maxwireless.de

Auf maxwireless.de berichten wir über aktuelle Smartphones, Datengeräte und Netztechnik sowie Tarife. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Themen Surfstick, Router und mobilen WLAN-Hotspots, immer öfter auch in Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Aktuell arbeiten zwei Autoren für maxwireless.de.

Letzte Beiträge

USB-Surfsticks werden immer stärker durch mobile Hotspots mit Akku verdrängt, doch mit dem E3272 bringt Huawei in diesen Tagen noch mal einen LTE-Stick mit aktueller Hardware auf den Markt. Der Huawei E3272 ist im “Stick-Formfaktor” gehalten, der USB-Anschluss ist also starr und nicht wie etwa beim Vorgängermodell Huawei E3276 schwenkbar (“Rotator-Formfaktor”). Die maximale Geschwindigkeit beträgt 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s im Uplink, dies entspricht LTE der Kategorie 4. Im Vergleich zu früheren LTE-Surfsticks soll der Huawei E3272 mit Abmessungen von 93,3 mm x 30 mm x 13,3 mm und einem Gewicht von 35 Gramm vor Allem deutlich leichter sein, technisch gibt es zur vorherigen Generation jedoch kaum Unterschiede. HiLink Funktion ohne Software-Installation Beim E3272 setzt Huawei auf die HiLink Funktion, welche den Betrieb des Surfsticks völlig ohne Software ermöglicht. Beim ersten Einstecken in den PC werden lediglich einige Treiber installiert, die Konfiguration und die Bedienung erfolgen dann jedoch vollständig über den Browser. Das verhindert nicht nur Kompatibilitätsprobleme mit diversen Computersystemen, auch die Verbindungszeit wird drastisch verkürzt. Huawei verspricht einen Verbindungsaufbau in nur wenigen Sekunden nach dem Einstecken des Modems. Gute technische Ausstattung Wie bei den meisten anderen Datengeräten setzt Huawei auch beim E3272 auf einen Modem-Chipsatz von der eigenen Tochter HiSilicon. Dieser ermöglicht neben LTE Kategorie 4 auch UMTS mit DC-HSPA+ (bis zu 42,2 MBit/s im Downlink) und natürlich GSM mit Datenbeschleuniger EDGE. Die unterstützten Frequenzbänder sind okay, insbesondere im UMTS-Bereich aber etwas mager, um den E3272 für eine weltweite Nutzung empfehlen zu können: LTE: 800/900/1800/2100/2600 MHz UMTS: 900/2100 MHz GSM: 850/900/1800/1900 MHz Der USB-Anschluss wird durch eine Kappe geschützt, leider ist diese nicht mit einem Band am Stick befestigt, wie man es etwa vom Vodafone K5150 LTE-Stick kennt. An den Seiten befinden sich zwei Anschlüsse für externe Antennen (2×2 MIMO), außerdem ist ein Schacht für MicroSD-Speicherkarten vorhanden, sodass man den Huawei E3272 LTE-Stick auch als Speichermedium verwenden kann. Die Systemanforderungen sind relativ gering, so muss man lediglich ein Windows-System mit Windows XP (Servicepack 3), Windows Vista (Servicepack 1), Windows 7 oder Windows 8 besitzen, alternativ kann man natürlich auch ein System mit MAC OS X einsetzen, hier muss mindestens OS X in Version 10.6 oder höher installiert sein. Verfügbarkeit Der Huawei E3272 LTE-Stick ist ab sofort im Handel erhältlich, ohne Vertrag und ohne Lock kostet der Stick etwa 100 Euro. Die Netzbetreiber bieten das Modem in Deutschland noch nicht an, in Österreich kann man es allerdings beim Anbieter “3″ erwerben.


Mit dem Huawei E5330 ist seit wenigen Tagen ein neuer mobiler UMTS-Hotspot (“MiFi-Router”) im Handel erhältlich. Mit einem Verkaufspreis von rund 60 Euro gehört der E5330 zu den günstigsten Geräten dieser Bauart, nur der Vorgänger Huawei E5220 ist mit rund 45 Euro noch deutlich günstiger. Der Huawei E5330 ist in den Farben schwarz und weiß verfügbar und bietet bis zu 10 WLAN-Geräten einfachen Zugriff auf das mobile Internet. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 21,6 MBit/s bei Nutzung von HSPA+ im UMTS Netz, wobei in der Realität eher Geschwindigkeiten bis maximal 16 MBit/s erreicht werden dürften. Im folgenden stelle ich euch den Huawei E5330 Router etwas genauer vor. Geringe Abmessungen und wechselbarer Akku Der Huawei E5330 ist mit 92,8 x 60 x 14,4 Millimetern recht klein und gehört damit zu den kompaktesten mobilen UMTS-Hotspots. Auf der Front findet man 5 LEDs, die in grüner Farbe leuchten und den Betriebsstatus von WLAN, Netzstärke und Akku anzeigen. Außerdem wird signalisiert, ob eine neue SMS eingetroffen ist und natürlich ob der Huawei E5330 eingeschaltet ist. Ein Display, wie man es von teureren Hotspots wie etwa dem Huawei E5372 kennt, gibt es beim E5330 nicht. Mit dem 1500 mAh großen Akku soll der Hotspot laut Huawei eine Betriebszeit von etwa 6 Stunden schaffen. Die Standby-Zeit liegt bei 300 Stunden. Der Akku ist für den Nutzer problemlos wechselbar, sodass man auf längeren Reisen auch noch weitere Akkus mitnehmen kann, wenn kein Ladegerät zur Verfügung steht. HSPA+ mit bis zu 21,6 MBit/s Mit rund 60 Euro ohne Vertrag ist der Huawei E5330 sehr günstig, daher unterstützt er auch nicht die allerneuesten Mobilfunktechnologien. So werden im UMTS-Netz maximal 21,6 MBit/s über HSPA+ erreicht, der Datenbeschleuniger DC-HSPA+ ist nicht nutzbar. Die Anbindung der Endgeräte erfolgt über WLAN, das integrierte Funkmodul im Huawei E5330 funkt im 2,4 GHz Band (WLAN 802.11 b/g/n) und erreicht Brutto-Datenraten von bis zu 72 MBit/s. Da im UMTS-Betrieb nur die Frequenzbänder um 900 und 2100 MHz unterstützt werden, eignet sich der Huawei E5330 nur begrenzt für den Einsatz außerhalb Europas. Auf Komfort-Funktionen wie einen Anschluss für eine externe Antenne zur Empfangsverbesserung oder einen MicroSD-Schacht muss man beim Huawei E5330 verzichten. Die Einrichtung und Bedienung erfolgt entweder direkt am Browser über das Webinterface oder über die Huawei Mobile WiFi App, welche für Android und iOS verfügbar ist. Der Huawei E5330 ist ab sofort für rund 60 Euro ohne Vertrag und ohne Lock im Handel erhältlich, im Lieferumfang befindet sich neben dem Router noch ein USB-Ladegerät, ein USB-Kabel und eine Kurzanleitung.


Mit dem Dot View Case hat HTC für sein neues Flaggschiff-Smartphone HTC One (M8) eine sehr interessante Schutzhülle vorgestellt. Das Dot View Case wird wie eine klassische Schutzhülle um die Rückseite des HTC One (M8) geklemmt und bietet so ausreichend Schutz vor Stürzen oder Beschädigungen durch Berührung mit anderen Gegenständen in der Hosentasche. Die Front ist aufklappbar und besitzt viele kleine Löcher, deren Nutzen erst später zur Erscheinung kommt: diverse Informationen wie Wetter, Uhrzeit und entgangene Anrufe werden als Piktogramme dargestellt und können auch bei geschlossener Schutzhülle gesehen werden. Berührungsempfindliche Schutzhülle Die komplette Vorderseite ist berührungsempfindlich, so können zum Beispiel Anrufe entgegen genommen werden, ohne den Displayschutz beiseite zu klappen. Mit knapp 40 Euro ist das Dot View Case zwar nicht günstig, aber man hat definitiv eine einzigartige Schutzhülle mit cleverem Mehrwert. Mein Kollege Daniil von tblt.de konnte das Case bereits genauer testen – im folgenden Video berichtet er von seinen Erfahrungen und zeigt die Funktionen des Dot View Case detailliert:


Die Deutsche Telekom wird ab Mai neue Datentarife für die mobile Datennutzung auf dem Tablet oder Laptop einführen. Die neuen “Data Comfort” Tarife ersetzen die bisherigen Mobile Data Tarife, welche bereits seit einigen Jahren erhältlich sind. Insgesamt wird das Portfolio etwas schlanker, vor Allem aber werden die Tarife deutlich günstiger. Auf teure Tarife für Vielnutzer verzichtet die Telekom beim neuen Portfolio komplett, dafür werden die Tarife auch in Verbindung mit einem Tablet preislich noch sehr attraktiv sein. Die neuen Tarife werden auch als CombiCard erhältlich sein, LTE ist in jedem Tarif enthalten. Weniger Volumen und günstigere Preise Ab dem 6. Mai 2014 wird es nur noch drei Datentarife bei der Deutschen Telekom geben: Data Comfort S, M und L. Diese Tarife sind hauptsächlich für die mobile Datennutzung auf Tablet oder Laptop gedacht, für die stationäre Nutzung sind natürlich weiterhin die Call & Surf via Funk Tarife im Sortiment, diese beinahlten im Gegensatz zu den Data Comfort Tarifen auch eine Telefon-Funktion. Der Data Comfort S Tarif kostet 14,95€ und beinhaltet 1 GB Datenvolumen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 MBit/s im Downlink. Der nächstgrößere Tarif heißt Data Comfort M und bietet für 19,95€ ein Volumen von 2 GB bei einer maximalen Downlink-Geschwindigkeit von 50 MBit/s. Im größten Tarif, dem Data Comfort L, sind 5 GB Volumen mit bis zu 150 MBit/s enthalten, der monatliche Grundpreis beträgt hier 29,95€. In der folgenden Grafik sind die neuen Tarife noch mal tabellarisch dargestellt, auch im Vergleich mit den alten Mobile Data Tarifen: Es fällt auf, dass die beiden großen Tarife mehr oder weniger ersatzlos gestrichen wurden. Dafür sind die kleineren Tarife deutlich aufgewertet worden: so bekommt man zum Beispiel statt 3 GB nun 5 GB für monatlich 29,95€ und hat zudem noch eine deutlich höhere Maximalgeschwindigkeit. Für Normalnutzer ist das neue Tarif-Portfolio daher deutlich besser, es bietet nicht nur mehr Inklusivleistung als vorher, sondern auch einen weiteren Tarif in der Preisklasse um 20 Euro. Tablets gegen Aufpreis, CombiCard günstiger Alle Nutzer, die zum Tarif gerne ein Tablet oder ein hochwertiges Datengerät dazu haben möchten, zahlen monatlich 5 Euro bzw. 10 Euro Aufpreis und ggfs. eine Einmalzahlung für die Hardware, so wie man es auch von den bisherigen Tarifen schon kennt. Besitzt man bereits einen Telekom Tarif (Festnetz- oder Mobilfunk), so kann man die Tarife auch als CombiCard buchen: so lange der andere Tarif besteht, erhält man 5 Euro Rabatt auf den Datentarif. Die Preise für zusätzliches Datenvolumen (“SpeedOn”) sind noch nicht bekannt, bisher konnte man in den Telekom Datentarifen das Volumen immer für 14,95€ komplett zurücksetzen lassen.


Das HTC One (M8) ist das 2014er Flaggschiff-Smartphone von HTC und seit wenigen Tagen im Handel erhältlich. Es gilt als direkter Konkurrent des Samsung Galaxy S5, welches ebenfalls in diesen Tagen auf den Markt kommt. HTC setzt beim One (M8) weiterhin schwerpunktmäßig auf Kamera und Sound, doch auch das Gehäuse setzt Maßstäbe und ist zumindest im Android-Bereich absolut einzigartig. Ich konnte das Gerät bereits ausführlich testen, dabei habe ich nicht nur die stark beworbenen Multimedia-Funktionen ausprobiert, sondern das Gerät auch auf die Basis-Funktionen wie Telefonie und Empfangsleistung hin getestet. Hochwertiges Aluminium-Gehäuse Das HTC One (M8) wird in einem schmalen Karton ausgeliefert, der neben dem Smartphone noch ein Netzteil (Output: 5V, 1,5A), ein USB zu MicroUSB-Kabel und ein In-Ear Headset enthält. Eine Besonderheit stellt die ebenfalls mitgelieferte Gummi-Hülle dar, diese macht einen recht hochwertigen Eindruck und schützt das Gerät vor Kratzern und Beschädigungen. Für die meisten Nutzer dürfte die Hülle völlig ausreichen, sodass der sonst übliche Kauf einer separaten Tasche entfällt. Weiterhin ist im Lieferumfang natürlich eine Schnellstartanleitung und ein Garantiehinweis enthalten, außerdem wird eine kleine Nadel mitgeliefert, mit der man den Schlitten für die Simkarte vom Typ 4FF (Nano-SIM) aus dem Gerät herauslösen kann. Wenn man das HTC One (M8) das erste Mal in der Hand hält, wird man direkt vom extrem hochwertigen Gehäuse überrascht sein. HTC hat es geschafft, das Gehäuse im Vergleich zum Vorgänger noch einmal deutlich zu verbessern, so besteht das Gerät nun vollständig aus Metall, nur die Lautsprecher-Abdeckungen und die Aussparungen für die Antennen sind weiterhin aus Plastik. Das HTC One (M8) wird zu den Seiten hin schmaler und ist deutlich abgerundet, daher liegt es trotz seiner enormen Abmessungen noch recht gut in der Hand. Eine Einhandbedienung – wie sie etwa beim Apple iPhone 5s problemlos möglich ist – ist beim One (M8) aber auf keinen Fall möglich. Dafür ist das Display mit 5 Zoll (12,7 cm) in der Diagonalen aber auch deutlich größer als beim iPhone, was insbesondere bei Multimedia-Funktionen Vorteile bietet. HTC bietet das One (M8) übrigens in den Farben metallgrau, silber und gold an, wobei silber und gold ein mattes Gehäuse haben und das (hier im Test gezeigte) metallgraue gebürsteten Stahl bietet. Auf der Front findet man beim HTC One (M8) keine Tasten mehr. Diese werden im Display dargestellt, sofern sie benötigt werden. Oberhalb und unterhalb des Displays befindet sich jeweils ein Lautsprecher, dazu gleich mehr. Außerdem gibt es eine Benachrichtigungs-LED 5 Megapixel Frontkamera, welche zudem 1080p FullHD-Videos aufzeichnen kann. Bei der LED könnte man beanstanden, dass diese maximal 5 Minuten lang blinkt, hier wäre eine Einstellungsmöglichkeit für diese Funktion durchaus sinnvoll. Auf der rechten Seite hat HTC die Lautstärkewippe angebracht, welche ebenfalls aus Metall ist und einen guten Druckpunkt besitzt. Darüber befindet sich der Schacht für die MicroSD-Speicherkarte, der 16 GB große interne Speicher kann so auf Wunsch um bis zu 128 GB erweitert werden. Auf der linken Seite gibt es keine Tasten, hier ist nur der SIM-Schacht platziert. Unten am Gerät ist sind der 3,5mm Klinkenanschluss und der MicroUSB-Anschluss zu finden. Auf der Rückseite ist mittig das HTC Logo zu sehen, darüber die Hauptkamera mit einer Auflösung von 4 Megapixeln (Ultrapixel-Kamera, wie HTC es nennt). Die eigentliche Besonderheit ist über der Hauptkamera zu finden: eine zweite Linse (“Duo-Kamera”) misst die Entfernung zu den Objekten und erlaubt es, im Nachtrag den Fokus im Bild nochmal zu verändern. Für Aufnahmen im dunkeln ist ein Dual-LED-Flash verbaut, welcher – wie beim Apple iPhone 5s – neben einer weißen LED auch eine gelbe LED hat, damit die Farben im Foto natürlicher wirken. Display, Kamera und Lautsprecher Das Display wurde im Vergleich zum Vorgänger HTC One (M7) nochmals vergrößert und misst nun 5 Zoll in der Diagonalen. Durch die hohe Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full-HD) bietet es eine sehr scharfe Darstellung, Farben sehen sehr natürlich aus. Die Leuchtkraft des Displays reicht aus, um das Gerät auch in der Sonne gut benutzen zu können. Eine Besonderheit sind die sogenannten “Motion Launch Gesten”. Sie erlauben das Entsperren des HTC One (M8) auch bei ausgeschaltetem Display. Streicht man etwa von unten nach oben, so landet man sofort auf dem Home-Screen. Mit einem Doppel-Tap kommt man auf den Sperrbildschirm und kann so zum Beispiel entgangene Anrufe oder Nachrichten sehen. Da der Power-Button oben am Gerät platziert ist und mit einer Hand nur schwer zu erreichen ist, sind die Gesten eine wirklich praktische Funktion, die man schon nach wenigen Minuten zu schätzen weis. Die Kamera konnte im Test nur teilweise überzeugen. So sehen die Fotos bei gutem Licht und Sonnenschein wirklich ausgezeichnet aus, die geringe Auflösung von nur 4 Megapixeln (im 16:9 Format) ermöglicht aber kaum nachträgliches “einzoomen” in das Bild. Bei Aufnahmen in der Dämmerung oder im dunklen kann das HTC One (M8) ebenfalls überzeugen: hier sind viele Details auf den Bildern sichtbar, die Fotos sehen recht natürlich aus. Weniger gut ist der Makro-Modus: im Vergleich zu anderen Smartphones wie etwa dem Samsung Galaxy S4 kann man nicht sonderlich nah an das Objekt heran gehen, außerdem werden viele Details nicht so scharf dargestellt, wie von anderen Kameras gewohnt. Insgesamt ist die Kamera im HTC One (M8) damit zwar keinesfalls schlecht, ganz im Gegenteil, aber sie kann den hohen Erwartungen meiner Meinung nach nicht wirklich gerecht werden. Die groß beworbene “UFocus” Funktion mit der zweiten Kamera-Linse ist übrigens recht versteckt und nur über das Menü “bearbeiten” zu finden. Dabei kann der Fokus beliebig neu gesetzt werden, was auch recht gut funktioniert. Der Nutzen ist dennoch fraglich, ich persönlich sehe es eher als Spielerei an und hätte mir statt dieser Funktion eher eine etwas bessere Auflösung der Hauptkamera gewünscht. Die ebenfalls groß von HTC beworbenen Lautsprecher können dagegen voll überzeugen: sie sind für ein Smartphone wirklich sehr gut und bieten nicht nur eine ordentliche Lautstärke, sondern auch einen satten Sound. Doch nicht nur Musik hören ist eine Freude, auch Telefonate hören sich über die Freisprech-Funktion sehr gut an. Software Auf dem HTC One (M8) kommt Android in Version 4.4.2 zum Einsatz. Als Benutzeroberfläche ist HTC Sense 6.0 vorinstalliert. Insgesamt arbeitet das Gerät dank 2,3 GHz Qualcomm Snapdragon 801 Prozessor extrem schnell und zuverlässig, im Test konnten wir hier keine negativen Punkte feststellen. Empfang & Akku Das Modem im HTC One (M8) unterstützt neben GSM samt EDGE (bis zu 384 KBit/s) auch UMTS mit DC-HSPA+ (bis zu 42,2 MBit/s) und LTE (Kategorie 4, bis zu 150 MBit/s). Bei LTE werden die Frequenzbänder um 800, 900, 1800 und 2600 Megahertz unterstützt, also alle Bänder, die in Deutschland genutzt werden. Außerdem stehen die Funktechnologien Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac und GPS/GLONASS zur Verfügung. Die Empfangsqualität stellte sich im Test mit einer SIM-Karte der Deutschen Telekom als gut bis sehr gut heraus. Insbesondere LTE800 und LTE1800 scheint das HTC One (M8) zu mögen, hier bucht sich das Gerät oft schon deutlich früher ein als bspw. ein Galaxy S4. Auch der GSM-Empfang ist gut. Bei UMTS liegt das Gerät im Durchschnitt, auf Grund des Aluminium-Bodys hätte man aber deutlich schlechtere Empfangswerte vermuten können. Auch im Bereich WLAN kann sich das HTC One (M8) sehen lassen: es bietet gute Empfangswerte und funkt oft noch deutlich weiter von der Basisstation entfernt, als vergleichbare Geräte. Insgesamt kann man sagen, dass die Ingenieure beim HTC One (M8) ausgezeichnete Arbeit geleistet haben und im Test durchweg gute Empfangswerte erreicht werden konnten. Auch die Datenraten waren entsprechend gut. Bei der Gesprächsqualität spielt das Smartphone ebenfalls ganz oben mit, zumindest wenn das Telefonat mit HD-Voice geführt wird. Der Akku des HTC One (M8) ist 2600 mAh groß und fest im Gerät integriert. Da das Gerät die Qualcomm Quickcharge 2.0 Technologie unterstützt, ist mit einem passenden Netzteil eine besonders schnelle Aufladung möglich. Leider unterstützt das mitgelieferte Netzteil die Technologie aber nicht. Die Akku-Laufzeit beträgt bei starker Nutzung etwa einen Tag, bei normaler Nutzung dürften auch 2 Tage machbar sein. Wenn allerdings oft die Kamera genutzt wird und Funktionen wie der integrierte Schrittzähler aktiviert sind, dann sollte man das HTC One (M8) jeden Tag aufladen. Fazit Mit dem One (M8) hat HTC ein sehr gutes Smartphone auf den Markt gebracht. Das Gehäuse sucht im Android-Segment seines gleichen, die Details wie die Gestensteuerung machen viel Spaß und die Basics wie Empfang- und Sprachqualität stimmen ebenfalls. Einzig die Kamera kann nicht ganz das halten, was HTC verspricht. Das HTC One (M8) ist ab sofort mit- oder ohne Vertrag im Handel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 679,00 Euro ohne Vertrag.


1 2 3
Folgen: