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Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

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Ab Ende Mai bietet Vodafone als erster Anbieter in Deutschland WiFi-Calling an. Die Technik ermöglicht Telefonate an Orten, wo nur WLAN Empfang verfügbar ist und kein Mobilfunk-Netz zur Verfügung steht. Zum Start kommen allerdings nur sehr wenige Vodafone Kunden mit ausgesuchten Tarifen in den Genuss von WiFi-Calling und die Anzahl der unterstützten Endgeräte ist sehr beschränkt. Vodafone führt außerdem EVS (Enhanced Voice Service) in seinem LTE Netz ein. Mit dem neuen Audio-Codec soll die Gesprächsqualität im Vergleich zum jetzigen Stand nochmals deutlich verbessert werden. Voraussetzung ist auch hier ein Endgerät mit VoLTE Unterstützung und entsprechendem Firmware-Update. Tarife und Geräte für WiFi-Calling Vodafone hatte bereits im Frühjahr 2016 anlässlich der CeBIT angekündigt, für Geschäftskunden in Kürze neben VoLTE auch WiFi-Calling anbieten zu wollen. Ab dem 30. Mai ist es nun so weit und neben Geschäftskunden mit Vodafone Red Business+ Tarifen profitieren auch einige Privatkunden, nämlich all diejenigen mit Vodafone Red One Bündel-Tarif. Insgesamt dürfte sich der Nutzerkreis zum Marktstart stark in Grenzen halten, aber das ist von Vodafone vermutlich auch so gewollt – auch Voice over LTE (VoLTE) wurde nicht sofort für alle Kunden freigeschaltet. Vodafone verspricht aber in der Pressemeldung, dass im Laufe des Jahres 2016 noch weitere Tarif-Kombinationen in den Genuss von WiFi-Calling kommen werden. Als Endgeräte stehen zum Marktstart erst mal nur das Samsung Galaxy S6 und das Samsung Galaxy S6 edge zur Verfügung, also die 2015er Samsung Flaggschiff-Smartphones. Weitere WiFi-Calling Geräte werden im Laufe der nächsten Monate hinzu kommen, etwa die Galaxy S7 Serie und die Apple iPhone Modelle – zumindest sind diese Endgeräte im Ausland bereits bei einigen Providern mit WiFi-Calling im Einsatz. Auch Handover bei WiFi-Calling möglich Rein theoretisch könnte man WiFi-Calling mit gewöhnlichen Internet-Telefonie Diensten wie Skype vergleichen, doch die Technik ist wesentlich komplexer, denn sie muss natürlich möglichst gut mit dem Mobilfunk-Netz harmonieren. So ist zum Beispiel ein nahtloser Wechsel (Handover) in das LTE Netz möglich, wenn man aus der Reichweite des WLAN-Netzwerks herausgeht. Spezielle Apps werden für WiFi-Calling nicht benötigt, die Funktion ist fest in der Endgeräte-Software einprogrammiert. Ganz so stark integriert wie VoLTE ist WiFi-Calling bei Vodafone zum Start aber noch nicht, denn es wird kein Handover in das GSM- oder in das UMTS-Netz möglich sein. EVS und netzübergreifendes HD-Voice Vodafone steigert mit der Einführung von WiFi-Calling auch die Sprachqualität beim Telefonieren. So wird der neue Codec EVS (Enhanced Voice Service) eingeführt, welcher Telefonate in HiFi-Qualität ermöglichen soll. Firmware-Updates für bestehende Endgeräte sollen die Funktion in den kommenden Monaten nachrüsten, neue Smartphones werden künftig wohl oft direkt beim Markstart EVS unterstützen. Auch beim netzübergreifenden HD-Voice gibt es Fortschritte. So geht Vodafone davon aus, dass schon im Sommer 2016 erste Kunden per VoLTE in besonders guter Sprachqualität mit Kunden von Telefónica Deutschland und Telekom Deutschland telefonieren können. Bislang war HD-Voice nur für netzinterne VoLTE Telefonate verfügbar.


In China wurde vor wenigen Tagen das Honor V8 Smartphone vorgestellt, der Nachfolger für das durchaus beliebte Honor 7 Smartphone. Das Honor V8 hat, wie das neue Huawei Flaggschiff P9, eine Dual-Kamera auf der Rückseite und kommt sowohl in einer Variante mit 32 GB als auch in einer Variante mit 64 GB Speicher auf den Markt. Das Design wurde im Vergleich zum Honor 7 meiner Meinung nach etwas verbessert, das Gehäuse ist weiterhin aus Metall, scheint aber etwas mehr abgerundet und insgesamt „harmonischer“ gestaltet zu sein. Gute Technik zum günstigen Preis Das Honor V8 wird in China wahlweise mit 32GB oder 64 GB Speicher erhältlich sein, die 32GB Variante gibt es zudem einmal mit NFC und einmal ohne NFC, die 64GB Version hat immer NFC. Am günstigsten ist die 32GB Version ohne NFC, sie soll umgerechnet etwa 310 Euro kosten. Die teuerste Variante ist natürlich die mit 64GB, sie soll in etwa 380 Euro kosten. Als Prozessor kommt ein HiSilicon Kirin 950 Octa-Core zum Einsatz, der Arbeitsspeicher ist 4GB groß. Beim Betriebssystem setzt man auf Android in Version 6.0. Das Display ist mit 5,7 Zoll vergleichsweise groß geraten, die Auflösung liegt bei FullHD (32GB Version) bzw. QHD (64GB Version). Zum Vergleich: das Honor 7 hatte noch ein 5,2 Zoll großes Display. Die rückseitige Kamera ist das Highlight des Honor V8. Sie bietet zwei Linsen und Sensoren, wie auch das Huawei P9, allerdings wurde sie scheinbar nicht in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt, zumindest fehlt ein Hinweis darauf. Die Auflösung beträgt 12 Megapixel, wobei nur ein Sensor Farbfotos aufnimmt, der andere Sensor fertigt stets schwarz-weiss Fotos an. Der Akku hat eine Kapazität von 3.500 mAh und ist nicht wechselbar, aufgeladen wird er über einen USB Typ C Anschluss. Einen Fingerabdrucksensor gibt es natürlich auch wieder auf der Rückseite. Das Honor V8 ist standardmäßig Dual-SIM fähig, kann natürlich LTE und besitzt zusätzlich zu den zwei SIM-Slots noch einen Speicherkarten-Schacht für MicroSD Karten. Marktstart in Deutschland ungewiss Bislang wurde das Honor V8 nur für den chinesischen Markt vorgestellt, in Deutschland bzw. Europa ist das Honor 7 weiterhin das Topmodell des Herstellers. Allerdings war auch das Honor 7 zuerst einige Monate exklusiv in China erhältlich, bevor es dann im September 2015 den Weg nach Europa fand. Vermutlich wird also auch das Honor V8 im Spätsommer hier erhältlich sein, wobei wir gespannt sein können, welche der drei verschiedenen Versionen dann verkauft wird.


Samsung hat eine MicroSD Speicherkarte mit 256 Gigabyte Speicherplatz vorgestellt. Die Karte aus der Evo Plus Serie dürfte damit die derzeit größte verfügbare MicroSD Speicherkarte sein, bislang konnte Konkurrent SanDisk mit seiner 200 Gigabyte Karte diesen Titel für sich beanspruchen, diese Karte wurde im März 2015 vorgestellt und ist derzeit zu Preisen ab etwa 70 bis 80 Euro erhältlich. Die Samsung Evo Plus MicroSD mit 256GB Speicher wird zu einer UVP von 249 US Dollar auf den Markt kommen, also zu beginn erst mal deutlich mehr kosten. Speicher für Smartphones und co. Wer sich nun fragt, für welche Einsatzzwecke man eine solch große MicroSD Speicherkarte benötigt, der sei daran erinnert, dass viele aktuelle Smartphones mittlerweile Videos in 4K Auflösung oder auch FullHD Videos mit extrem hohen Framerates aufnehmen können. Diese Videos benötigen gerne mal ein halbes Gigabyte Speicherplatz pro Minute, sodass der Speicher schnell knapp werden kann. Mit einer großen Speicherkarte muss man also seltener Fotos und Videos löschen bzw. auf den PC übertragen. Nachdem in den vergangenen Jahren immer mehr Hersteller auf einen Speicherkarten-Schacht in ihren Top-Smartphones verzichtet hatten, scheint sich dieser Trend nun wieder umgekehrt zu haben. Aktuelle Flaggschiff-Modelle wie das LG G5, das Samsung Galaxy S7 edge oder das HTC 10 bieten die Möglichkeit, den Speicher unkompliziert zu erweitern. Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis Samsung liefert die 256GB EVO+ Speicherkarte mit 10 Jahren Garantie aus. Die Schreibgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei bis zu 90MB/s, die Lesegeschwindigkeit bei bis zu 95MB/s. Dies entspricht dem UHS-1 bzw. Class 10 Standard. Die Preisempfehlung von 249 US Dollar lässt erst mal einen recht hohen Euro-Preis für die 256GB große Speicherkarte erwarten. Wenn man bedenkt, dass 128GB große Karten derzeit ab etwa 35 Euro erhältlich sind, ist das natürlich ein schlechtes Angebot. Doch die Preise von Speicherkarten sinken erfahrungsgemäß sehr schnell, sodass es die Karte wohl schon nächstes Jahr für unter 100 Euro gibt.


Der Mobilfunk-Serviceprovider 1&1 bietet ab sofort eine Multi-Card Option an. Alle All-Net-Flat Vertragskunden im D-Netz können mit der Option bis zu zwei zusätzliche SIM-Karten zu ihrer bestehenden Karte hinzubestellen, zum Beispiel zur Nutzung in einem Tablet oder einem mobilen WLAN Router.  Je zusätzlicher SIM-Karte fällt ein monatlicher Basispreis von 2,99 Euro an, das Datenvolumen erhöht sich durch die Multi-Card Buchung nicht. Nur für 1&1 D-Netz Kunden Die 1&1 Multi-Card Tarifoption ist nur für Kunden buchbar, die einen 1&1 All-Net-Flat Vertrag im D-Netz (Vodafone Netz) gebucht haben. Auusgenommen sind die Tarife 1&1 All-Net-Flat Special und 1&1 All-Net 100 + SMS. Alle Kunden, die einen Tarif im E-Netz bei 1&1 gebucht haben, müssen vorerst auf die Multi-Card Option verzichten. Die Multi-Card nutzt das im zugrunde liegenden Hauptvertrag enthaltene Inklusiv-Volumen, zusätzliches Volumen wird zum Grundpreis von 2,99 Euro pro SIM-Karte nicht bereitgestellt. Flexibel zubuchbar Die 1&1 Multi-Card Option kann flexibel zum Tarif hinzugebucht werden. Maximal können zwei zusätzliche SIM-Karten bestellt werden, sodass insgesamt drei Karten mit dem gleichen Tarif nutzbar sind. Die Kündigungsfrist beträgt 14 Tage zum Monatsende, sofern man eine oder beide Multi-Cards nicht mehr benötigt. Ideal für Tablet & Co Die Multi-Card, bei anderen Anbietern auch Multi-SIM oder Ultra-Card genannt, eignet sich ideal zur Nutzung von Tablets, mobilen WLAN Routern oder Surfsticks, zumindest wenn man im Handy-Vertrag genügend Datenvolumen zur Verfügung hat und die zusätzlichen Geräte nur moderat nutzen will. Die Multi-Card Option ist meist günstiger als ein separater Datentarif für das Tablet oder den Surfstick und ist deutlich flexibler einsetzbar.


Das Honor 7 ist immer noch eines der besten Smartphones, wenn man das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich mit anderen Geräten betrachtet. Es bietet ein scharfes Display, ein Metall-Gehäuse, einen sehr schnellen Prozessor und ein flottes LTE-Modem mit Dual-SIM Funktion. Ab Montag, 02.05.2016, ist nun das Honor 7 Premium erhältlich. Dieses bietet für einen geringen Aufpreis nicht nur ein goldenes Gehäuse, sondern auch mehr internen Speicher. MediaMarkt wird das Honor 7 Premium in Deutschland exklusiv verkaufen. Neue Farbe und mehr Speicher Das Honor 7 Premium ist größtenteils identisch zum Honor 7, beim Design gibt es bis auf die neue Farbe gar keine Änderungen. Das Honor 7 Premium wird in gold/weiß angeboten, das normale Honor 7 dagegen in grau/schwarz und silber/weiß. Der interne Speicher ist nun 32 Gigabyte groß, wobei nur ein Teil davon für den Benutzer verfügbar ist, das Betriebssystem und vorinstallierte Programme belegen ein paar Gigabyte. Zum Vergleich: die Standard-Version des Honor 7 bietet nur 16 GB internen Speicher. Weiterhin besteht natürlich die Möglichkeit, eine MicroSD Speicherkarte zur Erweiterung zu nutzen, dann fällt allerdings die Möglichkeit weg, eine zweite SIM-Karte zu verwenden. Ebenfalls neu ist das Quick-Charge Netzteil, welches nur beim Honor 7 Premium mitgeliefert wird. Laut Hersteller kann man innerhalb von 30 Minuten rund 50% Akku-Kapazität erreichen. Preis und Verfügbarkeit Das Honor 7 Premium wird ab dem 2. Mai 2016 in Deutschland exklusiv von MediaMarkt verkauft werden. Der Preis liegt bei 349 Euro ohne Vertrag und ohne SIM-Lock – damit ist das Premium-Modell zumindest theoretisch genau so teuer wie das normale Honor 7. Allerdings sind beim normalen Honor 7 in der letzten Zeit kräftige Rabatte die Regel gewesen, sodass man oft nicht mehr als 270 Euro für das Gerät bezahlen musste. In der Realität fällt für das Honor 7 Premium also ein kleiner Aufpreis zur Standard-Version an, zumindest vorerst. Mein Testbericht zum Honor 7 findet ihr hier.


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