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AVM bietet mit der FRITZ!Box 7580 seit einigen Tagen einen neuen Router für den VDSL-Anschluss an. Als direkter Nachfolger der FRITZ!Box 7490 ist die 7580 sehr gut ausgestattet und bietet quasi alle Funktionen, welche man von einem aktuellen Router erwartet. Nachdem ich das Gerät im letzten Artikel schon kurz ausgepackt und vorgestellt hatte (Erster Eindruck: 1&1 BusinessServer AVM FRITZ!Box 7580), möchte ich in diesem Testbericht von meinen Erfahrungen mit dem Router im täglichen Einsatz an einem VDSL 50 Anschluss berichten. Da ich bislang eine AVM FRITZ!Box 7490 genutzt habe, wird diese im folgenden Test auch öfter als Vergleichsmodell herangezogen. WLAN: Im Nahbereich schneller als der Vorgänger Die auffälligste technische Neuerung der FRITZ!Box 7580 ist das WLAN-Funkmodul mit Multi-User MIMO Antennen-Technik (4×4 MU-MIMO). AVM wirbt mit einer maximalen Geschwindigkeit von 2.533 MBit/s, wobei über 5 GHz maximal 1.733 MBit/s und über 2,4 GHz maximal 800 MBit/s erreicht werden können. Voraussetzung ist natürlich ein Endgerät, welches ebenfalls 4×4 MIMO Antennen-Technik beherrscht. Mir stand ein solches Endgerät für den Test leider nicht zur Verfügung, dennoch wollte ich natürlich wissen, ob im Vergleich zur FRITZ!Box 7490 Änderungen mit einem „normalen“ Endgerät bemerkbar sind. Ich habe daher einige Tests mit meinem MacBook Pro durchgeführt, welches 3×3 MIMO WLAN mit bis zu 1.300 MBit/s kann. Dazu habe ich die beiden Router am exakt gleichen Standort nacheinander in Betrieb genommen und an verschiedenen Entfernungspunkten die Verbindungsgeschwindigkeit notiert. Die Tests sind sicher nicht wissenschaftlich korrekt durchgeführt, aber einen Anhaltspunkt über die WLAN-Performance geben sie auf jeden Fall. WLAN Tests mit der AVM FRITZ!Box 7580 und 7490 2 Meter, ohne Wand FRITZ!Box 7580 FRITZ!Box 7490 2,4 GHz 217 Mbit/s 59 Mbit/s 5 GHz 1.300 Mbit/s 527 Mbit/s 5 Meter, eine Wand FRITZ!Box 7580 FRITZ!Box 7490 2,4 GHz 78 Mbit/s 78 Mbit/s 5 GHz 117 Mbit/s 264 Mbit/s 7 Meter, 2 Wände FRITZ!Box 7580 FRITZ!Box 7490 2,4 GHz 117 Mbit/s 39 Mbit/s 5 GHz 58 Mbit/s 39 Mbit/s 15 Meter, 2 Wände FRITZ!Box 7580 FRITZ!Box 7490 2,4 GHz 2 Mbit/s 1 Mbit/s 5 GHz – – Testgerät: Apple MacBook Pro, 3×3 MIMO WLAN, max. 1.300 Mbit/s. Angegeben ist jeweils die Tx Datenrate, abgelesen im MacBook. Bezüglich der Reichweite konnte ich keine großen Unterschiede zwischen den beiden FRITZ!Box Modellen feststellen. Die Reichweite ist in Ordnung, aber nicht überragend. Im Nahbereich war die FRITZ!Box 7580 aber deutlich im Vorteil, insbesondere im 5 GHz Frequenzband konnten deutlich höhere Datenraten erreicht werden als mit der 7490, wie auch gut in der Tabelle oben sichtbar ist. Mit einem aktuellen 4×4 MIMO Endgerät dürfte sich der Vorsprung für die 7580 nochmals deutlich verbessern. Neues Design ist Geschmacksache Im Vergleich zu vielen vorherigen FRITZ!Box Modellen von AVM kommt bei der 7580 ein vollständig anderes Design zum Einsatz. Der Router wird nun „stehend“ anstatt „liegend“ betrieben, dies hat laut AVM einige Vorteile für die integrierten Antennen. Über Design kann man bekanntlich streiten, aber ich persönlich finde die neue Bauart durchaus gelungen. Die Verarbeitungsqualität war beim Testgerät einwandfrei. Nachdem die letzten Generationen der FRITZ!Box Modelle immer mehr Lüftungsschlitze verpasst bekommen haben, hat AVM die Hitzeentwicklung nun direkt im Design berücksichtigt und einen großen, quasi „unsichtbaren“ Lüftungsschlitz über die gesamte Gehäusebreite integriert. Funktioniert gut und ist wie gesagt optisch deutlich besser als die vielen kleinen Gitter bei 7390, 7490 und co. Bei der hier im Test vorgestellten 1&1 Version der FRITZ!Box 7580 ist das komplette Gehäuse in glänzendem schwarz gehalten, hier sind Fingerabdrücke leider sofort gut sichtbar, nach der Einrichtung bleibt daher nichts anderes übrig, als kurz mit dem Mikrofaser-Tuch über den Router zu wischen. Beim original AVM Gerät ohne 1&1 Branding ist der größte Teil in glänzend weißem Plastik gehalten, hier sind Fingerabdrücke weniger stark sichtbar. Deutlich verbessert wurde die optionale Wandmontage. Bei vorherigen FRITZ!Box Modellen musste man immer in sehr exaktem Abstand zwei Schrauben in die Wand bohren, damit der Router aufgehängt werden konnte. Bei der 7580 ist das ganze viel einfacher gelöst, man Schraubt einfach die mitgelieferte Halteplatte an die Wand und steckt die FRITZ!Box drauf – fertig. Ein aufwendiges Abmessen der Bohrstellen ist nicht mehr nötig. Funktioniert nur am IP Anschluss Das Modem der AVM FRITZ!Box 7580 kann mit allen gängigen DSL-Anschlüssen umgehen, unterstützt also sowohl ADSL als auch VDSL. Je nach Anbieter und Tarif sind derzeit bis zu 100 MBit/s im Downlink und bis zu 40 MBit/s im Uplink erreichbar, für diesen Test standen mir aber leider nur zwei VDSL Anschlüsse mit 50/10 MBit/s zur Verfügung, Vectoring konnte ich daher nicht testen. Das Modem hinterließ einen sehr guten und zuverlässigen Eindruck, einen Unterschied zum Modem der FRITZ!Box 7490 konnte ich ehrlich gesagt nicht feststellen. Auch an eher schlechteren VDSL Anschlüssen liefert die Box eine gute Leistung, insbesondere im Vergleich zur alten FRITZ!Box 7390. Vier verschiedene Zugangsarten Mit dem erstmals verbauten zusätzlichen WAN-Port bietet die AVM FRITZ!Box 7580 insgesamt vier Arten des Internet-Zugangs an: Internetzugriff über das integrierte Modem, Internetzugriff über WAN-Port, Internetzugriff über vorhandenes WLAN und Internetzugriff über ein externes Mobilfunk-Modem. Alle Zugangsarten sind einfach über den Menüpunkt Internet/Zugangsarten zu konfigurieren. Der Mobilfunk-Zugang kann wahlweise über einen USB LTE-Stick oder via USB-Tethering mit einem Android Smartphone eingerichtet werden. Wie das genau funktioniert, habe ich vor einiger Zeit bereits in einem kurzen Artikel erläutert. Anschlüsse und USB Speed Die Anschlüsse sind bei der AVM FRITZ!Box 7580 hauptsächlich auf der Rückseite untergebracht und werden vom Sockel/Standfuß des Routers geschützt. Es gibt vier Gigabit Ethernet Anschlüsse (RJ45), einen Gigabit WAN Anschluss (RJ45) für ein externes Kabel- oder Glasfaser-Modem sowie einen RJ45 Port für das DSL-Kabel. Natürlich sind auch wieder die üblichen Telefonanschlüsse für analoge Telefone vorhanden, 2x RJ11 und 2x TAE, wobei maximal 2 Telefone gleichzeitig per Kabel angeschlossen werden können. Weitere 6 Telefone können drahtlos per DECT mit der FRITZ!Box 7580 verbunden werden. Ein Schwachpunkt bisheriger AVM FRITZ!Box Modelle war die Geschwindigkeit der verbauten USB 3.0 Anschlüsse. Leider führt die 7580 diese Tradition fort, trotz mehrfacher Tests mit einer externen USB 3.0 Festplatte sowie einem schnellen USB-Stick konnten kaum mehr als 100 MBit/s (12 MB/s) im Lesen und Schreiben erreicht werden. Als ernsthafte Alternative zu einem richtigen NAS mit Gigabit Ethernet Anbindung ist die FRITZ!Bo 7580 daher leider nicht geeignet, für das Streaming gewöhnlicher Full-HD Filme von angeschlossenen USB-Medien reicht die Datenrate aber völlig aus. Gut zu wissen: standardmäßig ist nur der hintere der beiden USB Anschlüsse im Power Modus (USB 3.0) aktiviert, der seitliche muss bei Bedarf im Webinterface in den Power Modus gebracht werden. FRITZ!OS Betriebssystem Das Betriebssystem bzw. die Weboberfläche der FRITZ!Box 7580 unterscheidet sich nicht von der anderer AVM Router Modelle. Wenige Tage nach der Inbetriebnahme wurde bereits ein Firmware-Update auf die Versionsnummer 06.53 zur Installation angeboten. Die Aktualisierung über das Webinterface funktionierte erwartungsgemäß problemlos und schnell. Auf einen detaillierten Test der Software verzichte ich in diesem Testbericht, denn hier gibt es im Vergleich zu früheren Modellen kaum Neues zu berichten. Durch den zusätzlichen WAN-Anschluss auf der Rückseite stehen im Betrieb mit einem externen Modem nun alle vier LAN-Anschlüsse zur Verfügung, früher musste das externe Modem immer an LAN1 angeschlossen werden, wodurch dann nur noch 3 Anschlüsse regulär zur Verfügung standen. Im Webinterface kann man die Anschlüsse wahlweise auf Gigabit (Power Mode) bzw. 100 MBit/s (Green Mode) schalten, wobei der WAN-Port ab Werk im Power Mode läuft. Test-Fazit zur AVM FRITZ!Box 7580 Die neue AVM FRITZ!Box 7580 hat sich im Test als zuverlässiger und solider WLAN-Router mit gutem VDSL Modem gezeigt. Die WLAN-Leistung ist insbesondere im Nahbereich deutlich besser als beim Vorgänger-Modell FRITZ!Box 7490 und wenn man viele Endgeräte gleichzeitig im WLAN eingebucht hat, wird man von der Multi-User-MIMO Funktion profitieren können. Auch die neue Wandhalterung konnte durch einfache Handhabung überzeugen. Als negativer Punkt hat sich – wieder einmal – die USB-Schnittstelle herausgestellt. Der Datei-Transfer im Heimnetzwerk ist trotz USB 3.0 sehr langsam. Für wen lohnt sich nun ein Kauf der FRITZ!Box 7580? Ganz klar für alle, die eine möglichst schnelle WLAN-Verbindung brauchen. Wenn der Wechsel von einer alten FRITZ!Box 7390 oder gar 7270 ansteht, dann dürfte für viele Nutzer die 7580 ideal sein. Allerdings sind die Unterschiede im Vergleich zur 7490 – abgesehen vom WLAN – eher minimal, sodass auch ein Kauf des günstigeren Vorgängers noch eine sehr gute Entscheidung ist. Ein Umstieg von der FRITZ!Box 7490 auf die FRITZ!Box 7580 lohnt hingegen in den allerwenigsten Fällen und kann daher erst mal nicht empfohlen werden. Transparenz: Das Testgerät wurde mir freundlicherweise von 1&1 zum Test zur Verfügung gestellt. Die Beurteilung hat dies natürlich nicht beeinflusst und nach Beendigung des Tests wird die FRITZ!Box 7580 wieder an 1&1 zurück gesendet. Getestet wurde mit der Firmware-Version 6.53.


Bei einem Event in Paris hat Honor gestern den europäischen Markstart für sein neues Flaggschiff-Smartphone Honor 8 bekannt gegeben. Der Nachfolger des für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis beliebten Honor 7 ist ab sofort für knapp 400 Euro im vmall.eu Shop des Herstellers lieferbar, nachdem das Honor 8 bereits seit einigen Wochen in China verkauft wird. Highlights des neuen Honor 8 sind unter anderem das komplett neu gestaltete Design mit 2,5D Glas sowohl auf der Front als auch auf der Rückseite und die 12 Megapixel Dual-Kamera, welche man bereits vom Huawei P9 kennt. Neues Design mit viel Glas Das Honor 7 kam noch mit einer massiven Metall-Rückseite und einer flachen Display-Abdeckung aus Glas auf den Markt. Der Nachfolger Honor 8 bietet dagegen auf beiden Seiten eine Glasoberfläche, welche zu den Seiten hin leicht abgerundet ist. Damit dürfte das Gerät besser in der Hand liegen und insgesamt nicht mehr so kantig wirken. Der Rahmen besteht weiterhin aus Metall, sodass sich das Gerät schon rein von den Materialien her nicht vor deutlich teureren Oberklasse-Smartphones verstecken braucht. Das Honor 8 ist in den Farben Midnight Black, Pearl White und Sapphire Blue erhältlich. Alle drei Farben sind sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite sichtbar und auch der Rahmen ist entsprechend eingefärbt, sodass man ein einheitliches Erscheinungsbild hat. Gute Ausstattung Das Honor 8 ist technisch dem Huawei P9 recht ähnlich. Am ehesten wird das an der rückseitigen Dual-Kamera sichtbar, diese hat pro Sensor eine Auflösung von 12 Megapixel und soll besonders gute Aufnahmen ermöglichen. Der eine Sensor ist ein gewöhnlicher RGB Farb-Sensor, der andere ist ein Monochrom-Sensor. Wieder mit an Bord ist eine Dual-SIM Funktion sowie die Möglichkeit, den internen 32GB Speicher mit einer MicroSD Speicherkarte zu erweitern. Als Prozessor kommt ein HiSilicon Kirin 950 Octa-Core zum Einsatz, dieser läuft mit bis zu 2,3 GHz je Kern und ist mit 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Zudem gibt es einen i5 Coprozessor, welcher bei bestimmten Anwendungen für Beschleunigung sorgt. Das WLAN arbeitet sowohl auf 2,4 GHz als auch auf 5 GHz und neben GSM und UMTS unterstützt das Honor 8 natürlich auch LTE. Das LC-Display des Honor 8 ist 5,2 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel (Full HD). Damit entspricht es sowohl von der Größe als auch von der Auflösung her dem Display des Vorgänger-Modells.Außerdem wurde natürlich wieder ein schneller Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite integriert. Neu ist die NFC-Funktionalität, auch wenn ein Secure Element für sicheren Zahlungsverkehr leider fehlt. Der integrierte Akku ist 3.000 mAh stark. Über den integrierten USB Typ C Anschluss kann man das Honor 8 innerhalb von 30 Minuten von 0 auf 50% aufladen. Ab sofort erhältlich Das Honor 8 ist ab sofort zu einer UVP von 399 Euro erhältlich. Damit ist es deutlich teurer als das Honor 7 beim Marktstart vor einem Jahr (damals 349€, zum Markstart auf 299€ reduziert). Dennoch ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut, wenn man die technischen Daten des Honor 8 mit denen von ähnlich teuren Konkurrenz-Produkten vergleicht. Wer noch einige Wochen warten kann, wird das Gerät aber sicher auch bald für rund 350 Euro erwerben können, so zum Beispiel bei einer der zahlreichen Gutschein-Aktionen im Honor-Shop vmall.eu.


SAS Technologies hat in Zusammenarbeit mit der Telekom ein Tracking-System für Marathonläufer, Triathleten und Co entwickelt. Bei Wettkämpfen übermittelt Live Rank Position, Zeiten und optional die Herzfrequenz der Sportler in Echtzeit auf Smartphone, Computer und Tablet der Zuschauer. Das System ist so groß wie eine Streichholzschachtel. Der Sportler befestigt sie beispielsweise am Startnummernband. Es besteht aus einer SIM-Karte, einem GPS-Modul und weiteren Sensoren. Alle zehn Sekunden überträgt LiveRank die Daten seines Trägers per Mobilfunknetz der Telekom an eine Cloud-Plattform. Über das Web Portal oder in der Smartphone-App erfahren Zuschauer von nah und fern in Beinahe-Echtzeit, wie das Rennen steht. Auf einer Karte im Web überblickt der Beobachter live am Tablet, Smartphone oder PC metergenau die Position aller vernetzten Athleten. Darüber hinaus funkt LiveRank die Geschwindigkeit eines Sportlers, die Schrittzahl und kalkuliert die aktuelle Gesamtzeit bis zum Zieleinlauf. Alle Live-Daten lassen sich auch filtern, zum Beispiel nach Altersklassen. Um den persönlichen Favoriten nicht aus den Augen zu verlieren, markiert der Zuschauer ihn einfach auf der Karte. Optional misst und überträgt das LiveRank-System zudem die Herzfrequenz, einfach via Bluetooth-Schnittstelle vom Brustgurt. Im Notfall kommt die SOS-Funktion von LiveRank zum Einsatz. Der Träger sendet über die Lösung einen Notruf samt GPS-Koordinaten an die Rettungsstelle oder eine zuvor festgelegte Person. Für störungsfreien Empfang sorgt in Deutschland das Netz der Telekom. Den Live-Test hat das System im Juli bei der Challenge Roth 2016 bestanden, dem weltgrößten Langdistanz-Triathlon. 130 Athleten hatten die Tracking-Lösung mit auf der Strecke, auch der neue Weltrekordhalter Jan Frodeno. Als der Ironman-Weltmeister die Langdistanz in einer Fabelzeit von 7:35:39 absolvierte, unterbot er damit nicht nur die bisherige Bestzeit um fast sechs Minuten, sondern ließ es die Zuschauer auf Tablet, Smartphone und Computer zeitgleich mit den Offiziellen wissen. Transparenz: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen vergüteten Gastartikel. Quelle der Bilder und Grafiken: Deutsche Telekom.


Der Berliner Netzwerk-Spezialist AVM hat heute bekannt gegeben, dass die im Frühjahr 2016 vorgestellte FRITZ!Box 7580 ab sofort im Handel erhältlich ist. Die FRITZ!Box 7580 ist das neue Topmodell von AVM für den (V)DSL-Anschluss und Nachfolger der sehr beliebten FRITZ!Box 7490. Das Design unterscheidet sich deutlich von bisherigen AVM Router-Modellen und auch bei der Technik gibt es einige Änderungen, so bietet die FRITZ!Box 7580 zum Beispiel Multi-User MIMO WLAN Support. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 289 Euro. Neues Design Die AVM FRITZ!Box 7580 sieht anders aus als viele bisherige DSL-Router von AVM. Das Gehäuse besteht fast vollständig aus glänzend weißem Plastik und die Box ist nun nicht mehr für den „liegenden“ Betrieb vorgesehen, sondern wird hochkant betrieben. Der Standfuß ist im für AVM typischen Weinrot gehalten und ist auf der Unterseite von Lüftungsschlitzen durchzogen. Auf Wunsch kann die FRITZ!Box 7580 an der Wand montiert werden, eine entsprechende Montageplatte ist im Lieferumfang enthalten. Vollausstattung mit MU-MIMO WLAN Die AVM FRITZ!Box 7580 ist als Nachfolger der 7490 das neue Topmodell von AVM für den VDSL-Anschluss und kommt daher natürlich mit einer sehr guten Ausstattung daher. Das Modem ist für alle gängigen DSL-Anschlussarten von ADSL bis hin zu VDSL-Vectoring geeignet, je nach Tarif und Anbieter sind somit bis zu 100 Mbit/s im Downlink erreichbar. Auffälligste Änderungen im Vergleich zum Vorgänger sind der integrierte WAN-Anschluss für die Verbindung zu einem externen Glasfaser- oder Kabelmodem sowie das WLAN-Funkmodul mit Multi-User MIMO (MU-MIMO). Die FRITZ!Box 7580 erreicht über WLAN Geschwindigkeiten von bis zu 1.733 Mbit/s im 5 GHz Frequenzbereich und bis zu 800 Mbit/s im 2,4 GHz Bereich. Natürlich ist der Router auch abwärtskompatibel zu langsameren und älteren WLAN-Standards, immerhin unterstützen erst wenige WLAN-Endgeräte MU-MIMO. Vier Gigabit LAN-Anschlüsse, zwei USB 3.0 Anschlüsse, zwei Anschlüsse für analoge Telefone und ein ISDN S0 Bus gehören fast schon zur Selbstverständlichkeit, immerhin hat auch der Vorgänger schon diese Anschlüsse gehabt. Eine vollwertige Telefonanlage mit DECT Telefonie ist ebenfalls integriert. Ab sofort im Handel verfügbar Erste Händler haben die neue FRITZ!Box 7580 ab sofort als lieferbar gelistet, zum Beispiel die Elektronik-Kette Media Markt. Dort erhält man den VDSL-Router zum Preis von 289 Euro – was genau der UVP entspricht. Tipp: wer sparen möchte, sollte noch ein paar Wochen warten, dann ist die Verfügbarkeit besser und die Preise dürften etwas sinken. Unboxing und erster Eindruck Beim Anbieter 1&1 ist die FRITZ!Box 7580 schon seit einigen Tagen erhältlich. Wir von maxwireless.de konnten bereits unser Testgerät auspacken und in Betrieb nehmen – einen ersten Eindruck mit vielen Bildern und Unboxing-Video gibt es in diesem Artikel. Ein Testbericht der AVM FRITZ!Box 7580 folgt in den nächsten Tagen.


Der Anbieter 1&1 hat eine Aggregator-Plattform gestartet, welche die Nutzung von Glasfaser-Anschlüssen kleinerer Netzbetreiber durch 1&1 erlaubt. Als ersten Partner hat man heute wilhelm.tel bekannt gegeben, der Anbieter ist hauptsächlich in Norddeutschland in der Region rund um Hamburg aktiv und bietet dort Glasfaser-Anschlüsse mit FTTB und FTTH Technik. Als Basis dient für 1&1 das vorhandene 1&1 Versatel Glasfaser-Netz, die eigentlichen Hausanschlüsse sollen künftig über die sogenannten City-Carrier realisiert werden. Das Angebot richtet sich – im Gegensatz zu den Direktanschlüssen von 1&1 Versatel – auch an Privatkunden. 1&1 Aggregator-Plattform Martin Witt, Vorstandsvorsitzender der 1&1 Telecommunication SE, erklärt die neue Aggregator-Plattform von 1&1 folgendermaßen: „Einige Stadtnetzbetreiber bieten bereits Glasfaseranschlüsse an, ein flächendeckendes Angebot gibt es aber noch nicht. Genau dort setzt unsere neue Plattform an: Indem wir die einzelnen Netze an unsere Plattform anschließen und zu einer zusammenhängenden Infrastruktur vereinen, ist es uns möglich, Glasfaser-Hausanschlüsse in vielen Regionen Deutschlands zugänglich zu machen“. Ziel ist es also, 1&1 Kunden deutschlandweit ein einheitliches Glasfaser-Produkt bieten zu können, ohne dafür zwingend auf eigene Infrastruktur bis hin zum Kunden angewiesen zu sein. Vorteile für 1&1 sowie City-Carrier Auch wenn es auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen mag, für die vielen Stadtnetzbetreiber könnte das Konzept von 1&1 durchaus lohnenswert sein. Bestehende Glasfaser-Netze können so deutlich besser und schneller ausgelastet werden und Neubauprojekte rechnen sich durch die zusätzlichen zu erwartenden Kunden deutlich schneller. Bislang haben die meisten Stadtnetzbetreiber oder Stadtwerke ihre Glasfaser-Netze komplett eigenständig vermarktet und keine Drittanbieter auf ihr Netz gelassen, doch eine nicht unerhebliche Zahl von Kunden sind nicht ohne weiteres vom Angebot zu überzeugen, zum Beispiel weil sie generell Vorbehalte gegenüber einem City-Carrier haben oder weil sie bei ihrem bisherigen Anbieter bleiben möchten. Zwar dürfte ein direktes Vertragsverhältnis mit dem Endkunden auch künftig einen höheren Ertrag für die City-Carrier versprechen, doch als Ergänzung ist der Verkauf von Leistungen an andere Anbieter sicher lohnenswert. 1&1 kann hier als bekannte Marke indirekt also für den weiteren Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen in Deutschland sorgen. So sieht es auch Theo Weirich, Geschäftsführer wilhelm.tel GmbH: „Ich bin sehr erfreut, dass 1&1 sich entschlossen hat auf innovative Glasfaseranschlüsse zu setzen und deren Ausbau und Einsatz zu fördern. Ebenso ist es ermutigend mit einem weiteren großen Anbieter den Wettbewerb in einer Großstadt auf Augenhöhe aufzunehmen und damit die Führungsrolle in der Region weiter voranzutreiben.“ Weitere Anbieter denkbar, auch FTTC Zum Beginn ist erst mal nur der Anbieter wilhelm.tel an die 1&1 Aggregator-Plattform angeschlossen. Künftig werden aber sicher auch noch andere Anbieter hinzugefügt, sodass Glasfaser-Anschlüsse auch in anderen Regionen für 1&1 Kunden verfügbar werden. In der Zukunft ist laut 1&1 auch eine Ausweitung der Plattform auf FTTC Anschlüsse denkbar, damit könnte 1&1 nochmals deutlich mehr Kunden mit schnellem Internet versorgen, auch wenn die Geschwindigkeit natürlich nicht mit mit FTTB oder FTTH mithalten kann. Bislang realisiert 1&1 seine DSL- und VDSL-Anschlüsse hauptsächlich über das Netz der Deutschen Telekom, das Glasfaser-Netz der Telekom wird dagegen nicht verwendet und ist auch bislang nicht an die Aggregator-Plattform angeschlossen. FTTH: Fiber to the Home (Glasfaser bis in die Wohnung) FTTB: Fiber to the Building (Glasfaser bis ans Haus) FTTC: Fiber to the Curb (Glasfaser bis zum Bordstein)


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