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Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

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Der 1&1 Mobile WLAN-Router USB sieht von außen aus wie ein gewöhnlicher USB Surf-Stick, bietet jedoch eine interessante und nützliche Zusatz-Funktion: die Internet-Verbindung kann per WLAN mit bis zu 10 anderen Geräten geteilt werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber einem normalen Stick: die Nutzung ist auch ohne Computer bzw. Laptop möglich, der mitgelieferte Steckdosen-Adapter mit USB-Anschluss reicht für den Betrieb völlig aus. Die Konfiguration erfolgt benutzerfreundlich direkt über ein Webinterface im Browser des jeweiligen Endgerätes. Damit eignet sich der 1&1 Mobile WLAN-Router USB, perfekt für die Nutzung unterwegs, bspw. im Auto oder im Zug. Lieferumfang und erster Eindruck Die Verpackung des 1&1 Mobile WLAN-Router USB ist im Design von 1&1 gestaltet und beinhaltet neben dem Modem ein kurzes USB-Kabel, ein Netzteil und eine Schnellstart-Anleitung auf deutsch und auf englisch. Der 1&1 Mobile WLAN-Router USB wird übrigens vom chinesischen Hersteller ZTE gefertigt und trägt die Modellnummer MF70. Sowohl in der Software als auch auf der Front des Sticks befindet sich ein leichtes Branding in Form eines 1&1 Logos, was aber nicht weiter stört. Auf der Front des Modems befinden sich zwei LEDs: eine für den Netzstatus und eine für die Signalisierung der WLAN-Funktion. Nimmt man die Abdeckung auf der Front ab, so kommt der Schacht für die SIM-Karte (Standardgröße) sowie ein Steckplatz für MicroSD-Speicherkarten bis 32GB zum Vorschein. Mit der optionalen Speicherkarte kann man den 1&1 Mobile WLAN-Router USB auch als Speichermedium benutzen und sogar Dateien für andere Nutzer im Netzwerk freigeben. Weiterhin sind unter der Abdeckung die Informationen zum WLAN-Netzwerk abgedruckt, also Passwort und SSID im Auslieferungszustand. Natürlich sollte man zumindest das Passwort bei der Inbetriebnahme ändern, um eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Webinterface / Software Der 1&1 Mobile WLAN-Router USB wird völlig ohne Software am PC betrieben. Es reicht, den Stick in einen beliebigen USB-Anschluss einzustecken und sich dann mit dem WLAN-Netzwerk des Sticks zu verbinden. Die Konfiguration erfolgt über ein Webinterface direkt im Browser des jeweiligen Endgerätes. Dazu muss man in die Adressleiste die IP-Adresse des Sticks eingeben (192.168.0.1). Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, den Stick ohne WLAN direkt über den USB-Anschluss am PC oder Mac zu nutzen. Das Webinterface konnte im Test überzeugen. Es bietet eine große Funktionsvielfalt und ist sehr flott. Der Nutzer hat ausreichend Möglichkeiten, die Online-Zeit und das verbrauchte Volumen einzusehen und auch die Netzwerk-Einstellungen können verändert werden. Eine interessante Funktion ist zudem die Möglichkeit, die WLAN-Sendestärke in drei Stufen zu regulieren. So kann man die Reichweite gezielt reduzieren, was an einigen Orten durchaus sinnvoll sein kann. Für Profis bietet das Webinterface zudem eine recht gute Diagnose-Seite, auf der man zum Beispiel auch genaue Empfangswerte in Dezibel ablesen kann. Das ist zum Beispiel dann wertvoll, wenn man den 1&1 Mobile WLAN-Router USB am Platz mit dem besten Empfang positionieren möchte. Empfangs- / Sendeleistung und Geschwindigkeiten In der Theorie erreicht der 1&1 Mobile WLAN-Router USB dank dem Datenbeschleuniger HSPA+ bis zu 21,6 MBit/s im Downlink im UMTS-Netz. Im Uplink sind laut Datenblatt bis zu 5,76 MBit/s möglich. In der Praxis werden diese Datenraten aber nicht annähernd erreicht. So konnten im Test bei diversen Messungen maximal 15,1 MBit/s im Downlink und 4,0 MBit/s im Uplink beobachtet werden, trotz teils hervorragender Signalstärke. Im Vergleich mit einem aktuellen Smartphone, welches das deutlich schnellere DC-HSPA+ unterstützt, wird deutlich: der limitierende Faktor war nicht das Netz, sondern der 1&1 Stick. Das ist etwas schade, denn so kann die maximale Geschwindigkeit in den größeren Daten-Tarifen von 1&1 nicht vollständig ausgeschöpft werden. Die Empfangs- und Sendeleistung des 1&1 Mobile WLAN-Router USB alias ZTE MF70 ist sowohl im GSM- als auch im UMTS-Netz gut. In schlecht versorgten Regionen bietet es sich an, den seitlich am Modem vorhandenen TS9-Anschluss für eine externe Antenne zu nutzen. Hier ist entweder ein Adapter von TS9 auf SMA nötig oder man erwirbt direkt eine Antenne mit TS9-Anschluss. 1&1 Surf-Stick Tarife Der 1&1 Mobile WLAN-Router USB wird nur in Verbindung mit einem Tarif verkauft. Dabei bietet 1&1 insgesamt vier Daten-Tarife an, wobei für den Router je nach Tarif etwa 20 bis 50 Euro einmalige Zuzahlung fällig werden. Nur im günstigsten Tarif, der 1&1 Notebook-Flat Special, kann man den Stick leider nicht auswählen. Die Tarife sind auf Wunsch entweder mit- oder ohne Laufzeit erhältlich: 1&1 Notebook-Flat Special: bis zu 7,2 MBit/s, 500 MB Highspeed-Volumen (danach Drosselung auf 64 KBit/s), Preis monatlich ab 4,99 Euro. 1&1 Notebook-Flat L: bis zu 14,4 MBit/s, 1,5 GB Highspeed-Volumen (danach Drosselung auf 64 KBit/s), Preis monatlich ab 6,99 Euro. 1&1 Notebook-Flat XL: bis zu 21,6 MBit/s, 3 GB Highspeed-Volumen (danach Drosselung auf 64 KBit/s), Preis monatlich ab 9,99 Euro. 1&1 Notebook-Flat XXL: bis zu 21,6 MBit/s, 7,5 GB Highspeed-Volumen (danach Drosselung auf 64 KBit/s), Preis monatlich ab 19,99 Euro. Fazit Im Test konnte der 1&1 Mobile WLAN-Router USB durch einen guten Funktionsumfang überzeugen. Die integrierte WLAN-Funktion funktioniert zuverlässig und der Empfang lässt sich auf Wunsch sogar mit einer externen Antenne optimieren. Auch die schnelle Bedienung und die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten über das Webinterface sind positiv. Schwächen hat der 1&1 Mobile WLAN Router von Hersteller ZTE aber bei der Geschwindigkeit: da “nur” einfaches HSPA+ unterstützt wird, sind selbst die meisten günstigen Smartphones heute schneller im Netz unterwegs.


In diesem Testbericht möchte ich euch den 1&1 USB Surf-Stick vorstellen. Das Modem bietet Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 MBit/s im Downlink und 5,76 MBit/s im Uplink (HSPA+) und ist im Vergleich mit anderen Surfsticks in der Einsteiger-Klasse einzuordnen. Der 1&1 USB Surf-Stick wird vom chinesischen Hersteller ZTE gefertigt und trägt die Modellnummer MF667. Vom Hersteller bekommt man als Nutzer aber im Normalfall nichts zu sehen, denn 1&1 hat sowohl die Hardware als auch die Software mit einem leichten Branding (1&1 Logo) versehen. Lieferumfang und erster Eindruck Der 1&1 USB Surf-Stick MF667 kommt in einer flachen Verpackung im 1&1 Design. Zubehör gibt es keines, im Lieferumfang ist einzig und allein der Stick enthalten. Selbst auf ein Faltblatt mit einer Schnellstart-Anleitung wurde verzichtet. Sollte die Inbetriebnahme Schwierigkeiten bereiten, so kann man die Schritt für Schritt Anleitung befolgen, die auf der Rückseite der Verpackung abgedruckt ist. Normalerweise sollte die Installation der Treiber aber keine Probleme bereiten: im Test funktionierte der 1&1 USB Surf-Stick bereits sowohl auf einem Windows PC als auch auf einem Apple MacBook bereits nach wenigen Sekunden, da keine Software benötigt wird und die gesamte Konfiguration über den Browser läuft. Die Systemanforderungen sind übrigens sehr niedrig, auch auf alten Computern sollte der Surfstick problemlos funktionieren: es werden lediglich mindestens 667 Megabyte Arbeitsspeicher, ein USB-Anschluss und Windows XP oder neuer benötigt. Apple Mac OS X wird ab Version 10.4.9 oder höher unterstützt. Der 1&1 USB Surf-Stick MF667 ist sehr leicht und kompakt. Zum Einlegen der SIM-Karte muss erst die Kappe über dem USB-Anschluss entfernt werden und daraufhin kann die komplette Front mit dem aufgedruckten 1&1 Logo abgenommen werden. Neben dem Schacht für die SIM-Karte gibt es übrigens auch noch einen Steckplatz für eine Speicherkarte vom Typ MicroSD, sodass man den 1&1 USB Surf-Stick auf Wunsch auch als Speichermedium verwenden kann. Verbindung: Empfang und Geschwindigkeit Nachdem die SIM-Karte eingelegt wurde und der Stick an den Computer angesteckt wurde, muss man ggfs. noch den PIN-Code für die SIM-Karte eingeben und danach wählt sich der Stick auch schon in das Internet ein. Weiterführende Einstellungen in der Software des Surf-Sticks sind nicht nötig. Der Empfang im UMTS-Netz von 1&1 (Vodafone) ist recht gut und auch im 2G Netz (GPRS bzw. EDGE) hat das Modem einen guten Empfang. Der 1&1 USB Surf-Stick ZTE MF667 funkt im GSM-Netz auf den Frequenzbändern um 850/900/1800/1900 MHz und ist damit fast weltweit einsetzbar. Wirklich Spaß macht die Nutzung aber natürlich nur im 3G (UMTS) Netz, hier ist die Nutzung aber hauptsächlich auf Europa und Asien beschränkt, denn es werden lediglich die Frequenzbänder um 900 und 2100 Megahertz unterstützt. Die maximale Geschwindigkeit von 21,6 MBit/s wird übrigens nicht annähernd erreicht: im Test konnten wir maximal 14,2 MBit/s im Downlink messen, obwohl der Tarif bzw. das Netz mit einem anderen Endgerät deutlich höhere Geschwindigkeiten lieferte. Im Uplink wurden bis zu 4,1 MBit/s gemessen – ein guter Wert. Die Ping-Zeiten lagen zwischen 50 und 70 Millisekunden. 1&1 Surf-Stick Tarife Der 1&1 USB Surf-Stick MF667 wird in den Tarifen 1&1 Notebook-Flat L, XL und XXL ausgeliefert. Bestellt man die günstigere Notebook-Flat Special, so wird der technisch schlechtere ZTE MF190 Surf-Stick ausgeliefert. In jedem Tarif kostet der Surf-Stick MF667 übrigens rund 10 bis 30 Euro einmalige Zuzahlung: 1&1 Notebook-Flat Special: bis zu 7,2 MBit/s, 500 MB Highspeed-Volumen (danach Drosselung auf 64 KBit/s), Preis monatlich ab 4,99 Euro. 1&1 Notebook-Flat L: bis zu 14,4 MBit/s, 1,5 GB Highspeed-Volumen (danach Drosselung auf 64 KBit/s), Preis monatlich ab 6,99 Euro. 1&1 Notebook-Flat XL: bis zu 21,6 MBit/s, 3 GB Highspeed-Volumen (danach Drosselung auf 64 KBit/s), Preis monatlich ab 9,99 Euro. 1&1 Notebook-Flat XXL: bis zu 21,6 MBit/s, 7,5 GB Highspeed-Volumen (danach Drosselung auf 64 KBit/s), Preis monatlich ab 19,99 Euro. Fazit Der 1&1 USB Surf-Stick ist für die meisten Nutzer sicher ausreichend, um mobil mit dem Computer im Internet zu surfen. Insbesondere in den Tarifen 1&1 Notebook-Flat Special und Notebook-Flat L ist der Stick empfehlenswert, da diese Tarife auf 7,2 bzw. 14,4 MBit/s im Downlink beschränkt sind. Wenn man jedoch zum größeren XL oder XXL Tarif greift, so wird man mit dem 1&1 USB Surf-Stick MF667 nicht die volle Geschwindigkeit von 21,6 MBit/s erreichen können – dafür ist die Hardware des Surf-Sticks einfach zu schlecht. Hier würde sich ein etwas schnellerer Stick wie etwa der ZTE MF730 für rund 30 Euro (ohne Vertrag) auf jeden Fall bezahlt machen.


Portugal ist das erste Land, in dem der neue Vodafone B4000 LTE-Advanced Router erhältlich ist. Seit Mitte Juni kann man den neuen Router dort erwerben, entweder ohne Vertrag für 289,90€ oder mit einem Mobilfunkvertrag für 149,90€. Der Vodafone B4000 Router wird von Huawei hergestellt und trägt dort den Modellnamen Huawei E5186. Es ist der weltweit erste LTE-Router für LTE-Advanced (LTE Kategorie 6), je nach Tarif und Netzausbau können bis zu 300 Megabit pro Sekunde im Downlink erreicht werden. Der Vodafone B4000 LTE-Advanced Router wird im Laufe des Sommers auch in Deutschland bei Vodafone erhältlich sein, wir konnten uns das Gerät auf der CeBIT 2014 schon genauer anschauen: Vodafone B4000 Router im Detail. LTE mit bis zu 300 MBit/s Mit LTE Kategorie 6 wird erstmals die Carrier Aggregation Technologie unterstützt, mit der verschiedene Frequenzbänder gebündelt werden können. So kann man in einer ersten Ausbaustufe mit 2×2 MIMO Antennen-Technologie bis zu 300 Megabit pro Sekunde im Downlink erreichen, im Uplink sind wie bisher bis zu 50 MBit/s möglich. Das entspricht im Downlink einer Verdoppelung der Geschwindigkeit im Vergleich zu LTE Kategorie 4. Die Geschwindigkeit kann aber nicht automatisch von jedem Anbieter genutzt werden, der LTE Kategorie 6 einsetzt: so wird Vodafone in Deutschland voraussichtlich “nur” 225 MBit/s bewerben, während Vodafone Portugal mit bis zu 300 MBit/s wirbt. WLAN ac und Gigabit Ethernet Damit die hohen LTE-Geschwindigkeiten auch am Endgerät ankommen, hat Hersteller Huawei beim Vodafone B4000 bzw. beim Huawei E5186 erstmals in einem Mobilfunk-Router den neuen WLAN-ac Standard verbaut. Ein entsprechendes Endgerät vorausgesetzt, kann man so die volle LTE Kategorie 6 Geschwindigkeit auch drahtlos nutzen. Doch nicht nur die Funkschnittstelle wurde optimiert, auch die Ethernet-Anschlüsse auf der Rückseite des Vodafone B4000 sind deutlich schneller als noch bei den Vorgänger-Geräten Vodafone B2000 und Vodafone B3000. Sie bieten nun Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s. Deutschland-Start zur IFA? Vodafone hat auf der CeBIT 2014 bereits LTE-Advanced im Live-Betrieb vorgeführt. Presse-Vertreter, darunter auch maxwireless.de, konnten Geschwindigkeiten von deutlich über 200 MBit/s sehen. Vodafone plant laut Aussage vom März die Einführung von LTE-Advanced Kategorie 6 für den Sommer 2014, wobei ein Start zur Technologie-Messe IFA Anfang September in Berlin als sehr wahrscheinlich gilt. Hier wurden schon in den letzten Jahren viele neue Produkte, Services und Technologien gestartet.


Endlich: Vodafone startet Prepaid LTE, man braucht also keinen Vertrag mit langer Laufzeit mehr, um von der guten LTE-Netzabdeckung zu profitieren! Ab dem 2. Juli bietet Vodafone für seine CallYa Tarife zwei Daten-Optionen an, die auch die Nutzung des Vodafone LTE-Netzes erlauben. Bisher war das Vodafone LTE-Netz nur Vertragskunden vorbehalten. Der Anbieter E-Plus hat LTE zwar schon im März 2014 für alle seine Kunden freigeschaltet, bietet aber im Vergleich zu Vodafone nur eine sehr schlechte Netzabdeckung mit LTE. Die Anbieter Telefónica O2 und Deutsche Telekom bieten derzeit noch kein Prepaid LTE an, Vodafone hat hier also einen echten Vorteil für seine Kunden geschaffen. LTE ab 10 Euro im Monat Ab dem 2. Juli 2014 bietet Vodafone drei neue CallYa Prepaid-Tarife an: CallYa Smartphone Basic, CallYa Allnet und CallYa Allnet-Flat. In allen drei Tarifen lassen sich Daten-Optionen für die Internet-Nutzung buchen. Die kleinste Daten-Option kostet 5 Euro pro Monat und bietet 250 MB Inklusivvolumen, die Geschwindigkeit liegt hier bei 7,2 Megabit pro Sekunde im Downlink. LTE ist aber noch nicht inklusive, dafür muss man mindestens die nächstgrößere Option buchen: für 10 Euro im Monat gibt es 500 MB, die LTE-Nutzung ist gratis und es können Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 MBit/s im Downlink erreicht werden. Investiert man 15 Euro im Monat, so ist sogar ein Volumen von 1 GB erhältlich, wobei auch hier bis zu 21,6 MBit/s im UMTS- bzw. LTE-Netz erreicht werden können. Eine Mindestlaufzeit haben die Optionen nicht. Sofern kein Guthaben auf der Karte ist, wird die Option automatisch deaktiviert.


ANZEIGE Die Zukunft hat bereits begonnen. Dank LTE erobert das mobile Internet mit dem Mobilfunkstandard der 4. Generation (4G) die Herzen der Menschen. Mit LTE Advanced werden Übertragungsraten von bis zu 300Mbit/s möglich, wogegen selbst DSL-Breitbandanschlüsse ganz schön alt aussehen. Allerdings befindet sich das LTE-Netz noch im Aufbau und selbst bei optimaler Signalstärke außerhalb eines Gebäudes, reicht der Empfang im Innern oft nicht für eine ausreichende Datenübertragung. Hier können LTE Antennen Abhilfe schaffen, die mittlerweile in diversen Größen und Leistungsklassen erhältlich sind. Bringen wir also mal etwas Licht ins Dunkel. Grundlegend gilt es zwischen Singleband- und Breitbandantennen zu unterscheiden. In Deutschland werden für LTE drei Übertragungsbereiche genutzt: Das 800 MHz-Band, das 1800 MHz-Band und das 2600 MHz-Band. Telekom, Vodafone & Co. übertragen Ihre Daten in den Frequenzbereichen von 790 MHz bis 826 MHz, 1710 MHz bis 1875 MHz und 2520 MHz bis 2690 MHz. Hochwertige Antennen bewegen sich preislich, je nach Leistung und Spezifikation, zwischen 60,- € und knapp 180,- € (ohne Kabel). An dieser Stelle muss allerdings dringend darauf hingewiesen werden, dass LTE Antennen für einzelne Frequenzbänder ggf. nur attraktiv sind, wenn man bereit ist, auf das neue LTE Advanced zu verzichten – sowohl jetzt als auch in der Zukunft! Warum? Das hat folgenden Grund: LTE Advanced: Ja oder Nein? Um die maximalen 4G-Übertragungsraten zu realisieren, werden von den Netzbetreibern LTEFrequenzpakete zusammengefasst. Dieses Verfahren nennt sich Carrier Aggregation. Dies kann innerhalb eines Bandes geschehen (kein Problem), es können aber auch Pakete aus 2 oder allen 3 Frequenzbändern zusammengefasst werden (Inter-Band Carrier Aggregation). Wer also in einem Gebiet lebt, in dem alle LTE-Potentiale nur durch das Zusammenfassen von Paketen mehrerer Bänder genutzt werden könnnen, muss mit einer Antenne, die nur für eins der drei Bänder ausgelegt ist, Einbußen bei Up- und Download-Geschwindigkeiten hinnehmen – trotz Buchung eines Tarifs für LTE Advanced. Multiple In – Multiple out (MIMO) Um das Maximum aus jedem LTE-Signal herauskitzeln zu können, gehört die MIMO-Technologie mittlerweile zum Standard-Verfahren. Hierbei existieren im System mindestens 2 Sender und 2 Empfänger, wobei in Zukunft auch 4×4- und 8×8-Systeme etabliert werden. Eine 2×2-MIMO-Antenne enthält also 2 Antennenelemente, die durch 2 Antennenkabel mit dem Router verbunden werden. So erreicht man die beste Signalausbeute und damit die höchste Surf-Geschwindigkeit. Von der Verfügbarkeit bis zur Hardware Nun aber mal der Reihe nach. Der Vollständigkeit halber sei hier noch einmal erwähnt, dass immer zuerst die Verfügbarkeit von LTE geprüft werden muss. Idealerweise fragt man direkt bei  Fachhändlern an, die sowohl Vertragspartner der Telekom als auch von Vodafone sind, den beiden Vorreitern von LTE in Deutschland. Wer z.B. bei FTS Hennig eine Anfrage stellt, erfährt umgehend, ob LTE in seiner Region erhältlich ist, welcher Anbieter dafür in Frage kommt und welche Tarife zu den jeweiligen Anforderungen passen. Dann benötigt man entweder einen LTE-fähigen Router oder einen LTE-Surfstick. Wer jetzt Glück hat, freut sich im Wohnzimmer genauso über Top-Übertragungsraten wie im Bad und im Schlafzimmer. In vielen Fällen werden aber die Mobilfunk-Wellen von Bäumen, Bergen, Hauswänden, Möbeln etc. „gebremst“. An dieser Stelle kommen dann die LTE Antennen ins Spiel. LTE Fensterantenne Wenn das Signal von der Sendestation ungehindert zum Gebäude gelangt, reicht oft schon eine kleine Antenne ohne Richtwirkung, um dem Router auf die Sprünge zu helfen. Die wahrscheinlich  eleganteste Lösung auf dem Markt ist aktuell die „LTE MIMO Mobil“, die am besten mit Saugnäpfen als Fensterantenne zum Einsatz kommt. Sie kann aber auch auf einem Sockel / Standfuß irgendwo dekorativ im Raum platziert werden. Die Breitband-Antenne (ohne Kabel) ist für 59,- € im Antennendiscount24 von FTS Hennig erhältlich und damit ein echtes Schnäppchen. LTE Außenantenne Wenn das Signal aber schon zwischen Sendestation und Gebäude zu viel Energie verliert, hilft nur noch eine leistungsstarke Richtantenne, z.B. die LAT 22 DUO von Wittenberg Antennen. Dies wird im Außenbereich, so hoch wie möglich (!), exakt zum Sendemast ausgerichtet. Die Ausrichtung ist das A und O und es kann vieles falsch gemacht werden. Im Zweifelsfall liest man entweder im Netz nach oder fragt kurz den Fachhändler seines Vertrauens. ;) Nicht zu unterschätzen: LTE Antennenkabel Zum Schluss muss aber eines klar sein: Jede Antenne ist immer nur so effektiv, wie das Kabel zulässt. Minderwertige Kabel mit hoher Dämpfung und schlechter Schirmung schwächen auf dem Weg zum Router das Signal, bis im schlimmsten Fall der Antennen-Gewinn verpufft ist. Man sollte also nicht an der falschen Stelle sparen! Fazit: LTE ist nicht etwa nur eine mobile Notlösung, wenn in ländlichen Gegenden kein Breitbandanschluss vorhanden ist. Die möglichen Übertragungsgeschwindigkeiten lassen keine Wünsche offen – doch dafür muss LTE verfügbar sein und die Signalstärke am Router muss stimmen! Hochwertige LTE Antennen in Verbindung mit dämpfungsarmen Anschlusskabeln sind hier das Mittel der Wahl, wenn die Übertragungsenergie nicht von Haus aus genügt. Noch Fragen?! FTS Hennig ist Euer Mobilfunk-Experte seit 1996 und das Fachpersonal dort freut sich jederzeit über Euren Anruf oder eine Mail. Und das Beste ist: Dieser Service kostet nichts.


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