maxwireless.de

Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

Letzte Beiträge

Ich fahre viel mit dem Fahrrad und bin generell recht viel unterwegs. Oft mit dabei: das Smartphone samt Headset für Musik und Telefon. Seit einigen Jahren nutze ich dafür an meinen Smartphones ein kabelgebundenes Jabra Vox In-Ear Headset. Das klingt meiner Meinung nach gut, hat ein flaches Kabel damit es sich nicht so schnell verheddert und es sitzt gut im Ohr. Vor kurzem hatte ich dann mal die Idee, mir ein Bluetooth-Headset zu kaufen, um die lästige Kabel-Verbindung zum Smartphone wegfallen lassen zu können. Leider sind die meisten Stereo Bluetooth Headsets von Marken-Herstellern mit guten Bewertungen sehr teuer und bieten nicht die Gelegenheit, sein eigenes Headset anzuschließen. Doch dann habe ich das Sony SBH20 gefunden: es kostet nur 20 Euro, hat NFC und ich kann meine alten Jabra Kopfhörer weiter nutzen. Hörte sich gut an – und das ist es auch. Daher hier ein kurzer Test! Bluetooth-Empfänger mit Tasten Das Sony SBH20 ist von der Größe her mit einem Apple iPod Shuffle vergleichbar, also schon sehr klein und leicht. Es ist auf der Front mit Tasten für Vor/Zurück und Play/Pause ausgestattet. Am Rand gibt es einen kleinen Power-Schalter und die Lautstärke-Wippe. Alles wirkt gut verarbeitet, wobei die Tasten auf der Front etwas schwergängig sind und die Lautstärke-Wippe leider nur vier Stufen hat, was manchmal etwas wenig ist (die Feinjustierung sollte also am Smartphone selbst vorgenommen werden). Auf der Rückseite ist ein Metall-Clip angebracht, mit dem man das SBH20 an der Kleidung fest machen kann. Aktuell ist der Clip noch recht schwergängig, aber eventuell legt sich das mit der Zeit etwas. In-Ear Headset mitgeliefert Sony liefert beim SBH20 sogar In-Ear Kopfhörer mit, sodass man sofort loslegen kann. Ich persönlich finde die Qualität aber nicht berauschend, es klingt etwas flach und daher habe ich mein Jabra Vox Headset an die 3,5mm Klinkenbuchse des SBH20 angeschlossen. Das liefert den gewohnt guten Sound (kein Unterschied zum Anschluss direkt ans Smartphone). Einzig das Kabel des Jabra musste ich etwas kürzen bzw. aufwickeln, da es sonst die meiste Zeit nutzlos herum hängt. Tut was es soll Zugegeben, die Ausstattung des Sony SBH20 ist mager, der Bruder SBH50 bietet für 30 Euro mehr zum Beispiel noch ein kleines Display und ein FM-Radio. Aber mir ging es um einen günstigen Bluetooth Stereo Empfänger und den habe ich im SBH20 auf jeden Fall bekommen. Die Einrichtung mit meinem Samsung Galaxy Alpha Smartphone ging extrem schnell: SBH20 angeschaltet, Display am Smartphone entsperrt und das Headset kurz an die Rückseite des Samsung gehalten. Durch die NFC Funktechnik in den beiden Geräten wurde sofort eine Bluetooth Verbindung hergestellt und der drahtlose Musik-Genuss konnte beginnen. Seitdem wird die Verbindung immer sofort automatisch hergestellt, wenn das Smartphone in Reichweite ist und das SBH20 angeschaltet ist. Knackpunkt: Akku Der Nachteil eines gewöhnlichen Stereo Bluetooth Headsets mit im Kopfhörer integrierten Bluetooth-Modul liegt auf der Hand: ist der Akku leer, dann ist das Headset unbrauchbar. Nicht so beim SBH20: natürlich funktioniert auch dieses nur mit aufgeladenem Akku, doch bei Bedarf kann man das Headset natürlich auch direkt am Smartphone einstecken. Bei den mitgelieferten Kopfhörern fehlt dann aber selbstverständlich die Telefon-Funktion, denn das Mikrofon befindet sich ja im SBH20 selbst. Apropos Akku: das Exemplar im SBH20 ist 110 mAh stark und liefert etwa 6 Stunden Laufzeit bei Musik-Streaming bzw. Telefonie (inkl. HD-Voice support). Das ist sicher nicht perfekt, aber für 20 Euro oder einige Fahrrad-Touren sicher ausreichend. Für mich hat sich der Kauf des Sony SBH20 auf jeden Fall gelohnt und ich kann das kleine Stück Technik bedenkenlos weiter empfehlen – auch wenn ich mich mittlerweile wohl für eine der auffälligeren Farben entschieden hätte, denn es gibt neben schwarz zum Beispiel auch grün und gelb!


Anlässlich der CeBIT hat Vodafone nicht nur Verbesserungen für das 4G Netz vorgestellt, sondern auch einen ausführlichen Blick auf den LTE-Nachfolger 5G ermöglicht. So präsentierte Prof. Dr. Gerhard Fettweiss, Inhaber des Vodafone Stiftungs-Lehrstuhls an der TU Dresden, Geschwindigkeiten von rund 10 Gigabit pro Sekunde über 5G. Wie alle anderen wichtigen Akteure in der Mobilfunk-Branche plant auch Vodafone, bis 2020 erste 5G-Netze kommerziell einsetzen zu können. Ein großes Augenmerk liegt dabei nicht nur auf der gesteigerten Geschwindigkeit, sondern auch in deutlich geringeren Latenz-Zeiten im Vergleich zu LTE. Für den 5G Test auf der CeBIT wurde Frequenzspektrum bis hin zum Bereich um 60 GHz verwendet. Zum Vergleich: heutzutage sendet LTE auf bis zu 2,6 GHz, also in einem deutlich niedrigeren Frequenzbereich. Prof. Fettweiss nennt die dahinter verborgene Technik “Generalized Frequency Division Multiplexing”. Der Vorteil von 5G, welches zu Beginn im Jahre 2020 laut Vodafone Presse-Sprecher Dirk Ellenbeck wohl eher mit 1 GBit/s starten wird anstatt mit den gezeigten 10 GBit/s, ist aber nicht nur die höhere Geschwindigkeit. Es werden auch stark verbesserte Latenzzeiten von bis zu einer Millisekunde angestrebt, sodass neue, extrem zeitkritische Dienste realisiert werden können. Am besten kann man dies an Demo-Videos nachvollziehen, welche auf der Internetseite des 5G Lab Germany zur Verfügung stehen.


TP-Link hat mit dem M7350 seinen ersten mobilen LTE-Hotspot in den Handel gebracht. Da der Vorgänger M5360 mit UMTS-Modem im Test eine gute Leistung zeigte, habe ich nun auch den Nachfolger M7350 einem Alltags-Test unterzogen. Der TP-Link M7350 erreicht über LTE Cat4 Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s im Downlink und gibt die Internetverbindung via WLAN auf 2,4 und 5 Gigahertz an Endgeräte weiter. Der Akku fasst 2550 mAh und ist problemlos vom Nutzer wechselbar. Lieferumfang und erster Eindruck Schon die Verpackung verrät alle technischen Daten und das Design des TP-Link M7350. Außerdem gibt es einen großen Hinweis auf die dreijährige Hersteller-Garantie seitens TP-Link. Öffnet man die Verpackung, so findet man im Lieferumfang neben dem Hotspot einen Akku mit einer Kapazität von 2550 mAh, ein Micro USB Kabel, ein Netzteil sowie eine Schnellstart-Anleitung. Als Besonderheit werden zwei SIM-Karten Adapter mitgeliefert, einmal von Nano-SIM auf Mini-SIM und einmal von Micro-SIM auf Mini-SIM. Die Adapter kommen all denen entgegen, die eine kleinere SIM-Karte als das Mini-SIM Format haben, welches im TP-Link M7350 benötigt wird. Egal ob mit oder ohne Adapter: die SIM-Karte wird im Akku-Fach unter dem Akku eingelegt, genau wie eine optionale MicroSD-Speicherkarte. Der Akku-Deckel sitzt fest und benötigt zum öffnen etwas Kraft, aber die meisten Nutzer werden den Akku ja nicht ständig wechseln. Das Gehäuse des TP-Link M7350 ist zu großen Teilen in mattem, schwarzem Plastik gehalten und wirkt wenig spektakulär. Nur die Front samt dem kleinen OLED-Display ist teilweise mit einem durchsichtigem Plastik bedeckt. Diese Abdeckung verkratzt im Gegensatz zum Rest des Gehäuses erstaunlich schnell. Mobilfunk und WLAN Der TP-Link M7350 kann LTE in den Frequenzbereichen um 800/900/1800/2100/2600 MHz nutzen und ist damit nicht nur in Europa, sondern auch weltweit in vielen Ländern einsetzbar. Die maximale Geschwindigkeit über LTE beträgt 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink (LTE Kategorie 4). Im Test konnten mit einer SIM-Karte der Deutschen Telekom bis zu 130 MBit/s über LTE1800 erreicht werden. Die Empfangsqualität ist gut, zumindest im Bereich um 800 und 1800 MHz, den ich getestet habe. An einen Huawei E5786 kommt das Gerät aber leider nicht ganz heran. Sollte mal kein LTE zur Verfügung stehen, so kann man mit dem TP-Link M7350 natürlich auch das GSM- oder UMTS-Netz benutzen. So erreicht das Gerät über DC-HSPA+ im UMTS-Netz bis zu 42,2 MBit/s im Downlink und 5,76 MBit/s im Uplink. Dabei werden die gängigsten Frequenzbereiche um 900 und 2100 MHz unterstützt. Im Test habe ich mit einer Telekom Karte bis zu 26 MBit/s über UMTS messen können, wobei ich etwa 1 Kilometer von der Basisstation entfernt war und das Gerät einen guten Empfang signalisierte. Generell würde ich die Empfangsqualität im UMTS-Netz als überdurchschnittlich bewerten. Das WLAN-Modul im TP-Link M7350 funkt sowohl auf 2,4 GHz als auch auf 5 GHz. Die Reichweite ist im Vergleich zu einem gewöhnlichen WLAN-Router für die stationäre Nutzung natürlich beschränkt, aber dennoch absolut ausreichend für die meisten Nutzungs-Szenarios. So kann man auch durch zwei “normal dicke” Wände und etwa 5 Meter Entfernung noch gut surfen (im 2,4 GHz Band). Bedienung und Software An der Seite besitzt der M7350 eine Menü-Taste, welche in Verbindung mit der Power-Taste auf der Front zur Bedienung des Gerätes genutzt werden kann. Ein paar wenige, wichtige Funktionen lassen sich so ganz einfach ohne Webinterface steuern. So kann man sich am Menüpunkt “Device Info” zum Beispiel WLAN-SSID und WLAN-Passwort anzeigen lassen, um Geräte schnell und einfach mit dem TP-Link M7350 zu verbinden. Der zweite Menü-Punkt im Gerät erlaubt die Wahl des WLAN-Frequenzbandes (2,4 GHz oder 5 GHz) und der dritte ist für das Aktivieren oder Deaktivieren des Roaming-Modus. Besonders interessant (und meines Wissens nach einzigartig) ist die Möglichkeit, den Netzwerk-Modus direkt am Gerät einzustellen (z.B. “nur LTE” oder “nur UMTS”). Das kann in manchen Regionen praktisch sein, wenn sich der Hotspot ständig zwischen den Mobilfunk-Technologien hin- und her bucht. Das Webinterface erlaubt alle weiterführenden Einstellungsmöglichkeiten. Es kann über http://tplinkmifi.net erreicht werden und ist sehr schnell und einfach zu bedienen. Das Design ist klar und die Funktionen sind schnell erreichbar. Insgesamt ist es von den Funktionen her nicht ganz so umfangreich wie etwa das Webinterface eines Netgear AC785s, doch alle wichtigen Einstellungsmöglichkeiten sind vorhanden. Akku Der Akku des TP-Link M7350 hält bei dauerhafter Nutzung etwa 6-7 Stunden durch und kann per MicroUSB-Anschluss aufgeladen werden. Bei durchschnittlicher Nutzung habe ich auf der CeBIT 2015 einen ganzen Tag Laufzeit erreicht, da sich das WLAN bei Nichtbenutzung nach etwa 15 Minuten abschaltet. So spart das Gerät Energie. Wenn man wieder surfen möchte, muss man nur einmal kurz auf die Power-Taste drücken. Fazit: TP-Link M7350 Der TP-Link M7350 ist ein guter mobiler LTE-Hotspot. Im Test lief er stabil und lieferte gute Geschwindigkeiten. Die Ausstattung ist mit Dualband-WLAN, einem gut ablesbarem Display und einem schnellen Webinterface recht gut, wobei einige Nutzer eventuell Anschlüsse für eine externe Antenne vermissen werden. Insgesamt ist man mit dem TP-Link M7350 gut versorgt und bekommt viel Router für sein Geld!


AVM hat auf der CeBIT 2015 neben der FRITZ!Box 4020 noch einen weiteren WLAN-Router ohne integriertes Modem vorgestellt: die FRITZ!Box 4080. Vielen wird die FRITZ!Box 4080 bekannt vorkommen, so wurde das Gerät eigentlich schon vor einem Jahr auf der Cebit 2014 vorgestellt. Damals plante AVM allerdings, die FRITZ!Box 4080 vorrangig an Glasfaser-Netzbetreiber zu vermarkten und ggfs. sogar mit integriertem Glasfaser-Modem auszustatten. Doch scheinbar war die Nachfrage seitens der Netzbetreiber kaum vorhanden und so bringt AVM das Modell nun in einer runderneuerten Version ohne integriertes Modem direkt zum Endverbraucher. Ich konnte mir die FRITZ!Box 4080 in der finalen Version bereits genauer ansehen. Neues Design Bisher waren die FRITZ!Box Modelle – bis auf wenige Ausnahmen wie etwa die FRITZ!Box 7412 – als “liegende” Geräte konzipiert, d.h. die Platine war horizontal im Gehäuse eingebaut und es gab links und rechts zwei Flossen-Artige Antennen. Die FRITZ!Box 4080 ist dagegen als “stehendes” Modell entworfen worden, d.h. die Platine ist hochkant im Gehäuse verbaut und es stehen keine Antennen aus dem Gerät heraus. Das Design ist natürlich Geschmackssache – doch mir persönlich gefällt das herkömmliche Design etwas besser, insbesondere weil man die FRITZ!Box beim alten Design noch an die Wand hängen kann. Topmodell ohne Modem Die AVM FRITZ!Box 4080 besitzt – bis auf das Modem – alle Funktionen und Anschlüsse, die man bereits vom bisherigen Topmodell FRITZ!Box 7490 her kennt. Die Verbindung zum Internet erfolgt über den Gigabit WAN-Port auf der Seite der 4080, der Betrieb eines externen Modems (Kabel, DSL, Glasfaser etc.) ist also zwingend nötig. Auch fast alle weiteren Anschlüsse befinden sich auf der Seite unter einer kleinen Abdeckung, welche Gleichzeitig auch den stabilen Stand der FRITZ!Box 4080 garantiert. So findet man dort vier RJ-45 Gigabit LAN-Anschlüsse, einen USB 3.0 Anschluss und natürlich den Anschluss für das Netzteil. Da die FRITZ!Box 4080 auch als Telefon-Anlage fungiert, sind natürlich auch diverse Telefon-Anschlüsse vorhanden: es gibt 2x TAE, 2x RJ-11 und einmal FON S0, letzteres für den Anschluss einer ISDN-Anlage. Auf der Rückseite des Routers findet man den zweiten USB 3.0 Anschluss. WLAN AC Wave 2 Neben DECT für die Einbindung von drahtlosen Telefonen kann die FRITZ!Box 4080 natürlich auch WLAN. AVM setzt hier auf ein Funkmodul der neuesten Generation, so soll die 4080 bis zu 2,5 GBit/s per WLAN übertragen können. Möglich macht dies die WLAN AC Wave 2 Technik, welche mit 4×4 Multi-User MIMO daherkommt und somit 1733 MBit/s auf dem 5 GHz Band ermöglicht. Im 2,4 GHz Band sind mit WLAN 802.11n und 4×4 MIMO bis zu 800 MBit/s möglich. Marktstart für 249 Euro UVP Die AVM FRITZ!Box 4080 macht auf jeden Fall einen guten ersten Eindruck. Die Ausstattung ist sehr gut und das fehlende Modem dürfte insbesondere Kunden von Kabel-Internet und Glasfaser-Anschlüssen entgegen kommen, dort wird das Modem nämlich oft vom Netzbetreiber gestellt. Im 2. Halbjahr 2015 möchte AVM die FRITZ!Box 4080 zu einem Preis von 249 Euro (UVP) in den Handel bringen.


Vodafone hat am vergangenen Montag den Startschuss für VoLTE gegeben (maxwireless.de berichtete). Auf der CeBIT gab es nun die Gelegenheit, Voice over LTE mit dem Samsung Galaxy S5 SM-G900F und dem Sony Xperia Z3 ausführlich zu testen. Auch waren interessante Gespräche mit Mitarbeitern von Vodafone möglich, die für die Einführung von VoLTE verantwortlich waren. In diesem Artikel gibt es daher nicht nur einen Erfahrungsbericht zu VoLTE bei Vodafone, sondern auch einige Informationen zur benötigten Hardware und Software. Vier große Vorteile von VoLTE Voice over LTE bietet gegenüber herkömmlichen CS-Calls (CS steht für “Circuit Switched”, diese Technik wird bei GSM und UMTS angewendet) diverse Vorteile, welche man als Nutzer sofort merkt. So kann man nun zum Beispiel auch in den Regionen telefonieren, in denen als einzige Netz-Technologie ein LTE-Netz zur Verfügung steht. Bisher war an diesen Orten nur der Daten-Transfer möglich. Der zweite große Vorteil ist die viel kürzere Rufaufbauzeit. So dauert es laut Vodafone im Schnitt nur 2,2 bis 2,4 Sekunden, dann ist das Telefonat aufgebaut. Voraussetzung für eine solch kurze Rufaufbauzeit ist natürlich, dass beide Teilnehmer ein VoLTE-fähiges Telefon besitzen. Nutzt nur einer der beiden ein VoLTE Endgerät, so ist die Rufaufbauzeit natürlich trotzdem etwas schneller, aber nicht ganz so schnell wie sie sein könnte. Der dritte große Vorteil von VoLTE ist die deutlich gesteigerte Sprachqualität und die bessere Latenz. So wirkt die Sprachübertragung deutlich natürlicher und “schneller”, d.h. es gibt weniger Hall-Effekte und die Sprache wird einfach schneller übertragen. Es lässt sich schwer beschreiben, aber man hört es sofort! Auch der vierte große Vorteil lässt sich bereits nach kurzer Zeit beobachten: der Akku des Smartphones hält mit VoLTE deutlich länger als vorher, laut Vodafone spart VoLTE bis zu 30-40 Prozent im Vergleich zum CSFB-Verfahren, welches bislang eingesetzt wird. Warum? Ganz einfach: das energieaufwendige Wechseln in ein 2G- oder 3G-Netzwerk entfällt, das Endgerät kann viel länger im LTE-Netz verweilen. Endgerät und Firmware müssen stimmen Am besten funktioniert VoLTE natürlich, wenn beide Gesprächsteilnehmer ein entsprechend ausgerüstetes Endgerät nutzen und zudem (zumindest derzeit noch) im Vodafone LTE Netz eingebucht sind. Doch auch wenn der Gesprächspartner kein VoLTE Gerät nutzt, kann man selbst von VoLTE profitieren, zum Beispiel von der verbesserten Akku-Laufzeit und den etwas kürzeren Rufaufbauzeiten. Doch damit man Voice over LTE nutzen kann, muss man erst mal über ein passendes Endgerät und vor Allem über die neueste Firmware (Software-Version) verfügen. Aktuell (Stand: März 2015) werden nur das Sony Xperia Z3 und das Samsung Galaxy S5 unterstützt. Das Galaxy S5 signalisiert die VoLTE-Unterstützung sogar per Pfeil-Symbol in der Statusleiste neben dem LTE-Symbol (siehe Bild oben). Rich Communication Services (RCS)  Beim Sony Xperia Z3 besteht die Möglichkeit, während des Anrufs dem Gesprächspartner Dateien wie etwa Bilder zu senden oder weitere Multimedia-Dienste zu nutzen. Diese Rich Communication Serivces (RCS) erfordern keine separate App, sondern sind direkt im Telefon-Interface eingebunden – manche kennen es vielleicht vom Dienst “Joyn”. Natürlich muss der Partner ebenfalls ein VoLTE Telefon mit RCS-Unterstützung verwenden. Das Samsung Galaxy S5 kann aktuell noch kein RCS und es ist fraglich, ob noch ein entsprechendes Update kommen wird.


1 2 3
Folgen: