislang unklar – der mitgelieferte Router beherrscht jedenfalls beide Funkstandards. Mehrere Angebote, gleicher Tarif Otelo bietet den neuen Internet Zuhause Tarif mit verschiedenen Angeboten an, welche alle etwas versteckt auf der Webseite zu finden sind. Der Grundpreis schwankt zwischen 14,99 Euro und 19,99 Euro, bei allen Angeboten wird eine Anschlussgebühr in Höhe von 24,99€ fällig, die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Als Router wird ein Vodafone B3000 angeboten, der neben LTE mit bis zu 150 MBit/s auch UMTS samt DC-HSPA+ beherrscht und über vier 100 MBit/s LAN Anschlüsse verfügt. Das günstigste Angebot nennt sich “Internet Zuhause Basis” und kostet monatlich 14,99€. Der obligatorische LTE-Router kostet bei diesem Tarif einmalig 49,90€. Diese Zuzahlung kann man auch auf nur 1€ verringern, wenn man das Angebot “Internet Zuhause Hardware” bucht. Dieses kostet dann allerdings mit 19,99€ ganze 5 Euro mehr im Monat – kein guter Deal, wenn man es auf die Vertragslaufzeit von 2 Jahren umrechnet! Otelo Internet Zuhause Basis Otelo Internet Zuhause Hardware Nur für stationäre Nutzung mit Router Otelo macht auf der Webseite keine Angaben, ob lediglich das UMTS-Netz oder auch das LTE-Netz genutzt werden kann. Auch zur Uplink-Geschwindigkeit werden keine Aussagen gemacht. Wem die Geschwindigkeit von 1 MBit/s im Downstream nach der Drosselung zu gering ist, der kann für einmalig 5,99€ weitere 5 GB Highspeed-Volumen hinzubuchen. Das neue otelo Angebot “Internet Zuhause” kann nur zusammen mit einem Router verwendet werden, die mobile Nutzung, zum Beispiel im Smartphone oder Tablet, ist nicht möglich. Vor der Buchung muss eine Verfügbarkeitsabfrage gestartet werden, bei der die Mobilfunk-Versorgung geprüft wird. Ohne diese Prüfung kann man das Angebot nicht wahrnehmen. Angebot mit Sonos Lautsprecher oder Tado Thermostat Otelo bewirbt den neuen Internet Zuhause Tarif derzeit vor allem auf Facebook mit einem Fokus auf Musik-Liebhaber, so hat man die Gelegenheit, einen vergünstigten Sonos Play:1 Kabellos-Lautsprecher zum Preis von 179€ statt 229€ hinzu zu buchen und gleichzeitig 6 Monate kostenlos den Musik-Streaming Dienst Deezer zu testen. Der Grundpreis bei diesem Angebot beträgt 19,99 Euro pro Monat, für den Router werden 49,90€ berechnet. Ein weiteres Angebot gibt es in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Tado, dieser bietet einen 50€ Gutschein für sein smartes Thermostat an, wenn man den Otelo Internet Zuhause Tarif abschließt. Otelo Internet Zuhause mit Sonos Lautsprecher Otelo Internet Zuhause mit Tado Thermostat


Die FRITZ!Box Router von AVM sind auf Grund ihrer umfangreichen Ausstattung, der guten Update-Politik und der einfachen Bedienung in Deutschland sehr beliebt. Viele große DSL-Anbieter haben in der Vergangenheit trotzdem günstige Router unter eigenem Namen an ihre Kunden verkauft – wer eine FRITZ!Box wollte, musste sie oft im Fachhandel erwerben. Ab September 2015 bietet Vodafone seinen VDSL-Kunden nun erstmals direkt das Flaggschiff-Modell AVM FRITZ!Box 7490 an und ersetzt damit sein bisheriges Spitzenmodell aus eigenem Hause, die Vodafone EasyBox 904 xDSL. Damit ist Vodafone der dritte große Festnetz-Anbieter neben 1&1 und Telefónica O2, der seinen Kunden auf Wunsch eine FRITZ!Box anbietet. Zum Vertrag für 49,90€ Vodafone bietet die FRITZ!Box 7490 Neukunden und allen Bestandskunden bei Vertragsverlängerung für einen einmaligen Preis von 49,90€ an. Dafür bekommt man einen sehr gut ausgestatteten VDSL-Router mit WLAN-ac Funktion, zwei USB Anschlüssen sowie einem ISDN-S0 Anschluss für Telefonanlagen. Außerdem ist neben zwei Anschlüssen für analoge Telefone auch eine DECT Funktion für den Anschluss drahtloser Telefone verfügbar. Vier Gigabit-Ethernet Schnittstellen sorgen für gute Geschwindigkeiten im Heimnetzwerk und die Möglichkeit, zum Beispiel einen Heimserver anzuschließen. In unserem Testbericht konnte die FRITZ!Box zudem durch die sehr gute Software punkten. Vodafone positioniert die AVM FRITZ!Box 7490 klar als Premium-Router. Neukunden und Vertragsverlängerer haben auch weiterhin die Möglichkeit, mit der EasyBox 804 einen günstigen Einsteiger-Router mit weniger Funktionen zu erhalten. Hier wird lediglich eine Zuzahlung von einmalig 1€ fällig. Ob Vodafone auch diesen Router künftig durch ein (günstigeres) AVM FRITZ!Box Modell wie etwa die FRITZ!Box 7412 ersetzt, ist noch nicht bekannt. Für Vodafone vorkonfiguriert Vodafone liefert die AVM FRITZ!Box mit einer leicht modifizierten Firmware aus, die eine besonders schnelle und unkomplizierte Einrichtung am Vodafone Anschluss ermöglichen soll. Dazu reicht nach Angaben von Vodafone ein Modem-Installations-Code aus. Auch soll der VDSL-Router auf die Vodafone Dienste und das Vodafone Netz optimiert worden sein.


In den letzten Wochen hatte ich die Gelegenheit, den Huawei E5577C zu testen. Bei dem Gerät handelt es sich um einen sehr kleinen und leichten LTE MiFi Hotspot, der dem Huawei E5377 (Testbericht hier) optisch und technisch sehr stark ähnelt. Der Huawei E5577C bietet Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink, hat einen wechselbaren 1500 mAh starken Akku und verfügt über ein Display auf der Front zur Anzeige von Verbindungs-Informationen. Die Bedienung kann über den Browser oder über eine App am Smartphone oder Tablet erfolgen. Lieferumfang und erster Eindruck Der Huawei E5577C kommt in einer kleinen weißen Papp-Schachtel und ist in schwarz oder weiß erhältlich. Der Akku ist bei Lieferung noch nicht in das Gerät eingelegt, sondern liegt separat zusammen mit einem sehr kurzen USB Ladekabel in der Verpackung. Ein Netzteil zum Aufladen des Akkus wird nicht mitgeliefert, ist meiner Meinung nach aber auch nicht nötig, da mittlerweile nahezu jeder Nutzer ein USB Netzteil von einem Smartphone oder Tablet rumliegen haben dürfte. Der Huawei E5577C ist mit Abmessungen von 96,8 x 58 x 13,5 Millimetern bei einem Gewicht von 85 Gramm sehr kompakt und leicht. Dadurch passt das Gerät natürlich ideal in die Hosentasche, die Handtasche oder den Rucksack. Auch die Verarbeitung ist auf den ersten Blick vorbildlich, alle Teile sitzen gut und der Akku-Deckel lässt sich zum Einlegen von Akku, SIM-Karte und Speicherkarte einfach entfernen. Kriterium Daten Hersteller & Modell: Huawei E5577C Technologien: LTE (4G), UMTS (3G), GSM (2G) Frequenzen: LTE: 800/850/900/1800/2100/2600 | UMTS: 850/900/1900/2100 | GSM: 850/900/1800/1900 Maximale Geschwindigkeiten: LTE: 150 Mbit/s down, 50Mbit/s up | UMTS: 42,2 Mbit/s down, 5,76 Mbit/s up (bei Nutzung von DC-HSPA+) | GSM: 384 KBit/s (bei Nutzung von EDGE) WLAN 802.11b/g/n bis 300 MBit/s, 2×2 MIMO, sowohl 2,4 GHz als auch 5 GHz, Repeater-Modus Software im Test: Firmware-Version: 21.200.05.00.00 Sonstiges: MicroSD-Schacht bis 32 GB | 2x Externer Antenne-Anschluss Typ CRC-9 | Display 128×128 Pixel | Wechselbarer Akku 1500 mAh Bedienung & Software Die Konfiguration des Huawei E5577C ist sehr einfach. Im Normalfall ist schon mit dem ersten Start alles erledigt und der Router konfiguriert sich selbst, je nach eingelegter SIM-Karte. Die WLAN-Verbindung ist ab Werk verschlüsselt, das Passwort findet man im Akku-Schacht oder im Display. Leider lässt es sich im Display nicht ausblenden. Einige Funktionen wie etwa die Wahl des WLAN-Frequenzbandes kann man direkt am Gerät über die Menü-Taste, die Power-Taste und das Display einstellen. Für die meisten anderen Einstellungen benötigt man aber die HiLink App für Android oder iOS Betriebssysteme oder – noch einfacher – den Zugriff auf das Webinterface. Dazu ruft man im Browser einfach die Adresse 192.168.8.1 auf. Im Webinterface gibt es ausführliche Statistiken zur Internetverbindung, man kann SMS versenden und empfangen und man kann bei eingelegter MicroSD-Speicherkarte Dateien und Ordner im Netzwerk freigeben. Außerdem gibt es einen Menüpunkt zur Aktualisierung der Firmware. Im Einstellungs-Menü gibt es diverse Konfigurationsmöglichkeiten zum Thema WLAN und Netzwerk. Insgesamt ist das Webinterface des E5577C recht umfangreich und vor allem flott! Mobilfunk Der Huawei E5577C unterstützt LTE nach Kategorie 4 mit bis zu 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink. Mittlerweile ist LTE Cat4 nicht mehr ganz aktuell, bereits seit Mitte 2014 ermöglichen die Netzbetreiber Deutsche Telekom und Vodafone LTE Cat6 mit bis zu 300 MBit/s, hier hätte Huawei gerne ein aktuelleres Modem verbauen dürfen. Dennoch: für die meisten Nutzer wird das LTE Cat4 Modem im E5577C ausreichende Geschwindigkeiten liefern und auch im Test machte es mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 MBit/s im Telekom LTE-Netz auf 1800 MHz eine gute Figur. Im UMTS-Netz wird selbstverständlich der Daten-Beschleuniger DC-HSPA+ unterstützt, sodass hier theoretisch bis zu 42,2 MBit/s im Downlink erreicht werden können. In der Praxis sollte man über UMTS aber nicht viel mehr als 32 MBit/s erwarten, im Test lag die Geschwindigkeit meist zwischen 20 und 25 MBit/s. Empfangs- und Sendeleistung liegen beim Huawei E5577C auf einem guten Niveau, heben sich aber nicht von den meisten anderen Geräten in dieser Klasse ab. Bei der Nutzung im Auto oder im Zug schaltet das Gerät zuverlässig zwischen den Zellen und Netztechnologien hin und her, sodass ein flüssiges arbeiten möglich ist. Seitlich stehen unter einer Abdeckung zwei CRC-9 Anschlüsse für externe Antennen zur Verfügung, meine novero Dabendorf LTE 800 MIMO Antenne hat im Test für eine ordentliche Geschwindigkeitssteigerung gesorgt. Leider besteht keine Möglichkeit, den Huawei E5577C auf eine bestimmte Netztechnologie festzulegen. Die einzige Option besteht darin, die LTE-Nutzung ein- und ausschalten zu können. Im Vergleich zu diversen anderen mobilen Hotspots ist das ein großer Nachteil, denn gerade in Regionen mit schlechter Netzversorgung kann es helfen, wenn man den Router auf “nur UMTS” oder “nur LTE” einstellt. WLAN und Akku Der Huawei E5577C versorgt bis zu 10 Geräte gleichzeitig drahtlos über WLAN mit einer Internetverbindung. Ein 11. Gerät kann zudem per USB verbunden werden, sodass der Router auch an Computern ohne WLAN verwendet werden kann. Unterstützt wird WLAN sowohl auf 2,4 GHz als auch im Bereich um 5 GHz, allerdings muss man sich für ein Frequenzband entscheiden, der parallele Betrieb ist nicht möglich. Auch den neuesten WLAN-ac Standard hat Huawei beim E5577C nicht integriert, man beschränkt sich hier auf WLAN 802.11n. Eine interessante Funktion ist der WLAN-Repeater, den Huawei auch als WiFi Extender bzw. WiFi Offload bezeichnet. Damit kann der E5577C eine bestehende Internetverbindung über WLAN als Zugang nutzen. Besonders gut ist die Funktion bei Hotspots geeignet, bei denen normal nur ein Endgerät gleichzeitig verbunden werden darf, wie zum Beispiel bei den Hotspots der Telekom. Hier kann man mit dem E5577C dann mehrere Geräte gleichzeitig nutzen. Der Akku soll nach Hersteller-Angaben bis zu 6h Betriebszeit bieten. Im Test konnte diese Laufzeit in etwa erreicht werden, der Router geht also recht sparsam mit dem 1.500 mAh starken Energie-Speicher um. Bei Bedarf kann der Akku jederzeit ausgewechselt werden, ein großer Vorteil zu anderen mobilen Hotspots mit fest verbautem Akku. Test-Video zum Huawei E5577C Wie üblich habe ich noch ein kurzes Video zum Huawei E5577C sowie zum Webinterface aufgenommen, welches ihr euch hier ansehen könnt: Fazit: Huawei E5577C Insgesamt ist der Huawei E5577C ein guter mobiler LTE Hotspot. Die Ausstattung stimmt, das Gerät ist leicht und die Abmessungen sind Hosentaschen-Tauglich. Allerdings ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht besonders gut, für 130 Euro (Stand: August 2015) bekommt man auch Geräte mit stärkerem Akku und der Möglichkeit, die Netztechnologie manuell einstellen zu können. Insbesondere der Huawei E5372, der Huawei E5377 und der Huawei E5377T sind eine starke Konkurrenz vom gleichen Hersteller. Der Huawei E5577C wurde freundlicherweise von WLAN-Unterwegs.de zur Verfügung gestellt. Das Gerät ist dort in den Farben schwarz und weiß für rund 130 Euro erhältlich, ein ausführliches deutschsprachiges Handbuch ist inklusive.


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