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Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

Letzte Beiträge

Samsung hat im Vorfeld der IFA mit der Gear S eine neue Smartwatch angekündigt. Die Samsung Gear S ist die erste Uhr von Samsung, welche einen Schacht für eine SIM-Karte hat und damit unabhängig von einem Smartphone betrieben werden kann. Die Smartwatch sieht mit ihrem gebogenen 2 Zoll OLED-Display zudem sehr futuristisch aus und ist technisch besser ausgestattet als der Vorgänger Gear 2. Auf eine integrierte Kamera muss man aber verzichten. Mobilfunk und GPS Die Samsung Gear S läuft mit dem Tizen Betriebssystem von Samsung und hat einen 300 mAh starken Akku, welcher etwa 2 Tage Betriebszeit ermöglichen soll. Zudem ist sie IP67 zertifiziert und kann daher auch kurze Zeit unter Wasser genutzt werden, etwa beim Duschen. Das Display ist gebogen, misst in der Diagonalen 2 Zoll und hat eine Auflösung von 480 x 380 Pixeln. Die Display-Technologie ist Super AMOLED, wie man es bereits von vielen anderen Samsung Geräten kennt. Eine weiter Besonderheit neben dem gebogenen Display ist auf jeden Fall das integrierte 3G Modul. Dieses ermöglicht Telefonate und Datenverbindungen über UMTS und GSM (UMTS: 900/2100 MHz). Damit zusammenhängend ist auch das GPS-Modul, welches bei den meisten anderen Smartwatches ebenfalls nicht vorhanden ist. Damit ist es zum Beispiel möglich, eine Fahradtour oder andere Sport-Aktivitäten aufzuzeichnen, ohne das Smartphone mitnehmen zu müssen. Nutzung unabhängig vom Smartphone Neben dem Mobilfunk-Modul sorgt auch das integrierte WLAN 802.11b/g/n für eine unabhängige Nutzung vom Smartphone. Möchte man die Uhr dennoch mit dem Smartphone koppeln, so steht Bluetooth 4.1 zur Verfügung. Der interne Speicher ist 4 Gigabyte groß und eignet sich zum Beispiel zum ablegen von Musik, der Arbeitsspeicher misst 512 Megabyte. Die Samsung Gear S ist laut Samsung ab Anfang Oktober verfügbar, der Preis steht noch nicht fest.


TP-Link hat heute mit dem M7350 einen neuen mobilen LTE-Router vorgestellt. Der MiFi Hotspot kann dank LTE Kategorie 4 Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s im Downlink erreichen, im Uplink sind bis zu 50 MBit/s möglich. Ein Display auf der Front informiert über wichtige Informationen wie etwa den Datenverbrauch und der integrierte Akku soll laut TP-Link etwa 8 Stunden durchhalten. Die Internetverbindung gibt der TP-Link M7350 über WLAN 802.11b/g/n an die angeschlossenen Endgeräte weiter – wahlweise auf 2,4 GHz oder auf 5 GHz. LTE Cat4 und Dualband-WLAN Das Modem des TP-Link M7350 unterstützt LTE Cat4 mit bis zu 150 MBit/s auf den für Deutschland wichtigen Frequenzbändern um 800, 1800 und 2600 Megahertz. Natürlich ist das Gerät auch abwärtskompatibel zu UMTS (900/2100 MHz) und GSM (850/900/1900/2100 MHz). Anschlüsse für eine externe Antenne gibt es leider nicht, der Nutzer muss sich also mit der internen Antenne zufrieden geben. Das WLAN-Modul ist (anders als bei den meisten anderen mobilen LTE-Routern in dieser Preisklasse) auch in der Lage, auf 5 GHz zu senden. Das ist insbesondere auf Messen oder an Orten interessant, an dem das 2,4 GHz Band überlastet ist. Display und starker Akku Der TP-Link M7350 zeigt wichtige Informationen wie etwa den Netzbetreiber, die Netztechnologie oder das verbrauchte Datenvolumen auf einem Display auf der Front an. Außerdem wird natürlich die Empfangsstärke und die verbleibende Akku-Kapazität eingeblendet. Der Akku liefert laut TP-Link eine Betriebszeit von bis zu 8 Stunden. Leider gibt es keine Angaben dazu, ob der Akku auswechselbar ist. Die Aufladung erfolgt via MicroUSB-Anschluss. Außerdem verfügt der TP-Link M7350 über einen Schacht für eine Speicherkarte (MicroSD, bis 32GB), sodass man das Gerät auch als Speichermedium verwenden kann. Der TP-Link M7350 ist ab September 2014 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 119 Euro im Handel erhältlich.


Asus hat mit dem TF303CL ein neues Tablet mit LTE-Modem vorgestellt. Das Gerät kann auf Wunsch mit einer Tastatur erweitert und so zu einem vollwertigen Laptop-Ersatz gemacht werden. Dabei ist es trotz guter technischer Ausstattung mit einer UVP von 349 Euro ohne Tastatur bzw. 399 Euro im Bundle mit Tastatur vergleichsweise günstig. Das Display misst 10 Zoll in der Diagonalen und als Prozessor kommt ein Intel Atom Z3745 QuadCore-Chip zum Einsatz. Android OS und LTE Cat4 Als Betriebssystem kommt beim Asus TF303CL Tablet Android in Version 4.4 KitKat zum Einsatz. Anders als bei dem meisten anderen Android-Tablets ist ein Mobilfunk-Modul integriert, sodass das Asus TF303CL ideal für das mobile Arbeiten geeignet ist. Dabei werden alle wichtigen Funktechnologien unterstützt, angefangen von 2G (GPRS/EDGE) über 3G (DC-HSPA+) bis hin zu LTE (Cat4). Im LTE-Netz sind Datenraten von bis zu 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink möglich. Externe Tastatur mit USB-Anschluss Das Display des Asus TF303CL ist 10 Zoll groß und löst mit 1920 x 1080 Pixel (FullHD) auf. Die Bedienung erfolgt im Tablet Modus ganz normal über den Touchscreen, mit der optional erhältlichen Tastatur kann das Gerät aber auch via TouchPad bedient werden. Die Tastatur bietet außerdem einen Fullsize USB 2.0 Anschluss, man kann also zum Beispiel problemlos einen USB-Stick mit dem Gerät verbinden. Der Akku hält laut Asus bis zu 10 Stunden durch. Neben der Verbindung über das Mobilfunknetz ist natürlich auch das surfen und arbeiten über WLAN möglich. Zudem ist Bluetooth integriert, etwa für die Verbindung von drahtlosen Headsets. Das Gehäuse besteht aus Plastik und ist leicht geriffelt, dies soll dem Gerät eine hochwertige Anmutung verleihen. Ab September erhältlich Das Asus TF303CL LTE-Tablet ist laut Asus ab September 2014 in den Farben blau und gold im Handel erhältlich. Die UVP beträgt – wie oben bereits erwähnt – 349 Euro für das Tablet ohne Tastatur und 399 Euro für das Bundle aus Tablet und Tastatur.


Der Schweizer Marktführer Swisscom hat heute angekündigt, die Netzversorgung in Gebäuden deutlich zu verbessern. Zwar können laut Swisscom bereits 94% der Bevölkerung das LTE-Netz benutzen und 99% das 2G- bzw. 3G-Netz, doch die Netzabdeckung in Gebäuden ist bekanntermaßen immer etwas schlechter. Hier kommen in der Zukunft nun zwei Verbesserungen zu tragen: schon in Kürze setzt die Swisscom neue Frequenzbänder ein und ab 2015 sollen mit einem entsprechend ausgerüsteten Gerät auch Telefonate in WLAN-Netzwerken möglich sein.  WLAN interworking kommt 2015 Die neue Technologie, mit der Handy-Telefonate auch über WLAN abgewickelt werden können, heißt WLAN-interworking. Der Nutzer merkt im Vergleich zur herkömmlichen Telefonie über das Mobilfunknetz keinen Unterschied, er ist ganz normal über seine Mobilfunkrufnummer erreichbar. Das eröffnet vielen Kunden sicherlich ganz neue Möglichkeiten, denn auch heute müssen viele Menschen zum Telefonieren immer noch das Stockwerk wechseln oder in abgelegenen Gegenden gar außer Haus gehen. Erste Smartphones, welche die Telefonie über WLAN unterstützen, werden laut Swisscom schon in den nächsten Monaten verfügbar sein. Möglicherweise sind damit die Apple iPhone Geräte mit iOS 8 gemeint, denn Apple hat eine entsprechende Funktion bei der Vorstellung von iOS 8 im Juni 2014 explizit beworben. Ob auch Netzbetreiber in Deutschland die Telefonie über WLAN-Netzwerke ermöglichen werden, ist derzeit noch unklar. Weder Vodafone noch die Deutsche Telekom oder Telefónica haben sich zu dem Thema bisher geäußert.


Im Vorfeld der IFA in Berlin hat die Telekom den neuen Speedstick LTE V vorgestellt, also die 5. Generation ihres LTE-Surfsticks. Es handelt sich beim Speedstick LTE V um einen Huawei E3372s-153 Stick, welcher über LTE Kategorie 4 Datenraten von bis zu 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink erlaubt. Leider ist LTE Kategorie 6 (bis 300 MBit/s) noch nicht an Bord, aber dafür dürfte der Speedstick LTE V auch deutlich günstiger zu haben sein, als entsprechende Modems mit LTE-Advanced Cat6. Wie seine Vorgänger verfügt der Telekom Speedstick LTE V über alle für einen USB-Surfstick wichtigen Funktionen und Anschlüsse, die Steuerung erfolgt über die Software “Telekom Internet Manager”, welche mit allen aktuellen Betriebssystemen (Windows und MAC OS X) kompatibel ist. Kompakter Formfaktor und LTE Cat4 Mit 88 x 28 x 11,5 Millimetern und einem Gewicht von deutlich unter 50 Gramm ist der Telekom Speedstick LTE V deutlich kompakter als seine Vorgänger. Leider ist die schwenkbare USB-Schnittstelle dem Rotstift zum Opfer gefallen, das Modem steht somit einige Zentimeter aus dem Laptop heraus. Bei der Technik wurde dagegen nicht gespart, hier kommt weiterhin ein Modem der Huawei-Tochter HiSilicon zum Einsatz, welches von GSM über UMTS samt DC-HSPA+ bis hin zu LTE Cat4 alle gängigen Funkstandards beherrscht. Im LTE-Netz (150 MBit/s down, 50 MBit/s up) kann der Speedstick LTE V auf 800/900/1800/2100/2600 Megahertz funken, im UMTS-Netz (42,2 MBit/s down, 5,76 MBit/s up) auf 9000/2100 MHz und im GSM-Netz auf 850/900/1800/1900 MHz. Zur Verbesserung der Empfangs- und Sendeleistung bietet der Telekom Speedstick LTE V alias Huawei E3372 zwei CRC-9 Anschlüsse für externe Antennen (oder eine MIMO-Antenne). Unter der abnehmbaren Front ist zudem ein Steckplatz für eine MicroSD-Speicherkarte vorhanden, mittels der man den Speedstick LTE V auch als Speichermedium verwenden kann. Als SIM-Karte kommt eine Mini-SIM (2FF Formfaktor) zum Einsatz. Nachfolger des Speedstick LTE III Anders als der Name vermuten lässt, ist der Speedstick LTE V nicht etwa der Nachfolger des Telekom Speedstick LTE IV (dieser wird von Alcatel hergestellt und verbleibt im Portfolio der Telekom), sondern um den Nachfolger des Speedstick LTE III. Der Speedstick LTE III wurde im Mai 2013 als Nachfolger des ersten Telekom LTE-Sticks eingeführt und wurde in den letzten Monaten standardmäßig zu neuen Datentarifen abgegeben. Speedstick LTE V in Kürze im Handel Der Telekom Speedstick LTE V ist in den nächsten Wochen erhältlich, sowohl im Online-Handel (z.B. bei Amazon.de) als auch im Shop vor Ort. Zum Preis liegen noch keine Informationen vor. Einen SIM- oder Net-Lock gibt es nicht, es können alle Karten verwendet werden (ggfs. muss ein neues Verbindungsprofil samt APN erstellt werden, wenn keine Telekom Karte verwendet wird). Wer lieber noch den Speedstick LTE III mit schwenkbarer USB-Schnittstelle erwerben möchte (etwa 90 Euro ohne Vertrag), der sollte sich beeilen: mit Erscheinen des Speedstick LTE V wird dieser nicht mehr hergestellt. Ein ausführliches Datenblatt zum Telekom Speedstick LTE V gibt es auch auf der Telekom Webseite als PDF.


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